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  • St. Thomas: Geschichtsträchtige Vergangenheit vor malerischer Kulisse
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    St. Thomas: Geschichtsträchtige Vergangenheit vor malerischer Kulisse

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    St. John: Traumhafte Natur

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    Besuch im Virgin Islands-Nationalpark

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    St. Croix: Geschichte und gute Küche

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    Europäische Geschichte in Christiansted

Inselhopping auf den Amerikanischen Jungferninseln: Ein Roadtrip durch die Geschichte
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Inselhopping auf den Amerikanischen Jungferninseln: Ein Roadtrip durch die Geschichte

Nach Eric Rosenberg

  • Entfernung:
    130,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    3 Tage

Saubere Strände, kristallklares Wasser und ganzjährig warme Temperaturen: Das sind nur einige der Gründe, aus denen die Amerikanischen Jungferninseln im Karibischen Meer zu den Dauerbrennern unter den Urlaubszielen gehören.

Jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter – es lohnt sich also, dem Zauber der Inselgruppe im Rahmen einer Rundreise genauer auf die Spur zu gehen. Unbedingt mitbringen: Badekleidung, viel Sonnencreme und Lust auf Abenteuer.

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St. Thomas: Geschichtsträchtige Vergangenheit vor malerischer Kulisse
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St. Thomas: Geschichtsträchtige Vergangenheit vor malerischer Kulisse

Startpunkt für euren Roadtrip durch das US-Territorium ist Charlotte Amalie auf St. Thomas. Nach eurer Landung am internationalen Flughafen Cyril E. King könnt ihr euch in aller Ruhe in der Hauptstadt der Amerikanischen Jungferninseln umsehen. In den kopfsteingepflasterten Gassen und steilen Straßen mit ihren farbenfroh angestrichenen Häusern aus der Kolonialzeit erinnert noch viel an die Anfangsjahre der Stadt, die im 17. Jahrhundert von den Dänen gegründet wurde. Doch die Zeit ist nicht stehengeblieben: Dass Charlotte Amalie heute das Geschäftszentrum der Inseln ist, erkennt ihr an den trubeligen Läden, den gut besuchten Restaurants und den vollen Bars.

Unbedingt zu empfehlen sind ein Besuch in der historischen St. Thomas Synagogue (die älteste durchgängig betriebene Synagoge der USA) und ein geführter Rundgang durch das Blackbeard's Castle. Von diesem ursprünglich Skytsborg genannten Wachturm, der 1679 errichtet wurde und als offizielles National Historic Landmark ausgewiesen ist, hielten einst die dänischen Soldaten Ausschau nach einlaufenden Schiffen. Last but not least darf natürlich auch ein Abstecher zur Magens Bay nicht fehlen. Der Strand rangiert regelmäßig unter den besten Strandzielen weltweit und begeistert mit weichem Sand und kristallklarem Wasser sowie erstklassigen Bedingungen für Schnorchler, Stehpaddler und andere Wassersportfreunde – perfekt zum Erholen und Entspannen.

30 km
0,5 Stunden mit dem Auto
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St. John: Traumhafte Natur
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St. John: Traumhafte Natur

Vom Charlotte Amalie Ferry Dock bringt euch die Fähre hinüber nach St. John. Die kleinste der Inseln ist vor allem für ihre wunderschöne Natur bekannt. Autofahrer brauchen starke Nerven, denn die Straßen auf der waldigen, hügeligen Insel bewegen sich oft gefährlich nah am Abgrund.

Die traumhaften Ziele lassen euch die haarsträubende Fahrt aber schnell vergessen. Bestes Beispiel hierfür ist die Trunk Bay mit weißem Sand und türkisem Wasser, so weit das Auge reicht. Die Bucht wurde unter anderem schon vom Travel Channel und von Condé Nast Traveler unter die schönsten Strände der Welt gewählt. Selbst unter der Wasseroberfläche gibt es viel zu sehen: Ein spezieller Unterwasser-Trail mit Informationstafeln am Meeresboden bringt euch die Highlights nahe. Wenn ihr fürs Erste genug Sonne getankt habt, solltet ihr noch der Annaberg Sugar Plantation einen Besuch abstatten. Am Hang eines steilen Hügels sind hier die Überreste einer Zuckermühle und historischen Plantage aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Ein Wanderweg führt euch über das Gelände.

