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  • Livemusik bei einem Festival in Nashville, Tennessee
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    Nashville, Tennessee: Mitreißende Rhythmen in der Music City

  • Stadtbesichtigung auf zwei Rädern in Memphis, Tennessee
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    Memphis, Tennessee: Die Heimat des Blues

  • Ortsschild am Eingang von Muscle Shoals, Alabama
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    Muscle Shoals und Florence: Melodien am Tennessee River

  • Livekonzert im Rahmen des Sloss Music & Arts Festivals in Birmingham, Alabama
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    Birmingham, Alabama: Kulturhochburg mit geschichtsträchtiger Vergangenheit

  • Das Little River Canyon National Preserve bei Fort Payne, Alabama
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    Fort Payne, Alabama: Abenteuer in den Bergen

  • Das Georgia Aquarium in Atlanta
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    Atlanta, Georgia: Großartige Metropole mit großartigen Attraktionen

Selfie vor dem Muscle Shoals Sound Studio in Alabama
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Die Farben und Klänge der Südstaaten: Nashville, Memphis, das nördliche Alabama und Atlanta

Von Zaida Rios

  • Entfernung:
    1,127,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    1-2 Wochen

Musikfans aufgepasst: Der Norden Alabamas und zwei bedeutende Städte im Nachbarbundesstaat Tennessee haben die amerikanische Musikszene immer wieder neu definiert.

Der tiefe Süden der USA ist die Heimat von Blues, Country und Rock ‘n’ Roll. Der hier vorgestellte Roadtrip bringt selbst die Augen der abgebrühtesten Musikfans zum Leuchten. Neben den Musikstädten aus dem sogenannten Southern Music Triangle – Nashville, Memphis und Muscle Shoals – erwarten euch bedeutende Wahrzeichen aus den Jahren der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in Birmingham sowie mehrere malerische Abstecher und die Weltklasse-Attraktionen von Atlanta.

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Livemusik bei einem Festival in Nashville, Tennessee
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Nashville, Tennessee: Mitreißende Rhythmen in der Music City

Schon bei der Ankunft am internationalen Flughafen Nashville (BNA) werdet ihr mit Livemusik begrüßt. Sobald ihr euren Mietwagen abgeholt habt, könnt ihr die musikalischen Attraktionen im Herzen der Stadt erkunden. Nashville bildet zusammen mit Memphis und Muscle Shoals das sogenannte Southern Music Triangle, in dem über die Jahrzehnte immer wieder Musikgeschichte geschrieben wurde. Zum Pflichtprogramm gehören die Backstage-Tour und/oder ein Konzert in der Grand Ole Opry. Die wöchentlich ausgestrahlten Konzerte finden bereits seit 1925 statt – damit ist die Grand Ole Opry die langlebigste Sendung im amerikanischen Radio. Die County Music Hall of Fame ehrt die größten Stars der Countrymusik mit faszinierenden Erinnerungsstücken und Hunderten Plaketten. Bei einer Führung durch das RCA Studio B seht ihr die Räume, in denen Künstler von Dolly Parton über Elvis Presley bis Roy Orbison ihre berühmten Hits eingespielt haben. Fans des „Man in Black“ erfahren im Johnny Cash Museum alles über das Leben der unvergessenen Legende. Und als wäre das nicht genug, bietet Nashville auch noch vielfältige Einkaufs-, Gastronomie- und Ausgehmöglichkeiten. Kein Wunder also, dass die Stadt von Frommer’s und Travel + Leisure als erstklassiges Reiseziel ausgezeichnet wurde. Wenn ihr alles erkundet habt, was euch interessiert, geht es weiter ins westlich gelegene Memphis.

341 km
3 Stunden mit dem Auto
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Stadtbesichtigung auf zwei Rädern in Memphis, Tennessee
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Memphis, Tennessee: Die Heimat des Blues

Die Fahrt nach Westen führt über den Tennessee River und durch ausgedehnte ländliche Regionen. Memphis ist die Heimat des Blues und der Geburtsort des Rock ’n’ Roll. Vor allem (aber nicht nur) in der Beale Street tönt euch das ganze Jahr über hinter jeder Tür Livemusik entgegen. Angesagte Blues-Bars säumen die Gehwege und immer wieder finden sich Musiker zu improvisierten Jam-Sessions zusammen. Bei einer Führung durch das Sun Studio seht ihr den Ort, an dem die Karriere von B.B. King, Elvis Presley, Johnny Cash oder Jerry Lee Lewis begonnen hat. Das Stax Museum of American Soul Music präsentiert Erinnerungsstücke von Soul-Legenden wie Tina Turner oder Isaac Hayes. Ein absolutes Muss ist natürlich Elvis Presleys Graceland. Auf dem weitläufigen Anwesen sind das ehemalige Wohnhaus des Kings, ein Museum zu seiner Karriere sowie seine Autos und mehrere seiner luxuriös ausgestatteten Flugzeuge zu besichtigen. Für alle, die wenig Zeit haben oder nicht wissen, was sie sich zuerst ansehen sollen, hat Backbeat Tours Angebote zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt im Programm. Auch wenn es euch schwer fällt, euch von Memphis zu verabschieden: In Muscle Shoals, Alabama, warten schon die nächsten Attraktionen.

