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  • Ein actiongeladener Renntag auf dem Charlotte Motor Speedway in Charlotte, North Carolina
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    Erster Boxenstopp: Charlotte, North Carolina

  • Fayetteville Street in Raleigh bei Sonnenuntergang
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    Kulturelles Hauptstadtleben in Raleigh, North Carolina

  • Der Big Walker Mountain Scenic Byway führt zu dem Big Walker Lookout und dem Monster Rock in Wytheville, Virginia
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    Das ausgelassene Kleinstadtleben in Wytheville, Virginia

  • Einheimische Handwerkswaren, Musik, Gastronomie und Kultur im Heartwood Artisans Center in Abingdon, Virginia
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    Abingdon, Virginia: Eine reizvolle Mischung aus Autos, Musik und visueller Kunst

  • Blick aus der Vogelperspektive auf den Bristol Motor Speedway in Bristol, Tennessee
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    Bristol, Tennessee: Ort der schnellsten halben Meile

  • Unvergleichliche Aussichten auf die Great Smoky Mountains, nur einen Katzensprung entfernt von Knoxville, Tennessee
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    Die perfekte Mischung aus Geschichte und Vergnügen in Knoxville, Tennessee

  • Fässer mit „Moonshine“ von Troy & Sons, auch „weißer Whiskey“ genannt, warten bei Asheville Distilling Co. in Asheville, North Carolina, auf ihre Abfüllung
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    Asheville, North Carolina: Die Ziellinie

Bei Appalachian Mountain Spirits, zwischen Abingdon und Wytheville, Virginia, wird Moonshine gebrannt
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Eine ungewöhnliche Kombination: Schnapsbrennen und Autorennen

  • Entfernung:
    1059,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    6 Tage

Wie passen selbstgebrannter Schnaps und die NASCAR-Rennserie zusammen?

In North Carolina, Tennessee und Virginia wurde schon vor der amerikanischen Revolution frischer Maiswhiskey unter Verwendung eines Rezepts gebrannt, das die europäischen Wurzeln der Bevölkerung, das grenzenlose Angebot an Mais und das kristallklare Quellwasser der Appalachen verbindet. Während der Prohibition zogen sich die Brennereien aus Angst vor dem Gesetz immer weiter in die Berge zurück. Schmuggler der schwarzgebrannten Ware verwendeten turbogeladene Fahrzeuge, deren Sitze entfernt und Aufhängungen angepasst wurden, um eine schwere Beladung zu ermöglichen. Aus Spaß fuhren die Schmuggler gegeneinander Rennen, was 1948 zur Gründung der National Association for Stock Car Auto Racing (NASCAR) führte. Heutzutage fahren Stock Cars, Drag Racers, Trucks und weitere Fahrzeuge auf legalen Rennstrecken gegeneinander. Auf diesem Roadtrip lernt ihr die Läden der Teams, Halls of Fame und berühmte Routen der Schmuggler kennen. Zwischen den Rennstrecken erwarten euch Brennereien, Restaurants und Bars, die sich diesem altehrwürdigen Handwerk verschrieben haben.

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Ein actiongeladener Renntag auf dem Charlotte Motor Speedway in Charlotte, North Carolina
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Erster Boxenstopp: Charlotte, North Carolina

