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  • Bourbon-Verkostung in der Old Forester Distillery in der Whiskey Row im Zentrum von Louisville
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    Louisville: Bourbon und Vollblüter

  • Der Speiseraum der Bottle & Bond Kitchen and Bar der Bardstown Bourbon Company Distillery
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    Bardstown und Loretto: Malerische Destillerien und Kleinstadt-Flair

  • Die Uferterrasse des Break Room at Pepper in Lexington
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    Lexington: Herz der Bluegrass-Region

  • Führung im Woodford Reserve in Versailles
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    Frankfort und Versailles: Erstklassige Destillerien und Pferdegestüte

Grasender Vollblüter auf der WinStar Farm in Versailles
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Roadtrip durch Kentucky: Ultimative Highlights im Bourbon Country

Von Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    377,00
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    5 Tage

Vollblüter, grüne Hügel, beschwingte Bluegrass-Rhythmen und das unverwechselbare Aroma von echtem Bourbon aus Kentucky

Kentucky ist die Wiege des Bourbons. Ganze 95 % der weltweiten Produktion entfallen auf den Bundesstaat. Der hier vorgestellte Roadtrip bietet euch Gelegenheit, die besten Brennereien zu besuchen (Kostproben natürlich inklusive!) und zwischendurch verschiedene andere geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Vergesst auch nicht, ein paar Flaschen als Mitbringsel für eure Lieben daheim zu kaufen!

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Bourbon-Verkostung in der Old Forester Distillery in der Whiskey Row im Zentrum von Louisville
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Louisville: Bourbon und Vollblüter

Sobald ihr am internationalen Flughafen Louisville (SDF) euren Mietwagen in Empfang genommen habt, könnt ihr euch der Erkundung der örtlichen Sehenswürdigkeiten widmen. Louisville ist der Geburtsort der Boxlegende Muhammad Ali und die Wiege der Baseballschläger der Marke Louisville Slugger. Im Herzen des Bourbon Country von Kentucky kommen natürlich auch hochprozentige Attraktionen nicht zu kurz. Die historische Whiskey Row, in der einst sage und schreibe 89 Destillerien Bourbon brannten, erlebt gerade einen neuen Aufschwung.

Erste Station: die Evan Williams Bourbon Experience. Die älteste kommerziell betriebene Bourbon-Brennerei Kentuckys wurde 1783 gegründet. Pro Tag wird hier nur ein Fass Bourbon gebrannt. Falls euch für eine Führung die Zeit fehlt, könnt ihr euch zumindest in der trendigen Bar ON3 einen Cocktail genehmigen. In der Old Forester Distillery stellte George Garvin Brown 1870 den ersten Bourbon her, der in einer versiegelten Glasflasche verkauft wurde. Bei einer geführten Tour erfahrt ihr mehr über das Brennverfahren und die Fassherstellung.

Egal, wo ihr mit den Einheimischen plaudert: Früher oder später kommt das Gespräch garantiert auf das Kentucky Derby. Wer sich nur im geringsten für den Pferderennsport interessiert, sollte dem Kentucky Derby Museum einen Besuch abstatten und sich zu einem geführten Rundgang über das Gelände der Rennstrecke Churchill Downs anmelden, bei dem ihr auch einen Blick in die Ställe werfen dürft. Geschichtsfreunden ist das Frazier History Museum ans Herz zu legen, das Kriegsartefakte, historische Spielzeugsoldaten und Ausstellungen zur Bourbon-Herstellung präsentiert. Nach der Übernachtung in einem der Hotels im Zentrum geht es weiter nach Bardstown.

Weitere Informationen
66 km
0,75 Stunden mit dem Auto
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Der Speiseraum der Bottle & Bond Kitchen and Bar der Bardstown Bourbon Company Distillery
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Bardstown und Loretto: Malerische Destillerien und Kleinstadt-Flair

Auf der kurzen Fahrt nach Bardstown ziehen ausgedehnte Weideflächen an eurem Fenster vorbei. Die zweitälteste Stadt im Bundesstaat wurde 2012 vom Kartenverlag Rand McNally zur schönsten Kleinstadt Amerikas gekürt. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt das Herrenhaus Federal Hill, das die Inspiration für das offizielle Lied des Bundesstaats – „My Old Kentucky Home“ – geliefert hat. Echtes Südstaaten-Flair kommt auf, wenn ihr bei eurem Rundgang über das beschauliche Anwesen an einem Mint Julep (Bourbon-Minz-Cocktail) nippt.

