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Eindrücke von Rhode Island
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Die Hauptstadt Providence ist nicht nur ein echter kulinarischer Hotspot mit einigen der besten Restaurants des Landes, sondern wurde zuletzt auch von Travel + Leisure, Architectural Digest und CNN zu einer der lebenswertesten Städte in den USA erklärt. Seinem Spitznamen als pulsierende „Renaissance-Stadt“ wird Providence mit unzähligen Colleges und Universitäten gerecht, darunter so bekannte Bildungseinrichtungen wie Brown, die Rhode Island School of Design oder Johnson & Wales mit der weltgrößten Kochschule.

Auch die kreative und bunte Kunst-, Musik- und Kulturszene der Stadt kann sich sehen lassen. Bestes Beispiel dafür ist die schlichte, aber überwältigende Installation WaterFire des Künstlers Barnaby Evans, die bereits über 10 Millionen Besucher nach Providence gelockt hat: Auf den drei örtlichen Flüssen tauchen 80 Feuerschalen mit knisternden Flammen die Stadt in ein goldenes Licht und verleihen ihr eine verwunschene Atmosphäre, die durch die zahlreichen Straßenkünstler und Musikanten noch verstärkt wird.

Das erste „Wasserfeuer“ Rhode Islands fand 1772 im nahen Warwick statt, als der britische Schoner H.M.S. Gaspee angegriffen und in Brand gesteckt wurde. Das Ereignis gilt als einer der wichtigsten Auslöser der Amerikanischen Revolution und wird in Warwick jeden Juni mit den einmonatigen Gaspee Days gefeiert.

Die historischen Mühlen im nördlich gelegenen Blackstone Valley wurden in bezahlbare Künstlerstudios und -werkstätten umgewandelt. Nur einen Steinwurf entfernt liegt die mit Wasserkraft betriebene Slater Mill, mit der 1793 die industrielle Revolution in Amerika eingeläutet wurde und die heute ein Museum und Besucherzentrum beherbergt. Anschließend lohnt sich eine Erkundung der schönen Natur am Blackstone River sowie ein Besuch der umliegenden ethnischen Restaurants und geschichtlichen Attraktionen.

Das 45 Minuten entfernte Segelzentrum Newport ist die Heimat des America’s Cup, der renommiertesten Trophäe im Segelsport. Das junge und dynamische Newport begeistert mit einem vielseitigen Shopping-, Gastronomie- und Sportangebot, zahlreichen geschichtlichen und kulinarischen Touren sowie Konzerten und Kunstfestivals. Während des Gilded Age im ausgehenden 19. Jahrhundert erbauten Hunderte wohlhabende New Yorker Familien wie die Rockefellers und Vanderbilts Sommer-„Cottages“ an der felsigen Küste von Newsport. Heute können viele dieser spektakulären herrschaftlichen Anwesen besichtigt oder für besondere Anlässe genutzt werden.

Die Narragansett Bay gilt als Kronjuwel Rhode Islands und wurde 2012 von National Geographic unter die 12 besten Abenteuerziele der Welt gewählt. Vor allem die schöne Natur und das Outdoor-Angebot entlang der Küste des South Countys ziehen Zehntausende Besucher an. Ein Großteil der knapp 650 km langen Traumstrände Rhode Islands ist nach wie vor unberührt und unerschlossen und dient seltenen Zugvogel- und Wildtierarten als Rückzugsraum. Die rund 20 km vor der Südküste gelegene Block Island beherbergt seltene Wildtiere, Naturwege und Felsklippen und wurde von der gemeinnützigen Naturschutzorganisation Nature Conservancy als einer der letzten großartigen Orte der Erde ausgezeichnet.

Der „Ozeanstaat“ bietet zu jeder Jahreszeit neue Möglichkeiten, das Leben von seiner angenehmsten Seite zu genießen. Der kleinste Bundesstaat der USA beeindruckt mit einem riesigen und spektakulären Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Kunst, Musik, Kultur und Geschichte. Ganz gleich, wonach euch auf Reisen der Sinn steht – in Rhode Island werdet ihr fündig.

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Wissenswertes und Unterhaltsames

Ein Leuchtturm in Newport, Rhode Island
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Der von den Einheimischen liebevoll „Little Rhody“ genannte Bundesstaat hat eine für seine winzige Größe beachtlich lange Küste, die sich über genau 643 km erstreckt.

Orte, die ihr nicht verpassen solltet

Die Kunstinstallation WaterFire in Providence

WaterFire Providence

Der Standort dieser ständigen Installation befindet sich am Zusammenfluss von drei Flüssen im Zentrum von Providence. In 100 Feuerschalen auf dem Wasser brennen die ganze Nacht hindurch Leuchtfeuer, während verschiedene Künstler und Darbieter auf Booten auftreten, Musikanten spielen und Open-Air-Imbisse die zahlreichen Besucher mit Getränken und Speisen versorgen.

 

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Das felsige Ufer der Narragansett Bay in Rhode Island

Narragansett Bay

Die Narragansett Bay ist von Providence und anderen Städten aus schnell zu erreichen. Bootsfreunden wird es in diesem Mündungsgebiet mit seinen insgesamt 30 Inseln garantiert nicht langweilig. Ihr könnt Wale beobachten, zu einer Sightseeing-Bootsfahrt mit Begleitkommentar aufbrechen oder auf einem historischen Schoner in See stechen. Am Scarborough State Beach gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Angeln, Schnorcheln und Tauchen.  