Die weltoffene und freundliche Stadt Charlotte erreicht ihr am besten per Flug zum Charlotte Douglas International Airport. In der Hauptstadt der Autorennen erwartet euch neben unzähligen Events und Souvenirshops der Teams auch die NASCAR Hall of Fame. Es lohnt sich, mindestens einen halben Tag in der Hall zu verbringen, die mitten im Stadtzentrum von Charlotte liegt. Hier könnt ihr Wagenheber bedienen, Reifen wechseln, den Wagen im Boxenstoppsimulator gegen die Stoppuhr betanken und sogar eine kleine Schnapsbrennerei des berühmten ehemaligen Fahrers Junior Johnson bestaunen. Vielleicht plant ihr eure Reise gleich so, dass ihr euch ein Rennen auf dem Charlotte Motor Speedway im nur wenige Minuten nördlich von Charlotte gelegenen Concord ansehen könnt. Zu den bekanntesten zählen das Coca-Cola 600, das Ende Mai stattfindet, und das Bank of America 500, das Anfang Oktober gefahren wird. Vor und nach diesen Großereignissen erwarten euch zahlreiche kleinere Veranstaltungen – zum Beispiel das 600 Festival. Bei der NASCAR Racing Experience sitzt ihr auf dem Fahrersitz und könnt ein paar Runden auf der Strecke drehen. Nur anderthalb Kilometer von der Strecke entfernt, befindet sich Hendrick Motorsports. Hier könnt ihr dabei zuschauen, wie die Autos vor dem Rennen vorbereitet werden, bevor die Reise euch in nordöstlicher Richtung weiter nach Raleigh führt.

269 km
3 Stunden mit dem Auto
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Fayetteville Street in Raleigh bei Sonnenuntergang
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Kulturelles Hauptstadtleben in Raleigh, North Carolina

Ein kleiner aber sehr lohnenswerter Umweg führt nach Raleigh – einer Stadt, die sich neben einer modernen Musikszene und sprudelnden Getränkeindustrie auch noch ihren traditionellen Charme bewahren konnte. Dieses energiegeladene Reiseziel ist die Hauptstadt von North Carolina, ein Zentrum für Innovationen und außerdem Heimat von über 25 Brauereien. Gönnt euch ein Glas im Raleigh Beer Garden, der als der größte Biergarten der Welt gilt und sich perfekt dafür eignet, den moderneren Charakter der altehrwürdigen Getränkeindustrie des Südwestens kennenzulernen (es gibt hier natürlich auch Hersteller, die in kleinen Mengen brauen und brennen). Neben Bluegrass und Rock ertönen bei einem nächtlichen Spaziergang durch Raleigh noch viele andere Musikgenres. Kein Wunder, wenn die Stadt mit dem Spruch „Die meiste Musik in North Carolina” wirbt. Vor der Weiterfahrt nach Virginia laden viele gute Restaurants oder Coffeeshops zu einem letzten Zwischenstopp ein. Fragt einfach einen Einheimischen nach einem guten Tipp. Raleigh ist zwar eine wachsende Großstadt, steckt jedoch noch voller kleinstädtischem Charme.

Weitere Informationen
309 km
4 Stunden mit dem Auto
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Der Big Walker Mountain Scenic Byway führt zu dem Big Walker Lookout und dem Monster Rock in Wytheville, Virginia
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Das ausgelassene Kleinstadtleben in Wytheville, Virginia

Nachdem ihr euren Bedarf an Geschwindigkeit und Hochprozentigem (zumindest für den Moment) gestillt habt, lädt Wytheville zum Entspannen ein. Diese geschichtsträchtige Bergstadt, an der sich zwei große Interstates treffen, ist der ideale Ausgangspunkt für jede Menge Entdeckungen. Der Big Walker Mountain Scenic Byway führt zu dem 30 m hohen Big Walker Lookout, von dem ihr unzählige Farmen und Wälder im Blick habt. Nach einer Wanderung auf den Monster Rock – keine Angst, der Name bezieht sich auf die monstermäßige Aussicht und nicht auf den Schwierigkeitsgrad – lädt der BW Country Store zum Verweilen ein. Hier gibt es alles: Eis und Karamell, Souvenirs von lokalen Kunsthandwerkern und an den Wochenenden in den wärmeren Monaten sogar Livemusik auf der Veranda. Bei Nacht heulen die Motoren auf dem Wythe Raceway laut auf. An den meisten Samstagabenden geht es hier heiß her: Ihr solltet am besten gegen 17 Uhr da sein, um euch einen Sitz auf der Holztribüne oder einen Platz für euren eigenen Klappstuhl auf dem Hügel zu sichern. Die Qualifikation beginnt gegen 19 Uhr und der Rennstart eine Stunde später. Es gibt jedoch auch in der Zwischenzeit viel zu sehen: An den Ständen werden Sandwiches mit gebratener Wurst angeboten, auf die Kinder warten Spielautomaten, und gemeinsam könnt ihr den Samstagabend in einer typischen Kleinstadt genießen. „Jede Woche kommen die gleichen 2.000 oder 3.000 Leute her”, so der Fahrer Caleb Holman, der sich hier einen Namen machte. Wenn ihr ein Herz für die Kultur und Atmosphäre einer Kleinstadt und malerische Hügellandschaften habt, könnt ihr euch getrost auf den nächsten Zwischenstopp freuen.

