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Washington, D.C.: Die besten Museen und interessantesten Viertel in drei Tagen

Washington, D.C.

Washington, D.C.: Die besten Museen und interessantesten Viertel in drei Tagen

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    Washington, D.C.

Drei Tage in Washington, D.C., bieten euch genug Zeit, sowohl die wichtigsten Sehenswürdigkeiten als auch einige der beliebtesten Stadtviertel zu erkunden.

Ihr werdet wahrscheinlich weite Entfernungen zu Fuß zurücklegen – bequeme Schuhe sind deshalb ein absolutes Muss.

Tag 1: Museen und Monumente

Bei einem Besuch in Washington steht die Parkanlage der National Mall ganz oben auf der Liste von Orten, die ihr gesehen haben müsst. Macht euch am besten schon morgens zum ruhigen Tidal Basin auf, wo ihr drei historische Ehrenmäler bestaunen könnt: Das Thomas Jefferson Memorial, das Franklin D. Roosevelt Memorial sowie das Martin Luther King, Jr. Memorial, das am Ende der Anlage thront. Ihr solltet hier etwa zwei Stunden einplanen – im Frühling oder Sommer etwas länger, dann lohnt sich nämlich eine Tretbootfahrt auf dem künstlich angelegten Stausee, wo ihr euch an den blühenden Kirschbäumen vorbeitreiben lassen könnt.

Nördlich von hier, in der Mitte des Parks, befinden sich das World War II Memorial und das Washington Monument. Wenn ihr von hier aus Richtung Westen die Constitution Gardens durchquert, erreicht ihr drei weitere Denkmäler: Die lange schwarze Wand des Vietnam Veterans Memorials, das imposante Säulenwerk des Lincoln Memorials und südöstlich davon die beeindruckenden Statuen des Korean War Memorials.

Durch das viele Gehen habt ihr sicherlich Hunger bekommen – eine Mittagspause im Old Ebbitt Grill, einer historischen Austernbar einige Blöcke nördlich der Mall, ist da genau das Richtige.

Wenn ihr euch erholt habt, geht es weiter zum Weißen Haus, das bequem zu Fuß zu erreichen ist. Nach Absprache mit eurer Botschaft ist es sogar möglich, eine Führung durch das Zuhause des US-Präsidenten zu arrangieren.

Danach sind die Museen an der Reihe. Die 19 Museen und Galerien der Smithsonian Institution sind kostenlos. Hier könnt ihr von moderner Kunst bis hin zu Ausstellungen über die Kultur der amerikanischen Ureinwohner die unterschiedlichsten Artefakte bestaunen. Selbst eine Woche würde niemals ausreichen, um alle Museen ausgiebig zu erkunden, geschweige denn ein Tag. Bei den meisten Besuchern erfreuen sich vor allem das National Museum of Natural History (Nationalmuseum für Naturgeschichte), das National Air and Space Museum (Nationales Luft- und Raumfahrtmuseum) und das National Museum of American History (Museum für amerikanische Geschichte) besonderer Beliebtheit.

Nach Einbruch der Dunkelheit gelangt ihr am besten per Taxi, Bus oder U-Bahn zum U Street Corridor, einem trendigen Viertel im Nordwesten der Stadt. Dort könnt ihr euch für wenig Geld einen D.C.-Klassiker schmecken lassen: den „chilli-topped, smoked sausage“-Hotdog von Ben’s Chili Bowl. Wie wäre es danach mit einem Cocktail in einer der trendigen Bars oder etwas Live-Musik im angesagten 9:30 Club?

Tag 2: Die unterschiedlichen Stadtviertel

Wie könnte man seinen Tag besser beginnen als mit einem Cupcake von Baked & Wired oder anderen köstlichen Süßwaren aus einer der zahlreichen Bäckereien in Georgetown, einem charmanten Viertel aus dem Jahr 1751? Inmitten der unverwechselbaren Backsteingebäude können Shoppingbegeisterte edle US-amerikanische Designergeschäfte, kleine Boutiquen und unzählige Antiquitätenläden durchstöbern.

Bei schönem Wetter solltet ihr außerdem auf jeden Fall am idyllischen Chesapeake and Ohio Canal spazieren gehen oder durch den Georgetown Waterfront Park schlendern. Anschließend könnt ihr euch in einem der vielen Restaurants in der M Street oder der Wisconsin Avenue stärken – ein besonderer Geheimtipp ist das Martin’s Tavern, das bereits von vielen US-Präsidenten besucht wurde.

Nehmt als nächstes den Bus oder ein Taxi zum Dupont Circle, einem riesigen kreisrunden Platz in der Innenstadt von Washington D.C. Vielleicht hängt ja gerade eure Landesflagge vor dem berühmten Embassy-Row-Hotel? Am Nachmittag warten das historische Anderson House sowie tolle Kunstgalerien und Geschäfte auf euch. Eine U-Bahn-Station oder ein paar Gehminuten entfernt befindet sich das beliebte Ausgehviertel Adams Morgan – die bunte Mischung aus Bars, Livemusik, Clubs und kulinarischen Angeboten für Nachtschwärmer solltet ihr euch nach dem Abendessen auf keinen Fall entgehen lassen.

Tag 3: Die US-Regierung

Erster Programmpunkt des Tages ist die Library of Congress. In der größten Bibliothek der Welt werden kostenlose einstündige Touren zum Thema Kunst und Architektur des Gebäudes angeboten.

Danach geht’s weiter zum US-Kapitol. Im Besucherzentrum des Kapitols erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über die Regierung des Landes und das Gebäude selbst wissen wolltet. Es werden kostenlose Führungen durch das Kapitolgebäude angeboten, allerdings müssen diese im Voraus gebucht werden.

Eine Viertelstunde zu Fuß entfernt befindet sich das Eastern-Market-Viertel, wo es neben einer großen Auswahl an Essensmöglichkeiten auch zahlreiche Geschäfte gibt. Es lohnt sich außerdem, einmal über den historischen Markt zu bummeln. Am Wochenende reihen sich hier zahlreiche Stände mit regionalen Spezialitäten, Antiquitäten und Sammlerstücken aneinander, es ist also garantiert etwas für jeden Geldbeutel und Geschmack dabei. Das nur wenige Meter vom Eastern Market entfernte Restaurantviertel Barracks Row ist mit seinen vielen Spitzenrestaurants ein Muss für Feinschmecker. Zudem rühmt sich die Gegend mit seiner einmaligen Architektur.

Ein Besuch des nördlich gelegenen Union Markets ist der perfekte Abschluss für euren Tag. In der riesigen Markthalle, die an ein altes Lagergebäude erinnert, gibt es zahlreiche Restaurants, die von Austern über Empanadas bis hin zu Tacos und Eiscreme alles anbieten, was das Herz begehrt. An manchen Ständen gibt es Wein, regionale Biersorten und köstliche Cocktails, mit denen sich euer letzter Tag in D.C. perfekt ausklingen lässt.

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