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  • Umweltfreundliche Fährfahrt mit Blick auf die Olympic Mountains in Washington
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    Seattle und Coupeville, Washington

  • Der Hoh Rainforest, eine von vielen einzigartigen Sehenswürdigkeiten im Olympic-Nationalpark im Bundesstaat Washington
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    Port Townsend, Olympic-Nationalpark und Port Angeles, Washington

  • Nur eine der vielen hübschen Straßen von Port Angeles, Washington
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    Port Angeles, Washington und Portland, Oregon

  • Atemberaubender Blick über den Crater Lake-Nationalpark in Oregon
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    Crater Lake-Nationalpark und Klamath Falls, Oregon

  • Kajaktour im J. F. Kimball State Park in der Nähe von Fort Klamath, Oregon
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    Klamath Falls, Oregon und Winnemucca, Nevada

  • Der Downtown Riverwalk am Ufer des Truckee River in Reno, Nevada
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    Lovelock und Reno, Nevada

  • Spaziergänger vor dem Nevada Governor's Mansion in Carson City, Nevada
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    Carson City, Nevada

Winnemucca, Nevada aus der Vogelperspektive
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Travel Nevada

Küsten, Krater und der Wilde Westen: Roadtrip durch Washington, Oregon und Nevada

Von Keely Parker

  • Entfernung:
    2.083 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    1-2 Wochen

Atemberaubende Natur, unvergessliche Abenteuer und jede Menge Überraschungen im Westen der USA

Auf diesem Roadtrip erlebt ihr die ganze Pracht des Pazifischen Nordwesten im Bundesstaat Washington, verwunschene Wälder in Oregon und Western-Tradition in Nevada. Unterwegs erwarten euch jede Menge einmalige Sehenswürdigkeiten, aufregende Metropolen und einladende Kleinstädte. Haltet auf eurer Reise Ausschau nach umweltfreundlichen Attraktionen und nachhaltigen Reiseoptionen – so tragt ihr dazu bei, dass auch zukünftige Generationen noch die Schönheit dieser Region genießen können. Mit diesem Reiseplan stellen wir euch einige Empfehlungen für euren Urlaub im Westen der USA vor, es gibt aber noch eine Vielzahl weiterer aufregender Sehenswürdigkeiten und atemberaubender Landschaften zu entdecken. Egal, auf welcher Route ihr diese einmalige Gegend erkundet: Nehmt euch die Zeit, sie mit allen Sinnen zu entdecken. Ihr werdet euch immer wieder gern an diese unvergleichliche Reise erinnern.

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Umweltfreundliche Fährfahrt mit Blick auf die Olympic Mountains in Washington
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State of Washington Tourism

Seattle und Coupeville, Washington

Vom Seattle-Tacoma International Airport (SEA) seid ihr mit einem Mietwagen innerhalb einer halben Stunde in Seattle, dem Ausgangspunkt eurer Reise. Der berühmte Pike Place Market war einst der Bauernmarkt von Seattle. Heute erwarten euch hier Hunderte von Ständen, an denen Farmer und Kunsthandwerker ihre Waren anbieten. Wenn ihr genug gestöbert habt, könnt ihr gemütlich zum Wasser hinunterschlendern. Jeder der zahlreichen Anleger ist ein Erlebnis für sich. Sucht euch ein schönes Plätzchen, um beim Essen den Blick über das blaue Wasser des Puget Sound schweifen zu lassen, und macht euch dann auf den Weg zu eurem nächsten Etappenziel: Coupeville.

Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreicht ihr Mukilteo. Von hier aus könnt ihr den Puget Sound mit der Whidbey Island Ferry überqueren. Eine gute Wahl, denn das Fährsystem im Bundesstaat Washington hat sich umweltfreundliches Reisen auf die Fahne geschrieben und sogar eine Green Marine-Zertifizierung für besonders emissionsarme Seefahrt erhalten. Belohnt werdet ihr mit wundervollen Ausblicken auf die Bucht und die Olympic Mountains.