Weitere Informationen
90 km
1 Stunde mit dem Auto
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Einheimische Handwerkswaren, Musik, Gastronomie und Kultur im Heartwood Artisans Center in Abingdon, Virginia
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Abingdon, Virginia: Eine reizvolle Mischung aus Autos, Musik und visueller Kunst

Nach einer Stunde Fahrt in südwestlicher Richtung erreicht ihr Abington, eine lebendige Kleinstadt, die von der Wildnis der Blue Ridge Mountains umgeben ist. Hier lebt Caleb Holman, Fahrer bei dem Team Henderson Motorsports. „Wenn das Tor offen ist, dann kommt einfach rein“, sagt er. Rast Hofman gerade nicht über Rennstrecken, trefft ihr ihn wahrscheinlich vor Ort im Hauptquartier an, das im Stil der 50er Jahre daherkommt. Hier befindet sich auch eine Sammlung alter Corvettes, Thunderbirds und weiterer Fahrzeuge, die seinem Chef gehören. Abingdon ist ein großartiger Ausgangspunkt, um das kulturelle Gemisch aus visueller Kunst und amerikanischer Roots-Musik zu entdecken, das den Südwesten von Virgina charakterisiert. Im Heartwood bieten einheimische Kunsthandwerker interessante Erzeugnisse an und häufig treten Livemusiker auf. Hier findet ihr auch weitere Informationen zu The Crooked Road, dem Music Heritage Trail von Virginia. Der Pfad führt vorbei an zahlreichen Ausstellungen und Konzerthallen durch Franklin County, wo die Geschichte des Schwarzbrennens noch heute weiterlebt.

27 km
1 Stunde mit dem Auto
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Blick aus der Vogelperspektive auf den Bristol Motor Speedway in Bristol, Tennessee
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Bristol, Tennessee: Ort der schnellsten halben Meile

Nach dem eher kulturlastigen Besuch gilt es nun einen Ort zu erkunden, an dem sich friedliche Berge, grüne Hügel und ruhige Seen in harmonischem Einklang vor euch ausbreiten. In Bristol ertönen neben sanften musikalischen Klängen im Museum Birthplace of Country Music auch krachende Motorengeräusche auf einer der landesweit bekanntesten NASCAR-Strecken, dem Bristol Motor Speedway. Die legendäre Strecke ist als die „schnellste halbe Meile der Welt“ bekannt und gleichzeitig auch eine der weltweit größten Sportstätten mit Platz für 160.000 Menschen. Eine Tour umfasst eine Runde um die Strecke und einen Spaziergang auf dem Thunder Valley, dem 400 m langen Beschleunigungsstreifen. Plant auf jeden Fall Zeit für einen Besuch der Höhlenwelt Bristol Caverns ein, in der ihr entlang des Ufers eines uralten unterirdischen Flusses spazieren könnt, der diese Steingewölbe über Millionen von Jahren geformt hat. Auch die Innenstadt von Bristol ist einen Besuch wert, deren State Street übrigens gleichzeitig die Grenze der Bundesstaaten Tennessee und Virginia bildet. Zahlreiche Boutiquen und Antiquitätenläden laden hier zum Bummeln ein. Im 890 ha großen wunderschönen Steele Creek Park könnt ihr das ganze Jahr über wandern und Tretboot fahren. Bonus: Knapp eine halbe Stunde westlich von Bristol und auf dem Weg zu eurem nächsten Zwischenstopp Knoxville liegt der Kingsport Speedway, auf dem von Ende März bis Ende September fast jede Woche Rennen stattfinden.

