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    Anchorage: Großstadt mit kulinarischer Vielfalt

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    Tagesausflug: Wildtierbeobachtung auf dem Wasser

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    Ureinwohnerkultur im Alaska Native Heritage Center

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    Katmai-Nationalpark: Braunbären in freier Natur

Roadtrip durch Alaska: Wildnis pur
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Roadtrip durch Alaska: Wildnis pur

Von Lisa Maloney

  • Entfernung:
    253,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    3 Tage

Wilde Tiere und ungezähmte Landschaften: Alaska verspricht ein einzigartiges Abenteuer.

Die Stadt Anchorage im südlichen Zentrum Alaskas hat nicht nur den größten und passagierstärksten Flughafen des Bundesstaats, sondern ist auch hervorragend an das Straßennetz angebunden – perfekte Ausgangsvoraussetzungen für euren Roadtrip. Nach der Landung am Ted Stevens Anchorage International Airport könnt ihr euch einen Mietwagen nehmen oder mit dem Zug in die Innenstadt fahren. Die einzige „Großstadt“ Alaskas (wenn man sie denn wirklich so nennen kann) dürfte auch der einzige Ort auf der Welt sein, an dem ihr in einem Moment Elche, Bären oder andere Wildtiere sehen und im nächsten in einem gehobenen Restaurant einkehren oder euch in ein komfortables Hotel zurückziehen könnt. Da ihr auf eurer Tour viel Zeit im Freien verbringen werdet, solltet ihr unbedingt daran denken, eine wind- und regendichte Jacke, wasserfeste Stiefel und Funktionswäsche einzupacken, um euch unterwegs warm und trocken zu halten.

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Anchorage: Großstadt mit kulinarischer Vielfalt
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Anchorage: Großstadt mit kulinarischer Vielfalt

Zum Frühstücken gibt es in Anchorage eigentlich nur eine Adresse: das bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte Snow City Cafe. Wenn euer Hotel im Zentrum liegt, lasst ihr das Auto am besten stehen und geht zu Fuß, denn die Parkpreise haben sich gewaschen. Nach dem Frühstück bietet sich ein Stadtrundgang an. In der 4th und 5th Avenue drängen sich ausgezeichnete Souvenir-Shops und vor allem im Abschnitt zwischen E Street und G Street sind auf der 4th Avenue häufig Hotdog-Wagen anzutreffen. Besonders beliebt sind die Spezialitäten von Tia's Gourmet Sausage. Tipp: Erkundigt euch nach den Rentier-„Hotdogs“. Sie sehen aus wie ganz normale Hotdogs, enthalten aber einen hohen Anteil Rentierfleisch und zählen zu den Streetfood-Klassikern in Alaska.

Am Nachmittag könnt ihr euren Einkaufsbummel fortsetzen oder mit dem Fahrrad den 18 km langen befestigten Tony Knowles Coastal Trail erkunden, der sich von der Innenstadt bis zum waldigen Kincaid Park zieht. Wer nicht auf eigene Faust losziehen will, kann aus verschiedenen Tourangeboten wählen und beispielsweise die besten Brauereien der Stadt (Big Swig Tours) oder die besten Restaurants im Zentrum von Anchorage (Anchorage Culinary Tour) kennenlernen. Beide Touren dauern jeweils gut drei Stunden und beginnen in der Innenstadt, sodass ihr das Fahren jemand anderem überlassen könnt. Lasst aber noch etwas Platz für das Abendessen: Das winzige F Street Station ist ein beliebter Treffpunkt für Piloten aus der Region und zählt zu den besten Meeresfrüchterestaurants im Bundesstaat.

205 km
2,5 Stunden mit dem Auto
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Tagesausflug: Wildtierbeobachtung auf dem Wasser
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Tagesausflug: Wildtierbeobachtung auf dem Wasser

