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  • „Lincoln“ wurde unter anderem in der Bar Brickhouse Run in Petersburg in der Nähe von Richmond, Virginia, gedreht
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    Richmond, Virginia: Ein filmreifes Reiseziel

  • The Inn at Rodanthe auf den Outer Banks, North Carolina – Kulisse für den Liebesfilm „Das Lächeln der Sterne“
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    Ein wunderschönes Strandmotiv auf den Outer Banks, North Carolina

  • Das reizvolle Stadtzentrum von Wilmington, North Carolina, Drehort zahlreicher Film- und Fernsehszenen
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    Am Set in Wilmington, North Carolina

  • The Pineapple Fountain in Charleston Waterfront Park
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    Filmreifer Charme in Charleston, South Carolina

  • Das Mercer Williams House in Savannah, Georgia, das in dem Film „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ zu sehen ist
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    Abschlussszene in Savannah, Georgia

Das French Quarter in Charleston, South Carolina
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Am Set der Südstaaten-Filme

  • Entfernung:
    1195,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    5 Tage

Hier ist der Star die Landschaft

In den Südstaaten werden zwar schon seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts Filme gedreht, in den letzten Jahren hat sich jedoch dank Produktionen in North Carolina, Virginia und Georgia ein regelrechter Boom eingestellt. Die malerischen Trauerweiden, das Kopfsteinpflaster und die traumhaften Strände bieten die perfekte Kulisse für unvergessliche Szenen. (Doch auch die Steuereinsparungen, die Filmstudios in den Südstaaten erhalten, sind recht hilfreich.) Falls ihr also genau dort sitzen wollt, wo Forrest Gump auf den Bus gewartet hat, dort stehen wollt, wo Abraham Lincoln eine berühmte Rede hielt, oder euch im Kanu an die Stellen begeben wollt, an denen Noah und Ally in „The Notebook“ entlangpaddelten, dann solltet ihr diese Drehorte besuchen, euch auch aktuelle Produktionen ansehen und die wunderbaren Landschaften genießen.

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„Lincoln“ wurde unter anderem in der Bar Brickhouse Run in Petersburg in der Nähe von Richmond, Virginia, gedreht
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Richmond, Virginia: Ein filmreifes Reiseziel

Seit mehr als 400 Jahren strömen Menschen nach Richmond, der Hauptstadt von Virginia, die während des Amerikanischen Bürgerkrieges im 19. Jahrhundert die Hauptstadt der Konföderierten Staaten von Amerika war. Heutzutage findet ihr nach der Ankunft am Richmond International Airport eine kosmopolitische Mischung aus Kunst, Craft-Bier, Freizeitaktivitäten und kulinarischen Köstlichkeiten vor. Außerdem erwartet euch jede Menge Geschichte, in die ihr bei Touren zu Monumenten, Denkmälern, Schlachtfeldern und jetzt sogar Drehorten berühmter Filme eintauchen könnt. Steven Spielbergs Meisterwerk „Lincoln“ aus dem Jahre 2012, das die Geschichte des ehemaligen Präsidenten erzählt, wurde im Verlauf von 53 Tagen an zahlreichen Orten in und um die Stadt gedreht. Zu den Highlights der Tour zählen das Jefferson Hotel, in dem viele der Stars und der Crew wohnten und speisten, das Balliceaux, ein von Joseph Gordon-Levitt häufig frequentiertes Restaurant, und das Maymont, ein 40 ha großes Anwesen mit einer Villa aus dem „Gilded Age“ (vergoldetes Zeitalter) und wunderschönen Gärten, wo die Kapitulation von Appomattox und eine Kutschfahrt des Präsidenten und seiner Frau (porträtiert von Sally Field) gefilmt wurden. Die Crew drehte auch im nahegelegenen Petersburg, dort unter anderem im Centre Hill Museum, das Abraham Lincoln im April 1865 besuchte. Der Bahnhof Union Station in Petersburg wurde für den Film in ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. verwandelt und das Gebiet nördlich des Bahnhofs wurde zu einem Dorf voller Pferde, Kutschen und Wagen.

Weitere Filmszenen: Petersburg diente auch als Kulisse für mehrere Szenen der verfilmten Liebesgeschichte aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs, „Cold Mountain“, aus dem Jahre 2003. Außerdem wurden hier zum Teil „Der Schakal“, „Evan Allmächtig“, „Rufmord – Jenseits der Moral“, „Lolita“ und „Hannibal“ gedreht.