Weitere Informationen
183 km
2 Stunden mit dem Auto
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Unvergleichliche Aussichten auf die Great Smoky Mountains, nur einen Katzensprung entfernt von Knoxville, Tennessee
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Die perfekte Mischung aus Geschichte und Vergnügen in Knoxville, Tennessee

Knoxville wird oft als Hauptstadt der Appalachen bezeichnet. Diese pulsierende Stadt zeichnet sich durch eine aufregende Mischung aus Kunst und Musik, Natur, Sport und Geschichte aus. Der White Lightning Trail (einer der 16 kulturell inspirierten Wanderwege) verbindet in und um Knoxville herum auf lehrreichen und historischen Zwischenstopps die Geschichte des Alkoholschmuggels mit der des Rennsports. Calhoun’s Bearden Hill lädt an dem legendären Schmuggelweg Thunder Road, der als Inspiration für eine Ballade und in den späten 50ern für einen Film diente, zum Verweilen ein. Bei einem Thunder Road Pilsner, das direkt vor Ort gebraut wird, lässt es sich wunderbar entspannen. Danach geht es auf Zehenspitzen weiter über den Friedhof Old Gray Cemetery, auf dem ein hohles Denkmal einst den Schwarzbrennern als Umschlagplatz ihrer Ware diente. Folgt ihr dem Weg, gelangt ihr in den geschichtsträchtigen Bezirk Old City, der sich nordöstlich des Zentrums befindet. Obwohl es um die Jahrhundertwende noch eine sehr raue Gegend war, findet ihr in dem optisch etwas verstaubt daherkommenden Stadtteil jetzt eine coole Mischung aus Läden, Restaurants, Bars und Veranstaltungsorten. In den Shops und Bars auf dem Market Square, im Krutch Park und auf der Gay Street gibt es leckeres Essen, tolle Musik und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten. Bevor es in Richtung Osten nach North Carolina zurückgeht, solltet ihr hier auf jeden Fall eine Pause einlegen.

Weitere Informationen
187 km
2 Stunden mit dem Auto
07
Fässer mit „Moonshine“ von Troy & Sons, auch „weißer Whiskey“ genannt, warten bei Asheville Distilling Co. in Asheville, North Carolina, auf ihre Abfüllung
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Asheville, North Carolina: Die Ziellinie

Asheville stellt dank seiner lebendigen Kunstszene, der ausgefallenen Restaurants, unzähligen Brauereien und des berühmten Anwesens von George Vanderbilt, The Biltmore, einen würdigen Endpunkt eures Roadtrips dar. Im Blue Ridge Parkway Visitor Center könnt ihr eure Rundfahrt bis ins Detail planen. Auf der kurvigen Fahrt durch den Parkway und bei den Aussichten auf die bewaldeten Berggebiete könnt ihr euch das einstige Leben der Alkoholschmuggler gut vorstellen. Zwei Brennereien in der Stadt und dessen Nähe sind einzig aus Liebe zur Handwerkskunst in Betrieb: Troy & Sons und Howling Moon. Troy & Sons bietet kurze, kostenlose Rundgänge an, auf die eine Verkostung folgt. Je nach Verfügbarkeit könnt ihr vielleicht ihren Oak Reserve probieren – einen Whiskey auf Schwarzbrennerart, der in Bourbon-Fässern reift, die ihm eine goldene Farbe und köstliche Karamellnoten verleihen. An der Ziellinie angekommen geht es weiter zum Asheville Regional Airport, der nur 14 km südlich der Stadt liegt. Doch für internationale Flüge müsst ihr die zweistündige Fahrt nach Charlotte auf euch nehmen.

Weitere Informationen

Offizielle Travel-South-Informationen

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Die Schmalspurbahn der historischen Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad arbeitet sich einen Berg hinauf.

Reiseziel

Durango