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  • Klassische Milchshakes und Diner-Gerichte bei Brent’s Drugs in Jackson, Mississippi
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    Jackson, Mississippi: Geschichte und Kultur

  • Bunte Hausfassaden in der Royal Street in New Orleans, Louisiana
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    New Orleans, Louisiana: Kunst, Südstaaten-Küche und Musik

  • Besucher im 1811/Kid Ory Historic House in LaPlace, Louisiana
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    Louisianas River Parishes: Natur und historische Wohnhäuser

  • Die Jungle Gardens auf Avery Island, Louisiana
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    Baton Rouge und Avery Island: Lokale Wahrzeichen

  • Kajaktour auf dem Lake Martin in Breaux Bridge, Louisiana
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    Natur pur: Der Creole Nature Trail und eine Tour durch die Sümpfe

Tänzer und Straßenmusiker auf dem Jackson Square in New Orleans, Louisiana
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5 Tage Mississippi und Louisiana: Kultur und gutes Essen

Von Jason Macumber

  • Entfernung:
    1.335 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    5 Tage

Kultur, Geschichte und kulinarische Spezialitäten im tiefen Süden der USA

Der hier vorgestellte Trip wird Geschichtsfreunde ebenso begeistern wie Foodies. Fünf Tage lang habt ihr Gelegenheit, mehr über die Kunst- und Musikrichtungen zu erfahren, die von hier aus ihren Siegeszug durch das ganze Land angetreten haben, und euch durch die aromatische Küche der Südstaaten zu schlemmen. Hinzu kommen geschichtliche Sehenswürdigkeiten, beschwingter Livejazz, malerische Naturlandschaften und die typische Südstaaten-Gastlichkeit. Los geht es am internationalen Flughafen Jackson-Medgar Wiley Evers (JAN).

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Klassische Milchshakes und Diner-Gerichte bei Brent’s Drugs in Jackson, Mississippi
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Jackson, Mississippi: Geschichte und Kultur

Erste Etappe eures Abenteuers ist Jackson, die Hauptstadt Mississippis. Das sehenswerte Mississippi Civil Rights Museum beschäftigt sich mit den Jahren zwischen 1945 und 1976. Anhand von Zitaten, Bildern und Exponaten werden der lange Kampf der Afroamerikaner um Gleichberechtigung und Freiheit nachgezeichnet und Menschen porträtiert, die von der Sklaverei betroffen waren oder ihr eigenes Leben riskierten, um Veränderungen zu bewirken. Das vielleicht eindrücklichste Ausstellungsobjekt ist eine interaktive, mit Licht und Musik unterlegte Skulptur.

Der historische Farish Street District war bis in die 1970er Jahre Sitz zahlreicher von Schwarzen geführter Unternehmen und erlebt gerade eine Art Renaissance. Informationstafeln weisen auf Stationen des Mississippi Blues Trails hin und erinnern an die zahlreichen Musiker, Aufnahmestudios und Bühnen, die zur Geburt des Blues beigetragen haben. Zur Stärkung empfehlen sich die herzhaften Südstaaten-Gerichte aus dem Johnny T’s Bistro & Blues oder The Manship Wood Fired Kitchen, das Südstaaten-Küche mit mediterranen Akzenten serviert.

Am Nachmittag steht der Fondren District mit Shopping, Kunst und Architektur auf dem Programm. Das nostalgische Diner-Restaurant Brent’s Drugs mit eigenem Soda Fountain erfreut seine Gäste schon seit 1946. Im Mississippi Agriculture and Forestry Museum wird die Geschichte der Landwirtschaft der letzten 500 Jahre dokumentiert. Das angeschlossene Freiluftmuseum umfasst ein nachgebildetes Straßendorf mit einem General Store, der Coca-Cola in Glasflaschen und traditionelle Kandissticks führt. Abends tischt das BABALU Südstaaten-Klassiker mit lateinamerikanischer Note auf. Ausklingen lassen könnt ihr den Tag mit etwas Livemusik im Blue Front Café. Der historische Juke Joint liegt unweit vom Highway 49. Zum Übernachten empfiehlt sich das Westin Jackson Hotel im Herzen der Innenstadt. Bleibt aber nicht zu lange auf, denn am nächsten Tag solltet ihr wieder fit sein.