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333 km
4 Stunden mit dem Auto
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The Inn at Rodanthe auf den Outer Banks, North Carolina – Kulisse für den Liebesfilm „Das Lächeln der Sterne“
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Ein wunderschönes Strandmotiv auf den Outer Banks, North Carolina

Von Richmond aus geht es in südwestlicher Richtung weiter zu diesem Inselparadies. Es ist nicht verwunderlich, dass der wunderschöne Ort Rodanthe die Kulisse für den auf dem Bestseller von Nicholas Sparks beruhenden Liebesfilm „Das Lächeln der Sterne“ aus dem Jahre 2008 bot. Bei einem Besuch der unvergesslichen Drehorte lernt ihr auch den Lifestyle der Einheimischen besser kennen. Das Strandhaus The Inn at Rodanthe wurde vor den Dreharbeiten vollständig umgestaltet. Das Haus mit den hellblauen Fensterläden kann gemietet werden, bei den Buchungen gibt es jedoch zahlreiche Mitbewerber. Das 2.361 ha große Pea Island National Wildlife Refuge ist ein weiterer Drehort und gleichzeitig auch ein Tierparadies: Hier sind über 360 Vogelarten heimisch. Im Film waren außerdem die als Banker Ponies bezeichneten Wildpferde am engen, malerischen Highway 12 zu sehen, die seit mehr als 400 Jahren auf der Inselgruppe Outer Banks leben. Mit der Fähre setzt ihr über zu Ocracoke Island, auf der auch einige Szenen gedreht wurden. Vor Ort bieten sich Touren zu dem Ocracoke Lighthouse, der Teach’s Hole Blackbeard Exhibit und dem Pirate Specialty Shop an.

Weitere Filmszenen: Ein Teil der Cape Lookout National Seashore auf den südlichen Outer Banks bot die Kulisse des Films „Der Mann ihrer Träume” aus dem Jahre 1991. Für den Film „Projekt Brainstorm“ aus dem Jahre 1983 wurden mehrere Szenen auf den Outer Banks aufgenommen, darunter am Wright Brothers National Memorial an den Kill Devil Hills.

Weitere Informationen
415 km
5 Stunden mit dem Auto
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Das reizvolle Stadtzentrum von Wilmington, North Carolina, Drehort zahlreicher Film- und Fernsehszenen
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Am Set in Wilmington, North Carolina

Weiter südlich erwartet euch die Küstenstadt Wilmington, die auch als „Hollywood East“ bekannt ist. Hier wurden mehr als 400 Filme und Serien gedreht, von Blockbustern wie „Iron Man 3“ bis zu Indie-Filmen und TV-Produktionen. Die vielfältigen Landschaften und die wunderschöne Umgebung – darunter ein bezaubernder Stadtkern am Flussufer, ländliche Gebiete und drei ausgedehnte Strände – machen die Gegend zu einem perfekten Drehort. EUE/Screen Gems Studios, das größte Film-, Fernseh- und Werbestudio von Wilmington, in dem seit 1985 über 350 Projekte abgeschlossen wurden, bietet Touren zu Filmsets an. Nach solch einer Tour empfiehlt sich ein glamouröses Abendessen. Wie wäre es mit dem Catch, dem Lieblingsrestaurant von Gwyneth Paltrow während der Dreharbeiten zu „Iron Man 3“, oder dem Ports of Call in Southport, in dem Julianne Hough während der Dreharbeiten zu „Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht“ ihren 23. Geburtstag feierte? Southport liegt nur 48 km südlich von Wilmington und diente als Kulisse für „Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht“, der auf einem Roman von Nicholas Sparks beruht. Bei einem Spaziergang durch die Fort Fisher State Recreation Area gelangt ihr an den Ort, an dem sich Katie (Julianne Hough) und Alex (Josh Duhamel) küssen.

Weitere Filmszenen: Zu weiteren in Wilmington gedrehten Filmen zählen: „Der Feind in meinem Bett“, „Immer Ärger mit Bernie“, „Nur mit Dir  – A Walk to Remember“, „Das Empire Team“, „Wir sind die Millers“ und „Conjuring – Die Heimsuchung“.

