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Oklahoma: Authentische Attraktionen

Oklahoma: Authentische Attraktionen
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Oklahoma: Land der Cowboys und Indianer

Oklahoma ist Sitz von 39 Ureinwohnerstämmen und hat damit die größte Ureinwohnerpopulation in den USA. Einen Eindruck von der facettenreichen Kultur der Stämme bekommt ihr bei den Powwows oder bei einem Besuch im Chickasaw Cultural Center, im Five Civilized Tribes Museum, am Standing Bear Monument, im Cherokee Heritage Center oder im Red Earth Art Center, wo jeden Juni das beliebte Red Earth Native American Cultural Festival stattfindet. Zum Pflichtprogramm für Western-Fans gehören das Gilcrease Museum in Tulsa und das National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City, in denen sich alles um Cowboys und Pioniere dreht. Wenn ihr danach noch mehr Wildwest-Luft schnuppern möchtet, könnt ihr euch auf einer aktiv bewirtschafteten Rinderranch einquartieren, ein Rodeo besuchen und praktisch in jeder Stadt und an jedem Abend zu live vorgetragener Countrymusik mit den Füßen wippen.

 

Wahrzeichen an der Route 66

Um keine andere Straße in den USA ranken sich mehr Legenden als um die Route 66. Der längste Teilabschnitt der Strecke verläuft durch Oklahoma – einschließlich des letzten Stücks der nur 2,7 m breiten „Ribbon Road“, die 1922 angelegt wurde. Zu den teilweise recht skurrilen Attraktionen am Straßenrand gehören ein großer blauer Wal, eine große runde Scheune, eine große Milchflasche auf einem kleinen Gebäude, ein Totempfahlpark, das Coleman Theatre aus den Glanztagen des Vaudevilles und die bekannte, 23 m hohe Statue „Golden Driller“ in Tulsa, die 1979 zum offiziellen Baudenkmal des Bundesstaats erklärt wurde. Unzählige Erinnerungsstücke rund um die „Mother Road“ sind im Route 66 Interpretive Center, dem Oklahoma Route 66 Museum oder dem National Route 66 Museum zu sehen. Für das leibliche Wohl sorgt die Pops 66 Soda Ranch mit Burgern und 700 Arten von Erfrischungsgetränken in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

 

Großstadtattraktionen

Obwohl Oklahoma vor allem aus flacher Prärie und kleinen Ortschaften besteht, gibt es auch einige Großstädte. Das ehemalige Lagerhausviertel Bricktown in Oklahoma City hat sich als Unterhaltungsbezirk mit Bars, Clubs, Boutiquen und Lokalen neu erfunden. Außerdem lohnen sich Abstecher zur Chesapeake Energy Arena und zum Chickasaw Bricktown Ballpark sowie eine Rundfahrt mit dem Wassertaxi durch das Herz von Bricktown. Für einen Ausflug mit der Familie bieten sich der Oklahoma City Zoo und das Science Museum Oklahoma im Adventure District an. Nicht fehlen darf ein Selfie an der Skydance Bridge: Die auffällige, 60 m hohe sternähnliche Skulptur auf der Fußgängerbrücke ist weithin zu sehen. Oklahoma City hat auch eine boomende Gastroszene. Die Einheimischen verraten euch gern, wo es die besten Barbecue-Spezialitäten, Burger mit frittierten Zwiebelringen oder Chicken-fried Steaks (nach typischer amerikanischer Hähnchenart paniertes und gebratenes oder frittiertes Rindersteak) gibt. Oklahomas zweitgrößte Stadt Tulsa hat bekannte Musikbühnen wie das BOK Center, den Cain’s Ballroom oder The Joint im Hard Rock Casino. Naturfreunde können mitten in der Stadt den unterschiedlichsten Outdoor-Aktivitäten nachgehen – von Wanderungen im Turkey Mountain Urban Park über Radtouren in den örtlichen Uferparks bis zum Angeln unterhalb des Staudamms am Arkansas River.

Oklahoma: Authentische Attraktionen

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Wissenswertes und Unterhaltsames

Frank Lloyd Wright hat exakt einen Wolkenkratzer entworfen: den 19-stöckigen Price Tower in Bartlesville.
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Frank Lloyd Wright hat exakt einen Wolkenkratzer entworfen: den 19-stöckigen Price Tower in Bartlesville.

