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Rapper Cam James aus Atlanta in einem Aufnahmestudio
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Hip-Hop im Ohr

So klingen die USA

Die Wiege des Hip-Hop ist das New York der 1970er-Jahre. Seitdem hat das Genre die internationale Musiklandschaft maßgeblich beeinflusst und lotet auch heute noch ständig neue Grenzen aus. Überall in den USA erfinden Newcomer und etablierte Hip-Hop-Künstler das Genre Tag für Tag neu. Kommt vorbei und lasst euch von den frischen Beats anstecken!

Auf den Spuren des Hip-Hop

Broccoli City Festival

Das gemeinnützige Musik- und Food-Festival soll einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten, doch im Mittelpunkt stehen natürlich Konzerte von neuen und bekannten Künstlern. Stars wie Cardi B., Migos, Miguel, H.E.R. und Daniel Caesar heizen den Massen im April auf den RFK Stadium Festival Grounds in Washington, D.C. richtig ein. In den Tagen vor dem Festival ist der Veranstaltungskalender bereits prall gefüllt: Ihr könnt einen 5 km-Lauf absolvieren, Ausstellungen und Lesungen oder einen Event für ungewöhnliche Ideen besuchen. Die 30.000 Tickets sind für gewöhnlich in kürzester Zeit vergriffen. Ihr solltet also schnell sein! Als Auftakt oder Abschluss eures Besuchs locken die vielen Monumente, Museen und Parks in der Hauptstadt der USA.

Apache Café

Das Apache Café in Atlanta, Georgia, zieht kreative Köpfe magisch an. Zu schmackhaftem Soul-Food wird während der Jam-Sessions großartige Musik gespielt. Bei den Open Mic Nights können lokale Acts ihr Können unter Beweis stellen. Und bei den Poetry Partys steht das gesprochene Wort im Mittelpunkt. Neue Leute lernt ihr beim allwöchentlichen Art Monday kennen, einer Veranstaltung von Pangea AfroSocial. Seht euch noch weiter in der Südstaatenmetropole um und erkundet die vielen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt, erfahrt mehr über die Rolle der Stadt während des Bürgerkriegs, besucht die vielen hippen Viertel und lasst euch die Südstaatenküche schmecken, die immer mit einem Lächeln serviert wird.

bOb Bar

Lust auf einen richtig guten Cocktail? Den bekommt ihr in der bOb Bar in der Lower East Side von New York City. Dazu legen DJs Old-School-Hip-Hop, R&B, Reggae und Dancehall-Musik auf. An den Backsteinwänden prangt eine regelmäßig wechselnde Kollektion eindrucksvoller Kunstwerke von lokalen und internationalen Künstlern. So entsteht eine gemütliche Atmosphäre, die zum Tanzen und Spaßhaben einlädt. Wer früh am Abend aufkreuzt, kann noch einen Sitzplatz ergattern. Das ist nur eine Möglichkeit, sich die Zeit in New York City angenehm zu vertreiben. Mit fünf verschiedenen Stadtteilen, erstklassigen Restaurants, dem vielseitigen Unterhaltungsangebot und jeder Menge Action rund um die Uhr wird euch sicher nicht langweilig!

Rolling Loud Festival

Jedes Jahr im Mai versammeln sich Hip-Hop-Fans drei Tage lang im Hard Rock Stadium in Miami Gardens, Florida, um zusammen mit über 120 Musik-Acts zu feiern. Inzwischen hat sich das Rolling Loud Festival zum größten Hip-Hop-Festival weltweit gemausert. Auf drei Außenbühnen geben sich Stars wie J. Cole, Kendrick Lamar, Travis Scott, Future und Wiz Khalifa mitten im schönen Miami die Ehre. Wenn ihr etwas tiefer in die Tasche greifen wollt, könnt ihr VIP-Tickets ergattern, um Zugang zu exklusiven Bereichen und weitere Extras zu erhalten. Vor oder nach dem Festival lohnt sich ein Abstecher nach South Beach, um Sonne zu tanken oder dem bunten Treiben am Strand zuzuschauen.  Ganz wichtig: Vergesst nicht, die typisch kubanischen Köstlichkeiten in der Calle Ocho zu probieren.

