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  • Historische Raumfahrzeuge im U.S. Space and Rocket Center in Huntsville
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    Huntsville

  • Musikinstrumente im Muscle Shoals Studio
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    Muscle Shoals und Florence

  • Die Skulptur The Four Spirits von Elizabeth MacQueen im Kelly Ingram Park zum Gedenken an Addie Mae Collins, Denise McNair, Cynthia Wesley und Carole Robertson, die 1963 beim Bombenanschlag auf die 16th Street Baptist Church getötet wurden
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    Birmingham

  • Das Flussboot Harriott II im Riverfront Park von Montgomery
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    Montgomery

  • Die Ausstellung Clotilda: The Exhibition im Africatown Heritage House
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    Mobile

  • Blauer Himmel über dem Boardwalk von Orange Beach
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    Gulf Shores und Orange Beach

Im Zentrum von Mobile, Alabama
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Roadtrip durch Alabama: Geschichte, Kultur und Südstaaten-Gastlichkeit

  • Entfernung:
    900 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    6 Tage

Auf dem historischen Highway I-65 durch das Herz Alabamas

Ein Roadtrip auf dem Interstate 65 führt euch zu vielen faszinierenden Orten und Attraktionen im „Yellowhammer State“. Der historische Highway schlängelt sich von Chicago, Illinois, durch Kentucky und Tennessee und erreicht dann den Norden Alabamas. Damit lässt sich der Bundesstaat bequem in eine längere Route durch die USA einbinden oder mit dem Besuch beliebter Südstaaten-Metropolen kombinieren. Bucht zum Beispiel einen Flug zum Nashville International Airport (BNA) und verbringt zunächst ein paar Tage in der „Music City“. Von hier sind es dann nur noch 2,5 Autostunden bis nach Alabama, wo euch malerische Naturattraktionen, historische Sehenswürdigkeiten und vielfältige Museen über Musik, Raumfahrt oder die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung erwarten. Nehmt euch Zeit für die Region, denn Alabama hat viele Geschichten zu erzählen.

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Historische Raumfahrzeuge im U.S. Space and Rocket Center in Huntsville
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Chris Granger

Huntsville

Sobald ihr am Nashville International Airport (BNA) euren Mietwagen abgeholt habt, könnt ihr euch nach Alabama aufmachen. Huntsville (Spitzname „Rocket City“) ist schon lange ein Synonym für die Raumfahrtgeschichte des Landes. Das U.S. Space & Rocket Center bietet Gelegenheit, Raketen und Weltraumfahrzeuge zu bestaunen, ein Astronautentraining zu absolvieren und eine immersive Show im INTUITIVE Planetarium zu verfolgen. Nur zehn Minuten entfernt befindet sich der Huntsville Botanical Garden mit einem der größten Schmetterlingshäuser der USA und wundervollen Themengärten. Abgerundet wird euer Besuch durch einen Abstecher zum Downtown Quigley Arts & Entertainment District, der mit charmanten Boutiquen, unabhängigen Restaurants, Cafés und Craft-Bier-Kneipen sowie dem Secret Art Trail lockt.

Weitere Informationen
100 km
1 Stunde mit dem Auto
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Musikinstrumente im Muscle Shoals Studio
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Art Meripol

Muscle Shoals und Florence

Das rund eine Stunde westlich von Huntsville gelegene Muscle Shoals gilt als „Hit Recording Capital of the World“. Zu verdanken ist das in erster Linie den FAME Recording Studios, einem der bedeutendsten Aufnahmestudios der USA. In den 60er Jahren wurde hier der charakteristische „Muscle Shoals Sound“ geboren und Künstlerinnen und Künstler von Aretha Franklin bis zu den Allman Brothers und Willie Nelson haben einige ihrer größten Hits eingespielt. Wenige Kilometer weiter befindet sich das Muscle Shoals Sound Studio, das auch als „Abbey Road of Alabama“ bekannt ist. Gegründet wurde es 1969 von den Swampers, einer Gruppe renommierter Studiomusiker, die den Muscle Shoals Sound der FAME Studios mitentwickelt haben und die erstklassige musikalische Tradition der Region hier fortführten. In beiden Einrichtungen gibt es täglich Führungen durch die Büroräume und Studios.

Florence ist der Geburtsort von W.C. Handy. Das Museum im bescheidenen Elternhaus des „Father of the Blues“ zeigt persönliche Gegenstände und beleuchtet seinen enormen Einfluss auf die US-amerikanische Kultur. Übernachten könnt ihr dann im luxuriösen GunRunner Boutique Hotel oder in einer der nach musikalischen Themen gestalteten Suiten im Renaissance Shoals Hotel & Spa.

Weitere Informationen
180 km
2 Stunden mit dem Auto
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Die Skulptur The Four Spirits von Elizabeth MacQueen im Kelly Ingram Park zum Gedenken an Addie Mae Collins, Denise McNair, Cynthia Wesley und Carole Robertson, die 1963 beim Bombenanschlag auf die 16th Street Baptist Church getötet wurden
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Ted Tucker

Birmingham

Mit dem Muscle Shoals Sound noch im Ohr geht es weiter ins zwei Stunden südöstlich gelegene Birmingham. Das Barber Vintage Motorsports Museum präsentiert die weltweit größte Sammlung an Motorrädern und zahlreiche liebevoll restaurierte klassische Sportwagen. Schaut am besten vorab auf der Website nach, ob ihr euren Besuch auf eine Motorsportveranstaltung im Barber Motorsports Park abstimmen könnt.