300 km
3 Stunden mit dem Auto
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Bunte Hausfassaden in der Royal Street in New Orleans, Louisiana
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New Orleans, Louisiana: Kunst, Südstaaten-Küche und Musik

Am Morgen verlasst ihr Mississippi und fahrt ins quirlige New Orleans, Louisiana. Rund um die Wälder und Seen am gewundenen Natchez Trace Parkway lohnt es sich, Ausschau nach Wildtieren zu halten. Am Ziel angekommen wollt ihr bestimmt erst einmal etwas essen. Nichts verkehrt macht ihr mit der klassischen Landküche aus dem Elizabeth’s oder den kreolischen Speisen im Country Club (beide im Viertel Bywater). Im nahen JAMNOLA (Joy Art Music New Orleans) könnt ihr dann tief in die Kunst, Musik, Küche und Theaterszene von New Orleans eintauchen. Bucht eure Tickets am besten vorab, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Anschließend geht es weiter zum Jackson Square im Herzen des French Quarters. Dominiert wird der Platz von der St. Louis Cathedral, der ältesten durchgängig genutzten Kathedrale Nordamerikas. Nachdem ihr die Werke der anwesenden Künstler bewundert habt, solltet ihr auf einen Kaffee und Beignets im berühmten Café du Monde vorbeischauen. Beim Bummel durch die umliegenden Straßen werden euch die bunten Fassaden und charakteristischen Balkone auffallen. Sie sind ebenso typisch für New Orleans wie die Straßenkünstler, die überall Passanten unterhalten, und die Jazzklänge, die aus unzähligen Bars und Restaurants nach draußen tönen.

Am Abend könnt ihr euch in der Bar Marilou im Warehouse District Gelbflossen-Thun, gebratene Jakobsmuscheln und Panna cotta mit Brombeeren schmecken lassen und euch dann im Tipitina’s einen Cocktail und etwas Livemusik lokaler Musiker gönnen. Die ehemalige Saftbar wurde 1977 eröffnet und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Euer Quartier für die Nacht ist das Ace Hotel New Orleans im French Quarter.

103 km
1,5 Stunden mit dem Auto
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Besucher im 1811/Kid Ory Historic House in LaPlace, Louisiana
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Louisianas River Parishes: Natur und historische Wohnhäuser

Eine halbe Autostunde westlich, in LaPlace, bietet Zip NOLA ein unvergessliches Erlebnis mit einer Wendeltreppe über die Wipfel einer alten Zypresse, fünf Ziplines und zwei Hängebrücken – all das vor der malerischen Kulisse des Maurepas Swamps, einem der legendären, artenreichen Sumpfökosysteme von Louisiana. Der Blick reicht bis zum historischen Frenier, dem Lake Ponchartrain und der Skyline von New Orleans. Hungrig? Probiert die Austern und das Gumbo mit Meeresfrüchten aus dem am Wasser gelegenen Frenier Landing Restaurant & Oyster Bar oder bestellt euch im Frostop in LaPlace einen saftigen Burger und ein kaltes Root Beer. Frisch gestärkt fahrt ihr dann weiter zum 1811/Kid Ory Historic House, einem der ältesten Gebäude im St. John the Baptist Parish. Das Museum beleuchtet den Sklavenaufstand von 1811, der hier begann, und erinnert an den Jazzpionier Kid Ory, der 1886 auf dem Anwesen geboren wurde.