11 km
0,5 Stunden mit dem Auto
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Besuch im Virgin Islands-Nationalpark
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Besuch im Virgin Islands-Nationalpark

Bevor ihr St. John wieder verlasst, müsst ihr unbedingt noch den Virgin Islands-Nationalpark besichtigen, der sich über mehr als 2.000 ha erstreckt und 60 % der Insel bedeckt. Zum Parkeingang in Cruz Bay, dem größten Ort auf St. John, sind es von Annaberg über den kurvenreichen North Shore Drive 20 Autominuten in westlicher Richtung. Ihr könnt euch entweder im Besucherzentrum des Virgin Islands-Nationalparks Tipps für Wanderungen abholen oder einen der berühmten Tauch- und Schnorchelplätze aufsuchen. Neben fünf beliebten Stränden, darunter die Trunk Bay, gibt es im Park sechs größere Wanderwege durch die Regenwälder im Herzen der Insel und vier historische Stätten.

Der Cinnamon Bay Nature Trail führt euch zu den Überresten historischer Zuckerplantagen auf der Insel. Der steile Bordeaux Mountain Trail endet auf dem Gipfel des gleichnamigen Bergs, dem höchsten Punkt der Insel. Auf dem Reef Bay Trail, der beliebtesten Wanderstrecke, gibt es dichte Wälder, historische Petroglyphen und einen quellengespeisten Wasserfall zu entdecken. Falls ihr euch diese Route vornehmen wollt, plant ihr dafür am besten einen ganzen Tag ein. Die 9 km lange Rundstrecke ist recht ermüdend – ihr könnt die Wanderung aber auch abkürzen, indem ihr von der Reef Bay aus mit dem Boot nach Cruz Bay zurückkehrt.

105 km
0,5 Stunden mit dem Flugzeug
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St. Croix: Geschichte und gute Küche
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St. Croix: Geschichte und gute Küche

Die letzte Insel, St. Croix, erreicht ihr, indem ihr zuerst die Fähre zurück nach St. Thomas nehmt und dann den kurzen Flug vom Flughafen Cyril E. King zum Flughafen Henry E. Rohlsen antretet. Da St. Croix die größte der drei Inseln ist, lohnt sich ein Mietwagen. Vom Flughafen geht es über die Route 66 zum westlich gelegenen Fort Frederik. Das offizielle United States Historic Landmark wurde 1752 von den Dänen erbaut, um den Tiefwasserhafen zu schützen und gegen Piraten zu verteidigen. Mehr dazu erfahrt ihr bei einer Tour.

Anschließend solltet ihr die Centerline Road in nördlicher Richtung zum Salt River Bay National Historical Park & Ecological Preserve nehmen, wo euch zahlreiche Angebote zum Schnorcheln, Kajakfahren und Angeln vor sagenhafter Naturkulisse erwarten. Mehrere archäologische Stätten hüten Geheimnisse aus über 2.000 Jahren Inselgeschichte – von den frühesten eingeborenen Siedlern über die Konflikte mit den europäischen Kolonialherrschern bis zum heutigen Tag.

Natürlich steht auf einer so grünen Insel wie St. Croix auch die „Farm-to-Table“-Küche hoch im Kurs. Den besten Eindruck davon vermittelt das sechsgängige „Slow Down Dinner“ auf der Ridge to Reef Farm, bei dem ihr ganz nebenbei Interessantes und Wissenswertes über die Bedeutung lokaler Biozutaten in der Regionalküche erfahrt.

9 km
0,5 Stunden mit dem Auto
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Europäische Geschichte in Christiansted
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Europäische Geschichte in Christiansted

Von der Salt River Bay führt euch die Route 75 nach Christiansted, das zu den größeren Orten auf St. Croix zählt. Die wohl bedeutendste örtliche Sehenswürdigkeit ist die Christiansted National Historic Site. Die über 3 ha verteilten Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert bildeten einst die Hauptstadt von Dänisch-Westindien und bringen einen Hauch von Europa in die Neue Welt.

Auf dieser Inselhopping-Route lernt ihr alle Highlights der Amerikanischen Jungferninseln kennen. Plant daneben aber auch genug Zeit ein, um die übrigen Angebote dieses fantastischen Reiseziels zu erkunden.

Mehr entdecken

Die Schmalspurbahn der historischen Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad arbeitet sich einen Berg hinauf.

Reiseziel

Durango