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  • Nicht zu toppen: die Po‘ boys aus der Parkway Bakery & Tavern
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    New Orleans: Authentische Aromen aus Louisiana für jeden Geldbeutel

  • Musik und Erholung gehen in Lafayette Hand in Hand.
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    Lafayette: Im Herzen des Cajun Countrys

  • Stolzer Fang beim Hochseeangeln vor Houma, Louisiana
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    Houma: Aromatische Meeresfrüchte im Bayou Country

Gäste im urigen Hof eines Cafés in New Orleans
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Roadtrip durch Louisiana: Foodie-Hotspots

Nach Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    478,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    4 Tage

Nur Sightseeing ist euch zu langweilig? Geschichte, Kultur und Charakter einer Region erschließen sich auch durch ihre Küche.

Für Foodies ist Louisiana das Paradies auf Erden. Die kulinarische Tradition der Cajuns und die französischen, karibischen und spanischen Einflüsse fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk zusammen, das so stimmig und vielseitig ist wie die Kultur des Bundesstaats. Neben überlieferten Klassikern begeistern auch leckere, modern interpretierte Variationen aus einheimischen Zutaten. Auf diesem Roadtrip lernt ihr einige der besten Foodie-Ziele Louisianas kennen: das weltberühmte New Orleans, das von der Cajun-Kultur geprägte Lafayette und die Meeresfrüchte-Hochburg Houma.

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Nicht zu toppen: die Po‘ boys aus der Parkway Bakery & Tavern
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New Orleans: Authentische Aromen aus Louisiana für jeden Geldbeutel

Vom internationalen Flughafen Louis Armstrong (MSY) sind es nur noch wenige Minuten ins kulinarische Herz der legendären Südstaaten-Metropole New Orleans. Der Einfluss der Cajuns und Spanier zeigt sich nicht nur an der Architektur, den Stadtvierteln und dem örtlichen Akzent, sondern natürlich auch an den einheimischen Spezialitäten. Bestellt euch zum Einstieg ein klassisches Po’ boy: Die leckeren Baguette-Sandwiches sind mit verschiedenen Arten Fleisch oder gern auch frittierten Meeresfrüchten gefüllt und mit Blattsalat, Tomatenscheiben, Essiggurken und Mayonnaise garniert. Dazu wird Remoulade gereicht. (Die besten Po’ boys im ganzen Bundesstaat gibt es laut den Lesern von USA Today bei der Parkway Bakery & Tavern.) Wenn ihr euch euer Sandwich einpacken lasst, könnt ihr im New Orleans City Park gleich ein improvisiertes Picknick am Wasser abhalten. Auf dem Gelände des Parks befinden sich unter anderem ein Kindermuseum und ein Vergnügungspark. Auch im Skulpturengarten des New Orleans Museum of Art findet ihr mit Sicherheit ein gemütliches Plätzchen mit Blick ins Grüne.

Die historischen Viertel Bywater und Faubourg Marigny in der Nähe des French Quarters locken mit künstlerisch-alternativem Flair und sensationellen Geschmackserlebnissen. Bei Bacchanal Wine bekommt ihr eine große Auswahl an Weinen und Tapas. Etwas handwerklicher geht es bei Dat Dog zu, wo ihr euch euren eigenen Hotdog zusammenstellen könnt. Wundert euch nicht, dass auf der Karte Alligator-, Krebs- und Entenwürste stehen – ihr seid schließlich in New Orleans. Frisch gestärkt könnt ihr dann ins Cajun Country aufbrechen.

217 km
2,5 Stunden mit dem Auto
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Musik und Erholung gehen in Lafayette Hand in Hand.
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Lafayette: Im Herzen des Cajun Countrys

Die Fahrt durch den Süden von Louisiana führt durch sattgrüne Landstriche. Lafayette wurde von Southern Living zur „leckersten Stadt im Süden“ gekürt und vom Wall Street Journal zur „glücklichsten Stadt Amerikas“ erklärt. Ihr könnt euch also auf einen unterhaltsamen und schmackhaften Aufenthalt freuen. Wer gerne einmal das typische „Surf & Turf“ – eine Kombination aus Meeresfrüchten und Fleisch – probieren möchte, macht mit gegrillten Austern, frittiertem Wels und einem saftigen Steak bei Fezzo’s Seafood, Steakhouse and Oyster Bar nichts verkehrt. Im Bon Temps Grill solltet ihr unbedingt die Alligatorkeulen an Thai-Sauce bestellen. Spezialität des Hauses im Café Vermilionville, einem eleganten Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert, ist das reichhaltige Gumbo mit geräuchertem Truthahn und Andouille-Wurst. Naschkatzen haben danach in der Poupart’s Bakery die Qual der Wahl. Falls ihr zum Carnival in der Stadt seid, muss es aber schon der klassische „King Cake“ (Dreikönigskuchen) sein. Überfordert? Bei der Cajun Food Tour bekommt ihr einen erstklassigen und leckeren Eindruck von den frischesten Meeresfrüchten aus dem Golf und den traditionellen lokalen Aromen der Cajuns und Kreolen. Zwischen Juni und September gibt es im Rahmen von EatLafayette in über 100 örtlichen Restaurants spezielle Aktionsangebote. Hoffentlich macht ihr noch nicht schlapp, denn die nächste Station Houma hält weitere Delikatessen bereit.

167 km
2 Stunden mit dem Auto
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Stolzer Fang beim Hochseeangeln vor Houma, Louisiana
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Houma: Aromatische Meeresfrüchte im Bayou Country

Auf dem Weg nach Houma gibt der Highway 56 immer wieder den Blick auf die angrenzenden Bayous frei, an denen Garnelenboote ihren ultrafrischen Meeresfrüchtefang entladen, um die örtlichen Restaurants zu beliefern. Mit den artenreichen Bayous und dem Golf von Mexiko gleich vor der Tür ist Houma (ausgesprochen: Hohm-ah) der ideale Ort, um sich einige der besten Meeresfrüchte Louisianas schmecken zu lassen oder auch selbst die Angel auszuwerfen. Die David Chauvin’s Seafood Company verkauft ihre Garnelen täglich direkt am Anleger – frischer geht es nicht. Wenn ihr vorab telefonisch einen Termin vereinbart, könnt ihr sogar an einer geführten Tour auf einem ihrer Boote teilnehmen. Bereit für einen Geschmackstest? Nach einer erfolgreichen Angeltour mit Pelagic Charters lockt das Cristiano Ristorante mit gehobenen italienischen Spezialitäten und frischen einheimischen Meeresfrüchten. Koch Lindsey Mason bereitet euch aus eurem Fang eine der besten Mahlzeiten zu, die ihr je genossen habt. Zur Abrundung eures Aufenthalts bietet sich dann noch eine spannende Sumpftour an, ehe ihr gemütlich über den malerischen Highway 56 zurück ins nördlich gelegene New Orleans fahrt und von dort den Heimflug antretet.

Weitere Informationen

Offizielle Tourismus-Website für Louisiana