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Seattle

Washington

Von Hendrix bis zu den Fleet Foxes: Seattles dynamische Musikszene

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    Washington

Von amerikanischen Musiklegenden wie Jimi Hendrix oder Nirvana bis zu aktuellen Chartstürmern wie den Fleet Foxes und Macklemore: Seattle, Washington, gilt seit der goldenen Ära des Folk und Jazz in den 1920er Jahren als Trendsetter in Sachen Musik.

In einer Musikstadt wie Seattle besteht an Konzertbühnen, Plattenläden und Arenen natürlich kein Mangel. Mit unseren Tipps entdeckt ihr die musikalische Seite der Stadt hautnah.

Columbia City Theater

Was haben Duke Ellington, Ella Fitzgerald und Ray Charles gemeinsam? Sie alle sind im ehrwürdigen, 100 Jahre alten Columbia City Theater aufgetreten. Das ursprünglich für Vaudeville-Shows vorgesehene Theater war in den 1940er Jahren wesentlich am einheimischen Jazzboom beteiligt und später in den 1980er Jahren ein Hotspot der Punkszene. Heute bildet das Theater die Schnittstelle zwischen Seattles musikalischer Vergangenheit und Gegenwart und veranstaltet regelmäßig Konzerte der bekanntesten Top-Künstler des Landes.

Easy Street Records

Easy Street Records hat die Musikkultur Seattles seit seiner Gründung 1988 entscheidend mitgeprägt. Der unabhängige Plattenladen führt zahlreiche seltene und schwer zu findende Alben. Außerdem haben hier auch schon Konzerte bekannter Musiker aus der Region und dem restlichen Land stattgefunden. Ein zusätzlicher Bonus: Im angeschlossenen Café bekommt ihr Gerichte mit augenzwinkernden Namen wie Green Day Salad oder Let It BLT.

Straßenmusiker auf dem Pike Place Market

Straßenmusiker auf dem Pike Place Market
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Neumos

Das Neumos ist ein Überbleibsel aus der Grunge-Ära der 1990er Jahre. In den beeindruckenden Räumlichkeiten (Stichwort: hohe Bogendecken und beleuchtete Buntglasinstallationen) standen in den letzten Jahren von Kritikern gefeierte Musiker wie Feist, The Shins, Band of Horses oder Vampire Weekend auf der Bühne.

The Showbox

The Showbox hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1939 immer wieder neu erfunden, seinen Ruf als intimer, geschichtsträchtiger Hotspot der örtlichen Musikszene dabei aber stets beibehalten. Ob Jazz, Grunge, Neofolk oder Hip-Hop: Hier sind schon Musiker fast aller Genres aufgetreten. Mit drei Bars, einem erstklassigen Soundsystem und freier Sicht von praktisch überall im Raum sind die Räumlichkeiten so beeindruckend und innovativ wie die Künstler auf der Bühne.

Das Riesenrad Seattle Great Wheel

Das Riesenrad Seattle Great Wheel
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Seattle Center

Lange bevor es Jimi Hendrix als legendärer Gitarrist zu Erfolg und Ruhm gebracht hat, war er nur einer von zahllosen Künstlern, die sich mehr schlecht als recht durchschlugen. Die ersten größeren Konzerte in seiner Heimatstadt hat er im ehemaligen Seattle Center Coliseum gegeben. Heute erinnert ein nach ihm benannter Park an den Künstler. Das Seattle Center richtet das ganze Jahr hindurch verschiedene Festivals aus, darunter das Bumbershoot und das Northwest Folklife.

Pioneer Square

Auf dem Pioneer Square im Zentrum Seattles haben in den 1990er Jahren einige der größten Namen der Grunge-Bewegung performt, darunter Alice in Chains und Nirvana. Heute macht das Viertel mit dem Upstream Music Fest + Summit wieder musikalisch von sich reden. Das dreitägige Festival wurde von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen, einem berühmten Sohn Seattles, ins Leben gerufen und präsentiert über 300 regionale Künstler auf mehr als 25 Bühnen.

Zwischendurch solltet ihr im nahen Museum of Pop Culture vorbeischauen. Die Ausstellungen zu lokaler und internationaler Musik reichen vom klassischen Rock über Jazz, Soul, Gospel und Country bis zum Blues.

Das Museum of Pop Culture

Das Museum of Pop Culture
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