Baltimore Boom Bap Society

In der Hafenstadt Baltimore in Maryland ist die Baltimore Boom Bap Society ein Vorzeigebeispiel für genreübergreifende Zusammenarbeit. Die Veranstalter Wendel Patrick und DJ Dubble 8 laden sich Gäste ein, um gemeinsam mit ihnen einmal im Monat im The Windup Space improvisierte Hip-Hop-Shows auf die Bühne zu bringen. Dargeboten werden klassischer und moderner Hip-Hop, kreative Lyrics und auch Beatboxing. Bei den experimentellen Performances treten verschiedenste Musiker aus der ganzen Stadt auf. Eine Harfe oder ein Kammerorchester auf dieser Bühne? Aber selbstverständlich! Der irre Mix wirkt in den Gemäuern aus dem 18. Jahrhundert umso beeindruckender.

L.A. Hood Life Tours

Auf der dreistündigen „Hood Life Hip Hop“-Bustour führen euch Tour-Guides zu berühmten Orten in Los Angeles, Kalifornien. Passend zum Sightseeing-Programm wird im Bus ein cooler Soundtrack gespielt. Die Fahrt geht durch Viertel, in denen Gangsta-Rap-Legenden der 1990er-Jahre wie Dr. Dre, Eazy-E, Ice Cube, Suge Knight und Snoop Dogg zu Hause waren. Und ihr seht Drehorte von Filmen wie „Straight Outta Compton“. Werft euch vor dem „Welcome to Compton“-Schild in Pose, bewundert die Watts Towers und schaut auf einen Imbiss bei Roscoe‘s House of Chicken and Waffles vorbei. Mit einem Tour-Shirt könnt ihr euch auch zu Hause noch an dieses Erlebnis erinnern.

Screwed Up Records & Tapes

Wer hat an der Uhr gedreht? Vor etwa 20 Jahren war die große Stunde von Robert Earl Davis Jr. alias DJ Screw gekommen, der mit seinem innovativen Sound die Musikwelt revolutionierte. Bei Screwed Up Records & Tapes in Houston, Texas, könnt ihr auch heute noch Mixtapes kaufen, auf denen dieser Sound zu hören ist: Rap-Songs werden durch das so genannte „Screwing“ langsamer abgespielt, damit die Texte besser zu verstehen sind. Davis starb im Jahr 2000 mit nur 29 Jahren, doch sein Einfluss hat die Hip-Hop-Szene von Houston extrem geprägt. Ihm zu Ehren nennen sich seine Nachfolger „Screwheads“. Houston, die viertgrößte Stadt der USA, hat darüber hinaus Kunst, Sport, Museen und natürlich das Space Center Houston zu bieten.

Cervantes’ Masterpiece

Ein ehemaliges Kasino, in dem bis zu 1.000 Personen Platz finden, verwandelt sich jeden Abend in einen musikalischen Hotspot. Der historische Veranstaltungsort in Denver, Colorado, ist tatsächlich zweigeteilt – in den Ballroom und The Other Side. Von eurem Sitzplatz auf einem der Balkone könnt ihr berühmten Stars zujubeln und auch denen, die es noch werden wollen. Schon Legenden wie James Brown, Count Basie, Muddy Waters und Millie Jackson standen hier im Rampenlicht. Mit einer neuen Generation von Künstlern wird die Tradition fortgeführt. Tagsüber machen Kunstausstellungen, Craft-Bier und der Blick in die Berge die „Mile High City“ zu einem attraktiven Ziel.

Auftritt einer Hip-Hop-Gruppe
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