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  • Luftblick auf die Teilnehmer eines Geländeritts in Scottsdale, Arizona
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    Scottsdale: Exklusive Resorts und eine verführerische Küche

  • Klassisches Hotelschild vor Wüstenkulisse in Tucson, Arizona
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    Tucson: Heimat des Hotdogs nach Sonora-Art

  • Western-Fassaden in Tombstone, Arizona
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    Tombstone: Ein Hauch Wilder Westen

  • Blick über die Tallandschaft rund um Bisbee, Arizona
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    Bisbee: Geschichtsträchtiger Ort am Steilhang

In den Straßen von Tombstone, Arizona, wird der Wilde Westen zu neuem Leben erweckt.
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Highways und Wüstenküche: Foodie-Roadtrip von Scottsdale nach Bisbee, Arizona

Von Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    484,00
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    5 Tage

Ein kulinarischer Roadtrip durch den Süden Arizonas

Von schneebedeckten Bergen und ausgedehnten Wüstenlandschaften bis zu den Überbleibseln aus den gesetzlosen Tagen des Wilden Westens und den schicken Innenstädten: Arizona verspricht unvergessliche Freizeitaktivitäten und vielseitige kulinarische Erlebnisse.

Auf besonders intensive Weise lernt ihr den einzigartigen Charakter dieses Bundesstaats im Südwesten der USA bei einem Roadtrip kennen. Besser noch: Unterwegs könnt ihr immer wieder anhalten und die leckersten und verführerischsten Gerichte aus der Regionalküche probieren. Die hier vorgestellte Route führt von Scottsdale nach Bisbee, Arizona.

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Luftblick auf die Teilnehmer eines Geländeritts in Scottsdale, Arizona
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Scottsdale: Exklusive Resorts und eine verführerische Küche

Sobald ihr euch nach eurer Landung am internationalen Flughafen Phoenix Sky Harbor (PHX) einen Mietwagen besorgt habt, kann euer Roadtrip-Abenteuer beginnen. Den Auftakt macht Scottsdale mit seiner faszinierenden Mischung aus kosmopolitischer Kultiviertheit, Outdoor-Lifestyle und Wildwest-Geschichte. Zu einem typischen Tag könnte eine Verwöhnanwendung in einem exklusiven Spa, eine Runde Golf auf dem Boulders Golf Club, ein Ausritt mit Cave Creek Outfitters durch den Tonto National Forest und/oder eine Wanderung auf den Pinnacle Peak gehören, von dem sich ein großartiger Blick über die Stadt bietet.

Nicht verpassen solltet ihr auch die einzigartige Restaurantszene von Scottsdale. Die Einheimischen schwören z. B. auf die Burger, Tacos, handgeschnittenen Pommes und die unwiderstehlichen süß-salzigen Dulce-de-Leche-Milchshakes mit Karamellnote (Vorsicht: Suchtgefahr!) aus dem Stand. Das Lo-Lo’s Chicken and Waffles interpretiert Soul Food-Klassiker auf Wüstenart. Auf der Karte stehen (wie der Name schon verrät) knuspriges frittiertes Hähnchen und süße Waffeln. Zum Nachtisch solltet ihr in der Sugar Bowl vorbeischauen, die ihre Gäste schon seit 1958 mit traditionellen Eisbechern und Milchshakes erfreut. Nach einer Übernachtung in einem der zahlreichen Luxus-Resorts geht es dann weiter nach Tucson.

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185 km
1,25 Stunden mit dem Auto
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Klassisches Hotelschild vor Wüstenkulisse in Tucson, Arizona
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Tucson: Heimat des Hotdogs nach Sonora-Art

Rund um Tucson erstreckt sich der atemberaubende Saguaro-Nationalpark. Mehr über die bergige Wüstenlandschaft und die berühmten Kakteen, nach denen der Park benannt ist, erfahrt ihr im Arizona-Sonora Desert Museum. Neben Tiergehegen und einer Kunstgalerie gibt es dort auch ein Naturkundemuseum, einen botanischen Garten und malerische Naturpfade zu entdecken. Tucson hält noch weitere Überraschungen für Besucher bereit, etwa die Kaskaden der Tanque Verde Falls oder das Mount Lemmon Ski Valley, das südlichste Skigebiet der USA.