Mitte des letzten Jahrhunderts zählte Birmingham zu den zentralen Schauplätzen der Bürgerrechtsbewegung. Der U.S. Civil Rights Trail dokumentiert die damaligen Ereignisse. Eine Top-Attraktion am Trail ist das Civil Rights Institute, das zum größeren Birmingham Civil Rights National Monument gehört und eine Partnereinrichtung der Smithsonian Institution ist. In den Multimedia-Galerien zur Geschichte der Afroamerikaner in Birmingham ist unter anderem die Zelle zu sehen, in der Dr. Martin Luther King, Jr. seinen „Brief aus dem Gefängnis von Birmingham“ verfasst hat. Im Kelly Ingram Park, dem Ort zahlreicher Protestkundgebungen von Studierenden, erinnern heute Skulpturen und Infotafeln an den Children's March von 1963, der von der Polizei gewaltsam niedergeschlagen wurde.

145 km
1,5 Stunden mit dem Auto
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Das Flussboot Harriott II im Riverfront Park von Montgomery
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Montgomery

Rund 90 Minuten südlich erreicht ihr die Hauptstadt Montgomery, in der Hank Williams, Rosa Parks und Dr. Martin Luther King, Jr. Geschichte geschrieben haben. Das Hank Williams Museum widmet sich dem Leben und Vermächtnis des einflussreichen Countrysängers aus Alabama und zeigt persönliche Gegenstände, darunter seinen blauen Cadillac. Ähnlich wie in Birmingham sind die Ereignisse aus den Jahren der Bürgerrechtsbewegung auch in Montgomery noch zu spüren. Sehenswerte Stationen am U.S. Civil Rights Trail sind das Rosa Parks Museum und die Dexter Avenue King Memorial Baptist Church. Das Legacy Museum, das National Memorial for Peace and Justice und der Freedom Monument Sculpture Park beschäftigen sich auf eindrückliche Weise mit der Geschichte der Sklaverei und Rassendiskriminierung in den USA. Zwischen den drei Standorten der Legacy Sites verkehrt ein kostenloser Shuttleservice. Nach eurem Streifzug durch die Vergangenheit könnt ihr euch im Outdoor-Abenteuerpark Montgomery Whitewater beim Wildwasser-Rafting austoben, in Jerry’s Juke Joint Livemusik hören oder an Bord der Harriott II eine gemächliche Rundfahrt auf dem Alabama River unternehmen.

275 km
2,5 Stunden mit dem Auto
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Die Ausstellung Clotilda: The Exhibition im Africatown Heritage House
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Mobile

Das freundliche Mobile an der Golfküste Alabamas ist ein Schmelztiegel aus französischen, spanischen, britischen und afrikanischen Einflüssen. Besonders deutlich wird das im Zentrum der Stadt. Bei einem Rundgang könnt ihr euch im Conde-Charlotte Museum Ausstellungen zur Lokalgeschichte ansehen, im Mobile Carnival Museum mehr über die Ursprünge des Mardi Gras erfahren und euch dann am Bienville Square im Schatten ausladender Eichen auf einer schmiedeeisernen Bank erholen. Nach dem Mittagessen in einem der örtlichen Restaurants, die täglich mit frischen Meeresfrüchten beliefert werden, geht es weiter nach Africatown. Das historische Viertel wurde von afrikanischen Männern und Frauen gegründet, die zuvor mit dem letzten dokumentierten Sklavenschiff in die USA gebracht worden waren. Ausführliche Infos dazu vermittelt die preisgekrönte Ausstellung Clotilda: The Exhibition im Africatown Heritage House. Danach empfiehlt sich ein Ausflug per Kajak, Sumpf- oder Ausflugsboot ins Mobile-Tensaw River Delta. Die Region zählt zu den größten Sumpfgebieten in den USA und wird dank ihrer immensen Artenvielfalt als „Amerikas Amazonas“ bezeichnet. Eine Fähre bringt euch hinüber zur paradiesischen Dauphin Island mit weißen Sandstränden und ausgezeichneten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.

Weitere Informationen
90 km
1 Stunde mit dem Auto
06
Blauer Himmel über dem Boardwalk von Orange Beach
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Courtland Richards

Gulf Shores und Orange Beach

Letzte Station eures Roadtrips durch Alabama sind die Urlaubsorte Gulf Shores und Orange Beach mit gut 50 km langen weißen Sandstränden an der Golfküste. Bei einer Sightseeing-Bootsfahrt könnt ihr den Delfinen beim Spielen im türkisen Wasser zusehen oder den Sonnenuntergang bewundern. Ein Muss für Geschichtsfreunde ist die Fort Morgan State Historic Site. Der Militärposten wurde 1834 errichtet und spielte eine Rolle im Amerikanischen Bürgerkrieg, im Spanisch-Amerikanischen Krieg und in den beiden Weltkriegen. Auf dem Gelände befinden sich Artillerieanlagen aus Beton und ein Museum zur Militärgeschichte. Ausklingen lasst ihr den Tag am besten im Wharf Entertainment District am Ufer. Dort könnt ihr durch die Shops bummeln, in Restaurants einkehren, eine Show im Wharf Amphitheater besuchen, mit dem Riesenrad fahren und euch zum Abschluss die Lasershow ansehen.

Als Bonus lässt sich euer Südstaaten-Trip dann noch um einen Abstecher nach New Orleans, Louisiana, ergänzen. Von Mobile startet zweimal täglich der Mardi Gras Service von Amtrak, der auf dem Weg nach New Orleans in mehreren Städten an der Golfküste Mississippis hält. Erkundet die historische Architektur und die von Musik erfüllten Viertel von New Orleans und tretet dann vom Louis Armstrong New Orleans International Airport (MSY) die Heimreise an.