Um einheimische Meerestiere wie Buckelwale und Orcas oder sogar migrierende Grauwale zu sehen, solltet ihr euch Tickets für eine Tagesfahrt ab Seward besorgen. Der kleine Ort ist 2,5 Stunden von Anchorage entfernt und über den befestigten zweispurigen Seward Highway zu erreichen. Die Kulisse entlang der Strecke kann sich sehen lassen: Auf der einen Seite erheben sich tundrabedeckte Berge, auf der anderen erstreckt sich der malerische Turnagain Arm, ein Nebenarm des Cook Inlets. Allerdings ist die Straße auch wegen ihrer Verkehrsunfälle und Verspätungen berüchtigt. Eventuell bietet es sich also eher an, den Coastal Classic Train der Alaska Railroad zu nehmen, der direkt im Zentrum von Anchorage abfährt. Ihr seid zwar etwas länger unterwegs, bekommt aber dieselbe traumhafte Landschaft geboten wie auf der Straße – und das ganz ohne Fahrstress. Als zusätzlichen Bonus eröffnen sich auf dem kurzen Abschnitt, auf dem die Gleise nicht dem Straßenverlauf folgen, sondern einen Abstecher durch das Hinterland machen, fantastische Ausblicke auf den riesigen Spencer Glacier, von dem sich immer wieder Eisberge abspalten und über den See treiben.

In Seward erwartet euch dann schon das Boot für die sechsstündige Tour durch den Kenai Fjords-Nationalpark. Neben Walen seht ihr dabei vielleicht auch unförmige Stellersche Seelöwen, possierliche Seeotter und Hunderte Seevögel wie Papageitaucher, Lummen und Kormorane. Auf den meisten Fahrten wird ein Mittagessen angeboten.

211 km
2,5 Stunden mit dem Auto
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Ureinwohnerkultur im Alaska Native Heritage Center
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Ureinwohnerkultur im Alaska Native Heritage Center

Alaskas Ureinwohnervölker unterteilen sich in 11 Kulturgruppen, von denen jede eine andere Sprache hat und sich mit eigenen Bräuchen und Gepflogenheiten den harten Klimabedingungen der Region angepasst hat. Im Alaska Native Heritage Center (zu erreichen über den Glenn Highway oder mit dem kostenlosen Shuttle-Bus) erfahrt ihr mehr über die einzelnen Gruppen und könnt verschiedene Originalgebäude besichtigen. Außerdem präsentiert das Zentrum Werke von eingeborenen Weltklasse-Künstlern sowie Videos über die Kultur der Ureinwohner Alaskas und traditionelle Gesänge, Tänze und Trommeldarbietungen.

Wenn ihr am Nachmittag noch genug Energie habt, lohnt sich ein Besuch im wenige Minuten weiter westlich am Glenn Highway gelegenen Anchorage Museum, das ebenfalls vom kostenlosen Shuttle-Bus angefahren wird. Die ausgezeichnete Sammlung umfasst Gebrauchsgegenstände und Regalien der Ureinwohner Alaskas. Besonders sehenswert ist das Smithsonian Arctic Studies Center, in dem Hunderte Leihstücke der Smithsonian Institution ausgestellt sind. Außerdem gibt es einen Ausstellungsbereich mit Glasfront, in dem ihr hin und wieder zusehen könnt, wie Ureinwohnerkünstler Schnitzereien aus Walrosselfenbein anfertigen oder andere traditionelle Kunsthandwerksfertigkeiten demonstrieren.

500 km
1,5 Stunden mit dem Flugzeug
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Katmai-Nationalpark: Braunbären in freier Natur
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Katmai-Nationalpark: Braunbären in freier Natur

Kein anderes Tier symbolisiert den Bundesstaat Alaska besser als der Braunbär – und kein Ort ist besser geeignet als das Brooks Falls Camp im Katmai-Nationalpark, um die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Zu erreichen ist der Park nur per Kleinflugzeug von der Lake Hood Seaplane Base. Obwohl der geschäftigste Start- und Landeplatz für Wasserflugzeuge weltweit auch mit dem Auto angefahren werden kann, bieten die meisten Fluggesellschaften einen kostenlosen Shuttle-Service. Wenn ihr an diesem Ausflug interessiert seid, solltet ihr möglichst weit im Voraus buchen, denn die Teilnehmerplätze sind beschränkt, um eine größtmögliche Sicherheit für Bären und Besucher zu gewährleisten.

Im Camp erhaltet ihr zunächst eine Sicherheitseinweisung und dürft dann die Fußstege zwischen den drei erhöhten Aussichtsplattformen betreten, von denen ihr einen ausgezeichneten Blick auf die riesigen Tiere habt, die hier oft zu Dutzenden Lachse aus dem Wasser angeln. Die Bären sind nur daran interessiert, genügend Reserven für den langen Winter aufzubauen, und werden sich nicht groß um euch kümmern. Bis zu eurem Rückflug nach Anchorage bekommt ihr das volle Programm an tierischem Verhalten geboten – vom Bauchklatscher bis hin zum „Schnorcheln“, bei dem nur noch die Nase der Bären aus dem Wasser schaut.

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