Die bekannteste Spezialität aus der Regionalküche ist der Hotdog nach Sonora-Art – mit Bohnen, Zwiebeln, Salsa, Paprika und scharfer Jalapenosoße. Probieren könnt ihr ihn z. B. am Imbisswagen von Ruiz Hot Dogs. Unbedingt zu empfehlen sind außerdem die authentische „Sonoran-Mexican“-Küche im The Little One, die Kaffeespezialitäten und Frühstücksgerichte zum Selbstzusammenstellen im 5 Points Market & Restaurant sowie die täglich wechselnden ultrafrischen Gerichte aus dem Café Poca Cosa. Nächste Station: das historische Tombstone.

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116 km
1,25 Stunden mit dem Auto
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Western-Fassaden in Tombstone, Arizona
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Tombstone: Ein Hauch Wilder Westen

Die alte Silberbergbaustadt Tombstone liegt gerade einmal eine gute Autostunde südöstlich von Tucson. Berühmt-berüchtigt ist sie vor allem wegen der Wildwest-Outlaws, die hier einst ein und aus gingen, und der Schießerei am O.K. Corral. Vor Ort könnt ihr euch eine Nachstellung des legendären Gefechts ansehen und dann das Gebäude des Tombstone Epitaph, der ältesten durchgängig herausgegebenen Zeitung des Bundesstaats, besichtigen. Weitere Wahrzeichen aus der Pionierzeit sind das ca. 1881 erbaute Bird Cage Theater, der Boothill Graveyard und die Good Enough Mine, deren Silbervorkommen 1878 entdeckt wurden.

An der Originalbar im Big Nose Kate’s Saloon haben vor euch schon Revolverhelden wie Doc Holliday oder Wyatt und Virgil Earp Platz genommen. Neben kalten Erfrischungen und Cocktails stehen auch Nachos, Burger und Pommes auf der Karte. Übrigens: Big Nose Kate war die Freundin von Doc Holliday. Letzte Station eures Roadtrips ist dann Bisbee.

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37 km
0,5 Stunden mit dem Auto
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Blick über die Tallandschaft rund um Bisbee, Arizona
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Bisbee: Geschichtsträchtiger Ort am Steilhang

Je näher ihr den Mule Mountains rund um Bisbee kommt, desto grüner wird die Landschaft. Die alte Minenstadt schmiegt sich in ein Tal und ist so steil, dass die früheren Einwohner statt Straßen oft nur Treppen angelegt haben. Beim jährlichen 5000-Meter-Rennen Great Bisbee Stair Climb gilt es, 1.000 Stufen zu bewältigen. Wenn euch schon beim gemächlichen Aufstieg die Puste ausgeht, könnt ihr zwischendurch immer wieder an den öffentlichen Kunstinstallationen und Wandbildern eine Verschnaufpause einlegen. Nicht verpassen solltet ihr die Gelegenheit, Bergarbeiterausrüstung anzulegen und an einer Führung durch die Copper Queen Mine teilzunehmen, der Bisbee seine Existenz verdankt.

Hungrig? Der Bisbee Breakfast Club ist bekannt für seine äußerst leckeren Blue Wally Cakes (Heidelbeer-Pancakes mit Walnüssen). Nicht zu verachten sind auch andere Diner-Klassiker wie die in cremiger Bratensoße schwimmenden Chicken-fried Steaks (panierte Rindersteaks, die nach typischer amerikanischer Hähnchenart gebraten oder frittiert werden) und die großzügig geschnittenen hausgemachten Kuchen. Ein absolutes Muss ist dann noch die Room 4 Bar. Die kleinste Bar Arizonas bietet gerade einmal Platz für vier Barhocker und einen kleinen Ecktisch. (Keine Sorge: Wenn es drinnen zu voll ist, könnt ihr euren Drink auch mit auf die Terrasse nehmen.) Die Heimreise tretet ihr dann am praktischsten vom internationalen Flughafen Tucson (TUS) an.

 

 

 

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