In Sachen Bourbon hat das kleine Bardstown viel zu bieten. Die Bardstown Bourbon Company Distillery zählt zu den größten Bourbon-Herstellern Kentuckys. Nach der Besichtigung könnt ihr euch in der angeschlossenen Bottle & Bond Kitchen and Bar eine Mahlzeit und einen Cocktail genehmigen. Nicht fehlen sollte ein Abstecher zur Maker’s Mark Distillery, einem offiziellen National Historic Landmark. Vor Ort könnt ihr mit eigenen Augen den Herstellungsprozess verfolgen, der auf einem 170 Jahre alten Rezept basiert, und die berühmte, mit rotem Wachs versiegelte Flasche bestaunen. Im Bourbon Heritage Center der Heaven Hill Distillery habt ihr Gelegenheit, an einer Whiskey-Verkostung im Inneren des größten Bourbon-Fasses der Welt teilzunehmen.

Als Tagesabschluss bietet sich dann noch eine nostalgische Dinner-Bahnfahrt an Bord des My Old Kentucky Dinner Trains an. Euer nächstes Etappenziel ist Lexington.

97 km
1 Stunde mit dem Auto
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Die Uferterrasse des Break Room at Pepper in Lexington
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Lexington: Herz der Bluegrass-Region

Der reizvolle Bluegrass Parkway führt euch ins eine Stunde östlich gelegene Lexington. Die zweitgrößte Stadt Kentuckys gilt als „Pferdehauptstadt der Welt“ und ist ein Zentrum der Bluegrass-Musik.

Bourbon-Fans beginnen ihre Stadtbesichtigung im Distillery District. Von 1879 bis 1958 befand sich hier die James E. Pepper Distillery. Nachdem das Gelände 50 Jahre leer stand, begrüßt euch dort jetzt die größte Bourbon-bezogene Attraktion der Stadt.

Nach einem Rundgang durch die restaurierte James E. Pepper Distillery könnt ihr euch in der Middle Fork Kitchen Bar mit einer leckeren „Farm-to-Table“-Mahlzeit stärken und dann im beliebten Break Room at Pepper einen Drink bestellen und den Blick auf den Fluss genießen. Zum Nachtisch gibt es einen verführerischen Eiscocktail oder eine Kugel Bourbon-Honig-Eis aus der Crank & Boom Ice Cream Lounge. Abends stehen im The Burl, einem ehemaligen Bahnhofgebäude, bekannte Musiker auf der Bühne. In der angrenzenden Burl Arcade könnt ihr euch an nostalgischen Flipper- und Videospielautomaten austoben.

Die Lexington Brewing & Distilling Company wird Bier- und Whiskeyfreunden gleichermaßen gerecht – mit den Craft-Biersorten von Alltech Brewing und dem Whiskey der Town Branch Distillery. Letzte Station eures Roadtrips ist die Hauptstadt Frankfort.

40 km
0,75 Stunden mit dem Auto
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Führung im Woodford Reserve in Versailles
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Frankfort und Versailles: Erstklassige Destillerien und Pferdegestüte

So charmant wie die von Pferdegestüten gesäumte Anfahrt ist auch die Hauptstadt des Bundesstaats selbst. Frankfort hat sich viel von seinem kleinstädtischen Ambiente bewahrt. Das heißt aber nicht, dass es nicht viel zu sehen gibt – das Spektrum reicht vom eleganten Kapitol über mehrere Geschichts- und Kunstmuseen bis zu Paddelabenteuern auf dem Kentucky River.

Wenn ihr während eures Aufenthalts im Bundesstaat nur ein einziges Gestüt besucht, solltet ihr euch dafür die WinStar Farm im nahen Versailles aussuchen. Schon mehrere stattliche Vollblüterhengste von hier wurden nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Kentucky Derby mit dem Siegerkranz geschmückt. Zur Besichtigungstour gehört ein Besuch der Stallungen und eine Shuttle-Fahrt über das idyllische Gelände.

Hungrig? Das Stave Restaurant ist bekannt für seine klassische Südstaaten-Küche. Tipp: Probiert die Russischen Eier oder das Grilled Cheese-Sandwich mit Pimento-Käse. In der angeschlossenen Bourbon-Bar zaubern die Barkeeper originelle Craft-Cocktails. Einen gelungenen Mix aus Craft-Bourbon und Geschichte bietet das über 200 Jahre alte Woodford Reserve, ein offizielles National Historic Landmark im Herzen des Horse Country. Als letzten Programmpunkt empfehlen wir euch dann noch einen Besuch der Castle & Key Distillery. Das historische Anwesen umfasst ein Schloss aus Kalkstein, ein riesiges Fasslager, in dem die sorgfältig kreierten Spirituosen reifen, und gepflegte Gärten. Meldet euch frühzeitig für die Touren an und haltet die Kamera bereit, um die zahllosen einzigartigen Motive festzuhalten.

Frankfort liegt auf halber Strecke zwischen Louisville und Lexington, sodass ihr bequem von beiden Städten aus den Heimflug antreten könnt.

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