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Salsa in den Straßen von San Juan, Puerto Rico
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Soul im Ohr

So klingen die USA

Jede Musik hat eine eigene Seele. Aber bei Soul-Musik ist der Name Programm. Die Wurzeln des Soul reichen bis in die 1950er-Jahre zurück, als legendäre Künstler wie Ray Charles, Aretha Franklin und James Brown im Rampenlicht standen. Doch auch heute noch ist Soul ein Genre mit einer großen Fangemeinde. Soul ist in den USA allgegenwärtig und bringt auf verschiedensten Events und Festivals eure Hüften zum Schwingen und Füße zum Tanzen.

Auf den Spuren des Soul

Stax Museum of American Soul Music

Wenn ihr in die Geschichte der Soul-Musik eintauchen wollt, führt kein Weg an „Soulsville USA“ vorbei, einem Stadtteil von Memphis, Tennessee. Wir begeben uns in die 1960er-Jahre: Unter der Regie der Geschwister Jim Stewart und Estelle Axton – aus ihren Nachnamen entstand der Name „Stax Records“ – wurden Stars wie Carla Thomas, Otis Redding, Isaac Hayes und Wilson Pickett geboren. Das Stax Museum erinnert noch heute an diese glorreiche Zeit. Die Ausstellung umfasst das Goldalbum „Cadillac Eldorade“ von Isaac Hayes aus dem Jahr 1972, eine Tanzfläche, Schallplattencover, Videos und Hörstationen. Und wenn ihr schon in Memphis seid, solltet ihr euch auf jeden Fall auch das Memphis Rock 'n' Soul Museum, Elvis Presleys Graceland und die Beale Street ansehen.

Motown Museum

Ein großer Name, hinter dem sich eines der größten Plattenlabel für Soul-Musik verbirgt. Das Label aus Detroit, Michigan, prägte den typischen Motown Sound aus den 1960er-Jahren. Unternehmt eine Tour durch das frühere Zuhause von Berry Gordy, das deutlich an dem „Hitsville, U.S.A.“-Schild zu erkennen ist, und werft einen Blick in Studio A, wo Stars wie The Supremes, The Jackson 5 und The Temptations ihre Hits aufnahmen. Erfahrenes Guides führen euch durch das Museum, spielen euch bekannte Ohrwürmer vor und zeigen euch Kostüme, Goldschallplatten und andere Erinnerungsstücke. Übrigens wurde auch das erste Ford-Modell T in der Motor City entwickelt. Und nicht nur das: Detroit versprüht in seinen Kulturzentren, Unterhaltungsvierteln und an der Flusspromenade echte Lebensenergie.

Muscle Shoals Sound Studio

Wenn ihr im Nordwesten von Alabama unterwegs seid, werdet ihr eines feststellen: Das Muscle Shoals Sound Studio, das seine größte Zeit in den 1960er- und 1970er-Jahren hatte, lockt auch heute noch Musiker aus aller Welt in sein Aufnahmestudio. Sowohl die FAME Studios als auch das Muscle Shoals Sound Studio hatten Branchengrößen wie Aretha Franklin, Etta James und Otis Redding unter Vertrag, später dann Stars wie Rod Stewart, die Rolling Stones und Lynyrd Skynyrd. Im Nachbarort Tuscumbia liefert die Alabama Music Hall of Fame noch mehr Einblicke in die Soul-Geschichte.

Das Apollo Theater

Wer als Musiker im Apollo Theater in New York City auftritt, hat es in der Musikbranche ganz nach oben geschafft. Für viele Soul-Stars – unter ihnen Billie Holiday, Sammy Davis Jr., James Brown, Gladys Knight, Luther Vandross und Lauryn Hill – war der Auftritt im Apollo Theater der Startschuss für eine beispiellose Karriere. Besonders beliebt ist der Amateur-Wettbewerb, der seit 1934 jeden Mittwochabend stattfindet. Das anspruchsvolle Publikum entscheidet darüber, ob ein Künstler das Zeug zum Superstar hat. Euch bleibt noch etwas Zeit in New York City? Die vergeht in den zahlreichen Comedy-Clubs und Gastronomietempeln wie im Fluge!

Blueberry Hill

Chuck Berry, der „Vater des Rock ’n’ Roll“, stand über 200 Mal auf der Bühne des Duck Room im Blueberry Hill, das sich seit 1972 auf dem Delmar Loop in St. Louis, Missouri, befindet. Auch heute noch geben sich die Stars des Musikbusiness hier die Ehre, wie z. B. Ed Sheeran oder Grandmaster Flash. Genießt das nostalgische Ambiente bei einem ordentlichen Burger und einem guten Drink. Ein Selfie von euch neben der berühmten Chuck-Berry-Statue ist ebenfalls ein nettes Andenken an St. Louis. Auf dem St. Louis Walk of Fame könnt ihr euch in aller Ruhe die Plaketten auf dem Gehweg anschauen. Noch mehr Musik gibt es in den Konzertsälen The Pageant und Delmar Hall.

The James Brown Family Historical Tour

James Brown – Sänger, Bandleader und „Godfather of Soul“ – hat der Nachwelt ein reiches musikalisches Erbe hinterlassen. An Bord eines Busses führt euch die James Brown Family Foundation durch seine Heimatstadt Augusta, Georgia, und zeigt euch, wo der Schöpfer unsterblicher Soulhits wie „Sex Machine“ zur Schule ging und lebte. Unterwegs haltet ihr auch an seiner Statue am Augusta Common. Im Augusta Museum of History werden weitere Erinnerungsstücke an ihn ausgestellt. Die legendäre Gastfreundschaft der Südstaaten wird euch den Aufenthalt garantiert versüßen. Unbedingt empfehlenswert sind auch ein schöner Spaziergang am Riverwalk oder das Masters-Turnier im April im Augusta National Golf Club.

Time

In diesem hippen, lebendigen Restaurant in Philadelphia, Pennsylvania, wird gute Musik großgeschrieben. An der gut sortierten Whiskey-Bar könnt ihr euch durch die große Auswahl probieren. Dazu gibt es warme Speisen wie Shepherd‘s Pie und Rinderrippchen oder Barfood wie Deviled Eggs und Burger. Im Keller wird täglich Livemusik wie Neo-Soul und Jazz geboten. Freitags und samstags legen oben im Club mit Pariser Einrichtung DJs auf. In der Geburtsstätte von Amerika solltet ihr die Gelegenheit nutzen und mit einem Sightseeing-Bus all die historischen Stätten besichtigen, darunter die Independence Hall und die Liberty Bell. Danach lädt der Reading Terminal Market zu einem Einkaufsbummel ein.

Chicago Gospel Music Festival

Der urbane Gospel stammt aus Chicago, Illinois. Bei diesem Festival, das im Juni im Millennium Park und im benachbarten Chicago Cultural Center stattfindet, spürt ihr die ganze Macht des gesungenen Wortes, dargeboten von Solisten, Bands und Chören. Zwei Tage lang ertönen historische Hymnen und moderne Interpretationen. Lasst euch mitreißen von den souligen Arrangements und der Energie auf der Bühne. Auch in der Nähe der Veranstaltungsorte gibt es genug zu sehen und zu unternehmen. Flaniert über die Magnificent Mile, besucht die erstklassigen Museen, macht einen Spaziergang am Ufer des Lake Michigan und probiert die Spezialitäten der Stadt, wie z. B. Deep Dish Pizza und Chicago-Hotdogs.

Tanzeinlage am Strand bei Sonnenuntergang
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