Weitere Informationen
245 km
2,5 Stunden mit dem Auto
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Ortsschild am Eingang von Muscle Shoals, Alabama
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Muscle Shoals und Florence: Melodien am Tennessee River

Muscle Shoals im Nordwesten von Alabama gehört zu den bedeutendsten Musikzentren der USA. Die Kleinstadt am Ufer des Tennessee Rivers gilt schon lange als Hitfabrik und hat den sogenannten Muscle Shoals Sound hervorgebracht. Gute Beispiele für diese charakteristische Mischung aus Blues, Gospel und Soul sowie Elementen aus Rock und Country sind „Brown Sugar“ von den Rolling Stones und „I’ll Take You There“ von den Staple Sisters, die beide hier in Muscle Shoals eingespielt wurden. Im Rahmen einer Führung erfahrt ihr mehr über die unzähligen Megastars, die über die Jahre im Muscle Shoals Sound Studio ein und aus gegangen sind – von Paul Simon über Bob Dylan und Rod Stewart bis zu Bob Seger. Ein unvergessliches Erlebnis erwartet euch dann im Rattlesnake Saloon, der sich in einer Höhle in den Wäldern befindet und regelmäßig Livemusik bietet. Im Sommer lohnt sich ein Besuch beim W.C. Handy Music Festival in Florence. Das zehntägige Event zu Ehren des „Vaters des Blues“ verbindet Livemusik mit Sonderveranstaltungen überall in der Stadt. In Birmingham habt ihr dann Gelegenheit, noch tiefer in die Kultur und Geschichte Alabamas einzutauchen.

Weitere Informationen
182 km
2 Stunden mit dem Auto
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Livekonzert im Rahmen des Sloss Music & Arts Festivals in Birmingham, Alabama
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Birmingham, Alabama: Kulturhochburg mit geschichtsträchtiger Vergangenheit

Im nicht einmal zwei Autostunden entfernten Birmingham wurden einige der bedeutendsten Kapitel im Kampf der Afroamerikaner um Gleichberechtigung geschrieben. Das Birmingham Civil Rights National Monument im Zentrum umfasst neben bewegenden Statuen auch geschichtsträchtige Orte wie die historische 16th Street Baptist Church, ein offizielles National Historic Landmark, und die informativen Ausstellungen im Birmingham Civil Rights Institute. Gute Livemusik hört ihr in den Unterhaltungsbezirken von Birmingham – Uptown, Five Points South, Lakeview und Avondale –, die allesamt auch gute Ausgehadressen und Restaurants zu bieten haben. Auf dem Veranstaltungskalender stehen das ganze Jahr hindurch zahlreiche Festivals und Events. Nachdem ihr das Nachtleben von Birmingham erkundet habt, solltet ihr euch noch ein paar Stunden aufs Ohr legen, um für das Outdoor-Angebot in Fort Payne fit zu sein.

153 km
1,5 Stunden mit dem Auto
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Das Little River Canyon National Preserve bei Fort Payne, Alabama
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Fort Payne, Alabama: Abenteuer in den Bergen

Der Nordosten Alabamas ist ländlich geprägt. Fort Payne schmiegt sich malerisch in ein Tal zwischen dem Lookout Mountain und dem Sand Mountain und lockt mit vielseitigen Outdoor-Angeboten. Unbedingt zu empfehlen ist eine Wanderung im Little River Canyon National Preserve. Der gleichnamige Fluss fließt nahezu über seine gesamte Länge in der Gipfelregion des Lookout Mountains und ergießt sich dabei in mehrere Wasserfälle. Die Aussichtspunkte im Schutzgebiet versprechen spektakuläre Fotomotive – vor allem im Herbst, wenn sich das Laub leuchtend bunt verfärbt. Im DeSoto State Park könnt ihr angeln, Kajak oder Rad fahren, wandern und bouldern. Auch ein längerer Aufenthalt ist kein Problem. Das Angebot an Unterkünften im Park reicht von rustikalen Holzhütten bis zu Zeltplätzen. Nachdem ihr gemütlich in der frischen Bergluft gefrühstückt habt, ist es an der Zeit, euren Roadtrip in der Metropole Atlanta zu beenden.

Weitere Informationen
192 km
2,15 Stunden mit dem Auto
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Das Georgia Aquarium in Atlanta
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Atlanta, Georgia: Großartige Metropole mit großartigen Attraktionen

Beim Anblick der aufsteigenden Skyline von Atlanta fällt es schwer zu glauben, dass ihr vor gerade einmal zwei Stunden noch in den Bergen gewesen seid. Atlanta ist – mit einem Wort – groß. Die Stadt gehört zu den größten Metropolen der USA und ist die vielleicht bedeutendste Kulturhauptstadt der Südstaaten. Entsprechend können sich Besucher aller Altersgruppen auf ein riesiges Spektrum an Freizeitaktivitäten freuen. Beginnt euren Rundgang an den Brunnen im Centennial Olympic Park und informiert euch dann in der nahen World of Coca-Cola eingehend über eine der bekanntesten Marken der Welt. Unter anderem seht ihr dort den Tresor, in dem das Geheimrezept sicher verwahrt wird, und könnt verschiedene Coke-Produkte aus aller Welt probieren. Für einen Ausflug mit der Familie bieten sich das Georgia Aquarium, die größte Einrichtung dieser Art auf der Westhalbkugel, und das nahe Children’s Museum of Atlanta an. Im CNN Studio könnt ihr einen Blick hinter die Kulissen eines Nachrichtensenders werfen und miterleben, wie Schlagzeilen gemacht werden. Nicht verpassen solltet ihr auch das beeindruckende Center for Civil and Human Rights und einen Besuch an der Martin Luther King Jr. National Historic Site. Tipp: Der Atlanta CityPASS gewährt euch ermäßigten Zutritt zu fünf beliebten Sehenswürdigkeiten. Der internationale Flughafen Atlanta (ATL) ist der aufkommensstärkste Flughafen der Welt, sodass ihr keinerlei Probleme haben werdet, einen Flug nach Hause zu bekommen.