Das Centennial Land Run Monument im Bricktown District, Oklahoma City
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Oklahomas Spitzname „The Sooner State“ geht auf den sogenannten Land Rush von 1889 zurück. Damals versuchten viele Siedler, ihre neuen Landparzellen möglichst noch vor dem offiziellen Starttermin abzustecken.

Countrysänger Blake Shelton bei einem Auftritt in seinem Restaurant Ole Red in Tishomingo, Oklahoma
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Oklahoma ist der Geburtsort von einigen der größten Stars der Countrymusik-Szene, darunter Blake Shelton, Carrie Underwood, Garth Brooks, Reba McEntire und Toby Keith.

Orte, die ihr nicht verpassen solltet

Eine 20 m hohe erleuchtete Limonadeflasche vor dem Pops Restaurant an der Route 66 in Arcadia

Route 66

Fast 650 km der legendären Straße ziehen sich durch Oklahoma – mehr als in jedem anderen Bundesstaat. Neben den zahlreichen Attraktionen am Straßenrand und den nostalgischen Diner-Restaurants lohnt sich ein Besuch im Oklahoma Route 66 Museum in Clinton, dem National Transportation and Route 66 Museum in Elk City oder dem Route 66 Interpretive Center in Chandler.

Familienausflug ins National Cowboy & Western Heritage Museum

National Cowboy & Western Heritage Museum

In diesem fantastischen Museum in Oklahoma City dreht sich alles um den amerikanischen Westen. Neben über 28.000 Exponaten erwarten euch Themenausstellungen zu Rodeos, Schusswaffen, Ureinwohnerkunst, Cowboys in Film und Literatur – und Prosperity Junction, eine originalgetreu nachgebildete Pionierstadt aus dem 19. Jahrhundert.

Das Woolaroc Museum & Wildlife Preserve in Bartlesville, Oklahoma

Woolaroc Museum and Wildlife Preserve

Bei einem Besuch auf dem ehemaligen Sommerwohnsitz des Ölmagnaten Frank Phillips verbindet ihr Natur mit Geschichte und Kunst. Im Naturgehege leben wuchtige Bisons, Wapitis und Texas Longhorn-Rinder. Das beeindruckende Kunstmuseum zeigt Werke von westamerikanischen und indianischen Künstlern sowie präkolumbianische Exponate von 40 Präriestämmen und eine umfassende Sammlung an Schusswaffen der Marke Colt. Die Lodge ist noch genauso eingerichtet wie damals, als Phillips hier Würdenträger, Stars, Politiker und Geschäftsleute empfing.

Skulptur eines Ureinwohners am Eingang zum Gilcrease Museum in Tulsa

Gilcrease Museum

Dieses Museum in Tulsa beherbergt die weltgrößte Sammlung an Kunstwerken und Exponaten aus dem amerikanischen Westen. Im Inneren sind Werke berühmter Künstler wie Winslow Homer, John Singer Sargent und James McNeill Whistler sowie eine einzigartige Kollektion an indianischen Kleidungsstücken, Waffen und Kunsthandwerksartikeln zu sehen. Im Außenbereich des Museums gibt es wunderschöne Themengärten zu erkunden. Übrigens: Im Museumsarchiv wird das einzige bekannte offiziell bestätigte handschriftliche Exemplar der Unabhängigkeitserklärung und der Konföderationsartikel aufbewahrt.

Tanzdarbietung am Chickasaw Cultural Center in Sulphur

Chickasaw Cultural Center

Diese faszinierende Einrichtung dokumentiert die Geschichte der Chickasaw Nation von der präkolumbianischen Zeit bis heute. Das Gelände umfasst informative Ausstellungen, gepflegte Gärten, bewegende Skulpturen und ein traditionelles Chickasaw-Dorf mit täglichen Livedarbietungen überlieferter Stammesbräuche wie dem traditionellen Stampftanz. Im Café könnt ihr Ureinwohner-Spezialitäten wie Büffel-Burger, Fry Bread (frittierte Teigfladen) oder Pashofa (eine Maissuppe der Chickasaw) probieren.