Nach der Erkundung der River Parishes und der Rückfahrt nach New Orleans beginnt der Abend mit einem Dinner im Tableau, das in unmittelbarer Nähe vom Jackson Square liegt. Auf der Karte stehen französisch-kreolische Klassiker wie sautierter Fisch aus der Region oder Entenconfit. Vor der Rückkehr ins Ace Hotel New Orleans solltet ihr noch durch das Viertel Marigny mit seinen Galerien, Livemusikbühnen und Kunstmärkten schlendern. Die Mitglieder der örtlichen Kreativszene trefft ihr in den zahlreichen Weinbars, Jazzclubs und Late-Night-Locations.

438 km
4,75Tage mit dem Auto
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Die Jungle Gardens auf Avery Island, Louisiana
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Baton Rouge und Avery Island: Lokale Wahrzeichen

Erster Programmpunkt für den heutigen Tag ist Baton Rouge. Bei einer Führung über das Gelände des Old State Capitols mit seiner imposanten Buntglaskuppel erfahrt ihr mehr über dieses National Historic Landmark. Außerdem könnt ihr euch verschiedene Wechselausstellungen zur Geschichte Louisianas ansehen. Zum Mittagessen empfehlen die Einheimischen Stroubes Seafood & Steaks (Tipp: Probiert die „Lamb Lollipops“!) oder das Cecelia Creole Bistro mit Regionalgerichten wie gebratenem Maisbrot und glasiertem Eisbein.

Der Nachmittag ist für Avery Island reserviert. Größte Attraktion der Insel sind die Tabasco Factory Tours. Bei einem selbstgeführten Rundgang erfahrt ihr alles, was es über die berühmte scharfe Soße und ihre Herstellung zu wissen gibt. Zu den angrenzenden Jungle Gardens gehört neben dem botanischen Garten auch ein Vogelschutzgebiet am Bayou Petite Anse.

Nachdem ihr am Abend im Golden Nugget Charles Hotel & Casino in Lake Charles eingecheckt habt, könnt ihr euch dort in das im Stil von Las Vegas gestaltete Unterhaltungsangebot stürzen. Auf dem Veranstaltungskalender stehen unter anderem Liveshows lokaler Musiker und Comedians. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Ein Muss sind die zarten Back Ribs aus dem Saltgrass Steak House. Das Blue Martini Lounge verwöhnt euch mit Cocktails und Tapas in entspanntem Ambiente.

372 km
4 Stunden mit dem Auto
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Kajaktour auf dem Lake Martin in Breaux Bridge, Louisiana
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Natur pur: Der Creole Nature Trail und eine Tour durch die Sümpfe

Der Creole Nature Trail vermittelt faszinierende Einblicke in die unberührte Wildnis Louisianas. Neben küstennahen Sumpfgebieten und weitläufigen Marschlandschaften führt die Panoramastraße auch durch verschiedene Tierschutzgebiete. Vergesst nicht, euch vorher die App Creole Nature Trail All-American Road herunterzuladen. Damit habt ihr praktisch euren persönlichen Tourguide mit im Auto sitzen.

Eine gute Wahl für das Mittagessen in Lafayette sind Gumbo und frittierter Wels aus dem La Cuisine de Maman im Vermilionville Historic Village oder Klassiker wie Okra und Kohl im Laura’s II.

Am Nachmittag bleibt Zeit für eine Rundfahrt auf dem Lake Martin. Champagne's Cajun Swamp Tours in Breaux Bridge hat Touren per Sumpfboot oder Kajak im Programm. Unter dem Laubdach der alten Zypressen könnt ihr mit etwas Glück Kanadareiher, Pelikane und Alligatoren in ihrem natürlichen Lebensraum erspähen.

Gegen Abend setzt ihr euch wieder hinters Steuer und fahrt zurück nach New Orleans. Dort checkt ihr noch einmal im Ace Hotel New Orleans ein und könnt dann in der Rooftop-Bar bei Cocktails und Wildaustern zusehen, wie die Sonne hinter den Dächern der Stadt versinkt. Am nächsten Morgen tretet ihr frisch ausgeschlafen und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck am internationalen Flughafen Louis Armstrong New Orleans (MSY) die Heimreise an.

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