Auf Whidbey Island angekommen erreicht ihr nach kurzer Fahrt gen Norden euren ersten Zwischenstopp Coupeville. Mit ihrem rustikalen Hafen und der hölzernen Promenade verkörpert diese hübsche Kleinstadt wie kaum eine andere den Charme des Pazifischen Nordwestens. Nehmt euch unbedingt noch die Zeit, um bei einem Spaziergang entlang des Wassers die bunten Häuser zu bewundern. Falls euch der Anblick bekannt vorkommt, liegt das vielleicht daran, dass hier 1996 der Hollywood-Film „Zauberhafte Schwestern“ gedreht wurde.

495 km
5 Stunden mit dem Auto
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Der Hoh Rainforest, eine von vielen einzigartigen Sehenswürdigkeiten im Olympic-Nationalpark im Bundesstaat Washington
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Olympic Peninsula Visitors Bureau

Port Townsend, Olympic-Nationalpark und Port Angeles, Washington

Die Wunder, die der Bundesstaat Washington für euch auf Lager hat, fangen jetzt erst an. Der nächste Tag beginnt mit einer weiteren Fährfahrt: von Coupeville nach Port Townsend. Die Kleinstadt diente schon zu viktorianischen Zeiten als Seehafen. Bei einem Rundgang könnt ihr in die bewegte Geschichte des Ortes eintauchen und euch die Kunsthandwerksläden in der Innenstadt ansehen. Wenn euch der Hunger packt: Port Townsend ist auch für seine hervorragenden Restaurants bekannt und die Gastroszene der Stadt wird regelmäßig in der lokalen und überregionalen Presse gewürdigt.

Frisch gestärkt stehen als nächstes ein paar Outdoor-Abenteuer an. Der Olympic Peninsula Loop verbindet einige der schönsten Highlights des Bundesstaats. Vergesst unterwegs nicht, aus dem Fenster zu sehen, denn ihr passiert den wundervollen Olympic-Nationalpark. Nach einer Fahrtzeit von etwa 2 Stunden und 45 Minuten bietet sich ein Zwischenstopp am Ruby Beach an. Entlang der Wanderwege gibt es funkelnde Gezeitenbecken und einzigartige Felsformationen zu bewundern. Bitte bleibt auf den Wegen, passt auf, wo ihr hintretet, und nehmt euren Müll wieder mit, damit auch nachfolgende Generationen noch die Chance haben, die Schönheit dieses Küstenabschnitts zu genießen.

Euren nächsten Stopp, Port Angeles, erreicht ihr vom Ruby Beach in rund einer Stunde. Die gemütliche Kleinstadt liegt eingebettet zwischen der Juan-de-Fuca-Straße und den Olympic Mountains. Am besten lasst ihr den Abend in der Harbinger Winery, den Camaraderie Cellars oder der Olympic Cellars Winery bei einem guten Glas Wein aus der Region ausklingen.

372 km
4,25 Stunden mit dem Auto
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Nur eine der vielen hübschen Straßen von Port Angeles, Washington
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Olympic Peninsula Visitors Bureau

Port Angeles, Washington und Portland, Oregon

Am nächsten Morgen solltet ihr etwas Zeit einplanen, um euch Port Angeles näher anzuschauen. Nach einem leckeren Frühstuck in einem der zahlreichen Restaurants entlang der Hafenpromenade könnt ihr euch am Wasser noch ein wenig die Beine vertreten, ehe es dann in Landesinnere geht. Ihr überquert die Grenze zwischen Washington und Oregon und erreicht nach etwa vier Stunden Fahrtzeit Portland.

Sollte sich jetzt schon ein leichter Hunger bemerkbar machen, könnte das Timing nicht besser sein: Portland ist berühmt für seine Imbisswagen. Das Angebot ist riesig – wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, verschafft ihr euch am besten bei einer geführten Food Cart Tour einen Überblick. Viele dieser mobilen Restaurants setzten übrigens auf regionale Zutaten, um nachhaltiger zu kochen. Eine gute Idee ist es, euer eigenes wiederverwendbares Geschirr und Besteck mitzubringen, um unnötigen Müll zu vermeiden. Wenn ihr euch gestärkt habt, könnt ihr die Stadt erkunden. Euch erwarten kulturelle Highlights wie das Portland Art Museum und exzellente Shopping-Gelegenheiten entlang der Pioneer Street, nehmt euch also ausreichend Zeit. In Portland lasst ihr das Auto übrigens am besten stehen. Die Stadt steht für umweltfreundliche Fortbewegung ein und setzt auf einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr und ein Leihfahrradsystem. Um die Stadt kennenzulernen, dreht ihr am besten eine Runde mit der Straßenbahn Portland Streetcar. Wenn es Abend wird, erwacht der Entertainment District von Portland zum Leben. Egal ob ihr lieber Livemusik lauscht oder das Tanzbein schwingt, hier könnt ihr die Nacht zum Tag machen. Gönnt euch zum Anfang einen Drink in einer der angesagten Bars, Arcades und Brauereien und lasst euch dann einfach treiben.