Freilaufende Bisons im Wichita Mountains National Wildlife Refuge, Oklahoma

Wichita Mountain Scenic Byway

Der 150 km lange Wichita Mountain Scenic Byway schlängelt sich durch die malerischen Berge und Täler der Wichita Mountains und führt unter anderem durch das Wichita Mountains National Wildlife Refuge. In der seltenen natürlichen Grasprärie leben wilde Bisons, Truthähne und Wapitis. Unterwegs bieten sich mehrere kleine Ortschaften für ein Picknick an. Unbedingt zu empfehlen ist der Abstecher zum Mount Scott: Auf dem 751 m hohen Gipfel erwartet euch ein weiter Panoramablick über die Wichita Mountains und den Lake Lawtonka.

Der Turner Falls Park in Davis, Oklahoma

Turner Falls Park

Outdoor-Fans sollten sich den Turner Falls Park in den Arbuckle Mountains vormerken. Hier ergießen sich die Turner Falls – mit 23 m die höchsten Wasserfälle im Bundesstaat – in mehreren Kaskaden in ein Becken, das mit Wasserrutschen und Sprungbrettern ausgestattet ist und im Sommer viele Badegäste anzieht. Außerdem gibt es 8 km lange Panoramawanderwege, drei natürliche Höhlen sowie Campingmöglichkeiten, Imbiss- und Verpflegungsangebote.

Spektakuläre Ausblicke am Talimena National Scenic Byway im Osten Oklahomas

Talimena National Scenic Byway

Obwohl ihr den 87 km langen Talimena National Scenic Byway in wenigen Stunden am Stück abfahren könnt, lohnt es sich, mehr Zeit einzuplanen, um die spektakulären Ausblicke und charmanten Ortschaften ausreichend zu würdigen. Die Strecke zieht sich durch das östliche Oklahoma und das westliche Arkansas und überquert dabei den Rich Mountain und den Winding Stair Mountain. Informationstafeln weisen euch auf historisch bedeutsame Stätten hin – darunter die Wheelock Academy, die erste Bildungseinrichtung der Choctaw Nation, und der Heavener Runestone Park, dessen geheimnisvolle Ritzungen möglicherweise von den Wikingern stammen.

Eine Gitarre im Woody Guthrie Center in Tulsa

Woody Guthrie Center

Die Folk-Legende Woody Guthrie wurde in Oklahoma geboren. Bekannt ist er vor allem für „This Land is Your Land“ – die vielleicht ultimative USA-Hymne – sowie als Mentor Bob Dylans und Vater von Arlo Guthrie, der es selbst zu musikalischem Ruhm gebracht hat. Das Woody Guthrie Center in Tulsa präsentiert persönliche Notizbücher, Kleidungsstücke, Instrumente und andere Erinnerungsgegenstände. Für zusätzlichen historischen Kontext zum Amerika der 1930er Jahre sorgen Ausstellungen über die Dust Bowl und die Große Depression sowie Fotos, Karten und interaktive Exponate.

Marland Mansion & Estate in Ponca City, Oklahoma

Marland Mansion & Estate

Öl-Tycoon E.W. Marland machte sein Vermögen in den 1920er Jahren und setzte sich mit dem Marland Mansion in Ponca City selbst ein Denkmal. Seinen Spitznamen „Palast in der Prärie“ verdankt das Anwesen dem italienischen Baustil. Bei eurem Rundgang durch das opulent ausgestattete Haus mit 55 Räumen stoßt ihr unter anderem auf einen Kühlschrank, eine Geschirrspülmaschine und eine Duschkabine mit mehreren Duschköpfen – alles Gegenstände, die damals noch absoluter Luxus waren. Anschließend laden die gepflegten Grünanlagen zu einem Nachmittagspicknick ein. Besonders begehrt sind die Plätze an der berühmten Statue „Pioneer Woman“, die Marland als Tribut an die Entschlossenheit und Ausdauerkraft der weiblichen Siedler in Auftrag gegeben hat.

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Blick auf einen malerischen See und die dahinter aufragenden Berge

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Das McFaddin-Ward House, ein schönes Beispiel für die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts

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