Weitere Informationen
275 km
3 Stunden mit dem Auto
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The Pineapple Fountain in Charleston Waterfront Park
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Filmreifer Charme in Charleston, South Carolina

Während der Weiterfahrt nach South Carolina könnt ihr euch vorstellen, wie ihr über Kopfsteinpflaster und unter uralten Bäumen entlang spaziert. Die hübsche Hafenstadt Charleston strotzt nur so vor der berühmten Gastfreundlichkeit der Südstaaten, und Besucher können an zahlreichen geschichtsträchtigen Orten die Vergangenheit kennenlernen. Dank der erstklassigen Strände, die sich ganz in der Nähe befinden, ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt einen kleinen Filmboom erlebt hat, da Regisseure diesen Charme und die natürliche Schönheit immer wieder gern einfangen. In „The Notebook“ treten die Stars Rachel McAdams und Ryan Gosling in mehreren Szenen auf alten Plantagen in der Gegend von Charleston auf, darunter Boone Hall Plantation und die Calhoun Mansion. Bei einem Spaziergang am alten Uferdamm The Battery könnt ihr auf den Spuren eurer Lieblingsschauspieler wandeln. Außerdem erwarten euch im Middleton Place die ältesten Landschaftsgärten der USA, in denen auch einige Szenen des Filmes „Der Patriot“ gedreht wurden. Nach einer halbstündigen Fahrt in nördlicher Richtung erreicht ihr die Cypress Gardens in Moncks Corner, South Carolina, die ebenfalls in unzähligen Filmen zu sehen sind.

Weitere Filmszenen: Das Interesse an Charleston als Filmkulisse stieg Mitte der 90er Jahre mit Filmen wie „Lost Heaven“, „Stirb langsam: Jetzt erst recht“, „Der Schakal“, „Familie Klumps und der verrückte Professor“ und „Herr der Gezeiten“ von Pat Conroy. Aktuellere in der Stadt gedrehte Streifen sind: „Das Leuchten der Stille“, eine weitere Verfilmung eines Romans von Nicholas Sparks, und die heroische Bürgerkriegsserie „North and South“.

172 km
2 Stunden mit dem Auto
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Das Mercer Williams House in Savannah, Georgia, das in dem Film „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ zu sehen ist
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Abschlussszene in Savannah, Georgia

Zu den beliebtesten Attraktionen von Savannah, unserem letzten Stopp, zählen die 22 öffentlichen Plätze im Historic District dieser schönen Stadt am Fluss. Die schattigen Parks laden Besucher dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und die Umgebung zu genießen. Rund um die Plätze erwarten euch historische Häuser, Museen, verzierte Kathedralen, Cafés, Theater und Hotspots des Nachtlebens. Egal ob zu Fuß oder per Straßenbahn – die reiche Geschichte der Stadt, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, wird euch verzaubern. 1997 wurde Savannah durch den Film „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ einem internationalen Publikum erstmals in all seiner Pracht vorgestellt. Der Film wurde an unterschiedlichsten Orten in der Stadt gedreht, darunter The Mercer Williams House, der wunderschöne Forsyth Park, das Tomochichi Federal Building (ein National Historic Landmark), Churchill’s Pub und der gespenstische Friedhof Bonaventure Cemetery. Die Bank, auf der Tom Hanks in „Forrest Gump“ saß, steht mittlerweile in Savannah’s History Museum, und die legendären Szenen an der Bushaltestelle wurden auf dem Chippewa Square gedreht. Der Thriller „Kap der Angst“ aus dem Jahre 1991 wurde zum Teil in Savannah gefilmt, genauso wie „Die Legende von Bagger Vance“, der in Savannah spielt und unter der Regie von Robert Redford an verschiedensten Drehorten in South Carolina aufgenommen wurde. Der Film erzählt die Geschichte von Captain Rannulph Junah, einem enttäuschten Kriegsveteranen aus Savannah, der lernt, wie man Golf spielt.

Unbedingt ansehen: Auf dem Weg zum Savannah/Hilton Head International Airport, noch vor eurem Heimflug, geht am besten noch einmal eine Liste all der Filme durch, die ihr euch nach diesem besonderen Roadtrip (erneut) ansehen solltet.

Offizielle Travel-South-Informationen