555 km
4 Stunden mit dem Auto
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Atemberaubender Blick über den Crater Lake-Nationalpark in Oregon
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Dylan VanWeelden/Travel Oregon

Crater Lake-Nationalpark und Klamath Falls, Oregon

Der nächste Abschnitt eurer Reise führt euch zu einem der beeindruckendsten und spektakulärsten Naturwunder der USA: dem Crater Lake. Nach einer etwa vierstündigen Fahrt in Richtung Süden erreicht ihr den Crater Lake-Nationalpark. Hier entstand durch Jahrtausende andauernde seismische Aktivitäten der tiefste See des Landes. Bei euer E-Boot-Tour könnt ihr den See auf umweltfreundliche Weise erkunden. Tipp: Haltet eure Kameras bereit, denn die ungewöhnlichen Felsformationen wie Wizard Island und der wie ein Geisterschiff aussehende Felsen Phantom Ship sind atemberaubende Fotomotive. Für eine Pause bieten sich die drei Restaurants im Park an – sie sind allesamt Certified Green Restaurants und kochen daher besonders nachhaltig.

Danach geht es weiter ins etwa eine Stunde entfernte Klamath Falls. Lust auf ein bisschen Nervenkitzel? Dann empfehlen wir einen Zwischenstopp bei Crater Lake ZipLine. Hier könnt ihr an der längsten Seilrutsche in Oregon über den Baumwipfeln dahinschweben. Einen aufregenderen Blick auf die Cascade Mountains kann es kaum geben. In Klamath Falls angekommen solltet ihr im Lake of the Woods Resort einchecken. In den gemütlichen Hütten direkt am Seeufer sind süße Träume garantiert.

494 km
5,25 Stunden mit dem Auto
05
Kajaktour im J. F. Kimball State Park in der Nähe von Fort Klamath, Oregon
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Kamrin Nielsen

Klamath Falls, Oregon und Winnemucca, Nevada

Klamath Falls trägt nicht umsonst den Spitznamen „Oregon’s City of Sunshine“ – es bietet sich also an, die Morgenstunden im Freien zu verbringen. Ein einmaliges Erlebnis ist eine geführte Paddeltour über den Lake of the Woods, einen der klarsten Seen der USA, bei der euch eure kundigen Guides an wunderschöne Orte mitnehmen, die ihr ansonsten wohl nie zu Gesicht bekommen hättet.

Dann ist es auch schon Zeit, ins Auto zu steigen, denn euer nächstes Ziel wartet schon: Winnemucca, Nevada. Auf der gut fünfstündigen Fahrt von Klamath Falls nach Winnemucca bieten sich euch zahlreiche Gelegenheiten, um euch bei einem Zwischenstopp die Beine zu vertreten und in die Wild-West-Geschichte Nevadas einzutauchen. Ein toller Tipp für Westernfans ist das etwa eine Stunde nördlich von Winnemucca gelegene Paradise Valley. Die Stadt hat ihre Ursprünge im Goldrausch und sieht heute noch fast genauso aus wie damals. In den teilweise gut 150 Jahre alten Gebäuden ist der Geist des Old West immer noch allgegenwärtig. Für eine stilvolle Stärkung empfiehlt sich die Paradise Valley Saloon Bar & Grill.

Wenn ihr noch mehr über die Geschichte des Wilden Westens erfahren wollt, solltet ihr der Buckaroo Hall of Fame & Heritage Museum in Winnemucca einen Besuch abstatten. Hier sind neben alten Fotos auch originale Werkzeuge und traditionelle Ausrüstung der Rancher ausgestellt, die damals den Westen der USA besiedelt haben. Danach könnt ihr bei einem Spaziergang die sehenswerte Main Street von Winnemucca auf euch wirken lassen und zum Abendessen im historischen The Martin Hotel einkehren, wo in familiärer Atmosphäre baskische Spezialitäten aufgetischt werden.