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Der Fort Adams State Park in Newport, Rhode Island

Fort Adams State Park

Der direkt am Newport Harbor gelegene Park wird vom einst schwerstbewaffneten Verteidigungsposten der USA dominiert. Obwohl sich ein Rundgang durch dieses 1841 erbaute Fort und die wunderschönen angrenzenden Naturanlagen unbedingt lohnt, ist der größte Anziehungspunkt eindeutig die Musik – genauer gesagt, eine lebhafte Konzertreihe und verschiedene Jazz- und Folk-Festivals. Zu den beliebten Freizeitaktivitäten gehören Angelausflüge, Bootsfahrten und Picknicks. Zum Park gehört auch ein Sportkomplex, in dem ihr euch beim Rugby, Football oder Fußball austoben könnt.

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Providence Athenaeum

Diese prachtvolle unabhängige Bibliothek in Providence befindet sich in einem 200 Jahre alten Gebäude in der Benefit Street. Unter dem Leitmotto der „Kultur der physischen Bücher“ werden verschiedene Touren zu den regulären Beständen, Sondersammlungen und seltenen Büchern angeboten. Daneben könnt ihr die 150 in der Bibliothek verteilten Kunstobjekte besichtigen, in der Kinderbuchabteilung vorbeischauen oder den wöchentlichen literarischen Salon am Freitagabend bzw. eine Gedichtsvorlesung besuchen.

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Der Cliff Walk folgt dem Verlauf der Küste und führt euch zu den prächtigsten Villen von Newport, Rhode Island.

Cliff Walk

Dieser offizielle National Recreation Trail führt euch durch den National Historic District von Newport und bietet Gelegenheit, einen Blick in die Gärten der Reichen und Berühmten zu werfen. Erbaut wurden die prächtigen Anwesen Ende des 19. Jahrhunderts im sogenannten Gilded Age. Der 5,6 km lange Uferweg folgt dem Verlauf der felsigen Küste, passiert Wiesen mit üppigem wilden Buschbewuchs und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf Surfer und Segelboote.

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Rough Point

Dieses perfekt erhaltene, im englischen Stil erbaute Herrenhaus einer reichen Erbin aus dem Gilded Age ist mit französischen Möbeln, Teppichen, Porzellan und europäischer Kunst ausgestattet. In den Galerien im Obergeschoss ist die umfassende Kunstsammlung der ursprünglichen Eigentümerin zu sehen. Daneben werden verschiedene Wechselausstellungen gezeigt. Die Gärten könnt ihr auf eigene Faust erkunden.  

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Marble House, ein Anwesen der Vanderbilts, in Newport, Rhode Island

Marble House

Bei einem Rundgang durch dieses prächtige Anwesen, das als National Historic Landmark ausgewiesen ist, könnt ihr einen Blick ins Privatleben der Vanderbilts werfen. Die prunkvoll eingerichteten Zimmer tragen herrschaftliche Namen und vermitteln spannende Einblicke in die Geschichte der berühmten Unternehmerfamilie. Das Oriental Tea House im Garten wurde eigens aus China nach Newport importiert. 

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Die Benefit Street in Providence, Rhode Island, ist bekannt für ihre Museen, Kirchen und Wohnhäuser im Kolonialstil.

Benefit Street – „Mile of History“

Die im Kolonialstil erbauten Wohnhäuser, Museen und Kirchen dieser historischen Straße werden von der Providence Preservation Society verwaltet, die auch einen Leitfaden für eine selbstgeführte Architekturtour herausgegeben hat. Daneben werden weitere Thementouren angeboten, bei denen ihr mehr über die Kultur und Geschichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert erfahrt – unter anderem ein H.P. Lovecraft Walk und ein Rundgang zur Frauengeschichte. 

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The Breakers, das ehemalige Anwesen der Vanderbilts in Newport, Rhode Island

The Breakers

Das ehrwürdige Wohnhaus der Vanderbilts ist einem Palazzo aus der italienischen Renaissance nachempfunden und umfasst 70 Zimmer. Zum Anwesen gehören auch ein Stall und eine Remise. Nach einer selbstgeführten Audiotour könnt ihr gemütlich über das Gelände schlendern und dabei zusehen, wie die Sonne hinter dem Atlantik versinkt. Mehr über die harte Arbeit, die hinter all dieser Pracht steckt, erfahrt ihr bei einer Tour zum Alltag der Dienstboten.

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Rhode Island School of Design & Museum

Die oft einfach kurz RISD genannte Bildungseinrichtung zählt zu den führenden Kunst- und Designschulen der USA. Neben einem eigenen Museum, dessen Sammlung fast 100.000 Objekte umfasst, vermitteln auch die drei Galerien und Thesenausstellungen der Schule spannende Einblicke zu Kunst und Design von der Antike bis heute. Vor der Weiterfahrt solltet ihr unbedingt im Naturlabor vorbeischauen, das sage und schreibe 80.000 Proben besitzt.

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Mark Twain Riverboat on the Mississippi in Hannibal, Missouri
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