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343 km
3,75 Stunden mit dem Auto
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Der Downtown Riverwalk am Ufer des Truckee River in Reno, Nevada
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Lovelock und Reno, Nevada

Heute seht ihr noch ein bisschen mehr von Nevada. Auch wenn die Strecke größtenteils durch die Wüste führt, gibt es am Wegesrand doch so einiges zu entdecken. Knapp drei Stunden von Winnemucca entfernt erwartet euch beispielsweise das Safe Haven Wildlife Sanctuary, dessen Mitarbeiter sich dem Schutz der lokalen Fauna verschrieben haben. Sie pflegen verletzte Wildtiere und bieten einen Rückzugsraum für heimische und exotische Tierarten. Bei einer Tour durch die Anlagen in der Nähe von Imlay erfahrt ihr mehr über die Programme zur Pflege von Wildtieren und könnt sogar einige Tiere aus nächster Nähe betrachten.

Von hier ist es nur noch ein Katzensprung nach Lovelock, Nevada. Lasst euch einen Abstecher auf den Lovelock Cave Backcountry Byway nicht entgehen! Nicht nur eröffnen sich euch hier einmalige Blicke auf den Humboldt River, ihr könnt auch die Lovelock Cave besichtigen, die vor mehr als 4.000 Jahren ein bedeutender Ort für den Stamm der Nördlichen Paiute war und heute zu den wichtigsten archäologischen Stätten der USA zählt.

Dann geht es weiter nach Reno, wo euch der künstlerisch angehauchte Stadtteil Midtown mit Wandgemälden, kleinen Geschäften und exquisiten Restaurants empfängt. Das Nachtleben von Reno ist vielfältig und umfasst kleine, gemütliche Bars im Riverwalk District ebenso wie große Glücksspiel-Resorts und Kasinos. Kein Wunder, dass die Einheimischen ihre Stadt liebevoll als die „größte Kleinstadt der Welt“ bezeichnen.

Weitere Informationen
51 km
0,5 Stunden mit dem Auto
07
Spaziergänger vor dem Nevada Governor's Mansion in Carson City, Nevada
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Carson City, Nevada

Von Reno aus seid ihr in gerade einmal 30 Minuten in Carson City. Die Hauptstadt Nevadas begeistert mit einer ganz eigenen Mischung aus modernen Highlights und historischen Sehenswürdigkeiten. Ein guter Einstieg ist der Kit Carson Trail, der euch vorbei an viktorianisch anmutenden Häusern, Museen und anderen bemerkenswerten Bauwerken durch das historische Herz der Stadt führt. Am besten ladet ihr euch den Audio-Guide auf euer Smartphone und erkundet die pittoresken Straßen auf eigene Faust. Wenn sich der Hunger bemerkbar macht, solltet ihr den Green Dining District von Carson City ansteuern. Wie der Name schon sagt, legen die Restaurants hier nicht nur großen Wert auf ausgezeichnete Qualität, sondern auch auf Nachhaltigkeit.

Jetzt ist es Zeit, die Seele baumeln zu lassen. Nur 10 Minuten von der Innenstadt entfernt lädt das Carson Hot Springs Resort mit Schwimmbecken und Whirlpools voll wohltuendem, mineralreichem Quellwasser zum Entspannen ein. Ihr könnt hier auch ein Mini Spa reservieren und so ein wenig mehr Privatsphäre genießen. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant Sassafras mit einer großen Auswahl an köstlichen Gerichten aus regionalen Zutaten. Auf der Rückfahrt nach Reno könnt ihr dann noch einmal in aller Ruhe die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen, bevor ihr dann am Reno-Tahoe International Airport (RNO) euren Flug nach Hause antretet. Wir sind sicher, dass ihr von euren umweltfreundlichen Urlaubsabenteuern in Washington, Oregon und Nevada jede Menge wunderschöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen werdet – und sicherlich auch tolle Fotos, um Freunde und Familie zu beeindrucken.

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