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  • Mit den historischen Straßenbahnen lernt ihr New Orleans auf besonders ansprechende und preisgünstige Weise kennen.
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    New Orleans: Großstadt mit Geschichte und Kultur

  • Uferidylle im Fountainebleu State Park in Mandeville
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    Die Northshore von New Orleans: Freizeitspaß am Lake Pontchartrain

  • Mardi Gras-Fans im Zentrum von Baton Rouge, Louisiana
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    Baton Rouge: Gastronomie, Nachtleben und Geschichte im Überfluss

  • Blick auf den bunten Abendhimmel über dem Caddo Lake vom Earl G. Williamson Park in Oil City
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    Shreveport-Bossier: Kultur, Kasinos und Festivals

Die 38 km lange Lake Pontchartrain Bridge
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Roadtrip durch Louisiana: Kulturelle Highlights und Geheimtipps

Nach Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    1133,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    6 Tage

In Louisiana präsentiert sich die Kultur der amerikanischen Südstaaten mit einer besonders charakteristischen Note.

Fast jede Nation hat Louisiana ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt – von den nordamerikanischen Ureinwohnern über die Franzosen und Spanier bis zu den Einwanderern aus der Karibik. Das Resultat ist eine kulturelle Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Nach wie vor begrüßt Louisiana Besucher aus aller Welt mit herzlicher Weltoffenheit. Dieser Roadtrip führt euch vom legendären New Orleans über die boomende Northshore in die College-Stadt Baton Rouge und weiter nach Shreveport im Nordwesten des Bundesstaats. Unterwegs begegnet euch überall Louisianas faszinierende ureigene Mischung aus Traditionsbewusstsein und Zukunftsorientierung.

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Mit den historischen Straßenbahnen lernt ihr New Orleans auf besonders ansprechende und preisgünstige Weise kennen.
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New Orleans: Großstadt mit Geschichte und Kultur

Vom internationalen Flughafen Louis Armstrong (MSY) ist es nur noch ein Katzensprung ins Herz der „Crescent City“. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihr ausschweifendes Nachtleben – doch New Orleans ist weit mehr als eine Partymetropole. Einen ersten Überblick verschafft ihr euch mit einer unterhaltsamen Hop-on/Hop-off-Tour an Bord der roten Doppeldeckerbusse, die alle beliebten Sehenswürdigkeiten ansteuern. Neben dem French Market, dem Jackson Square und dem Garden District liegen auch verschiedene einzigartige Friedhöfe, Museen und Attraktionen auf der Route. Zwischendurch bekommt ihr allerhand wissenswerte Zahlen, Fakten und Anekdoten vermittelt. Noch authentischer (und obendrein für extra wenig Geld!) erlebt ihr New Orleans bei einer Fahrt mit dem historischen St. Charles Streetcar, der ältesten durchgängig betriebenen Straßenbahn der Welt. Zwischen der Canal Street und der Uptown ziehen überwältigende moosbehangene Virginia-Eichen, prächtige Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert, die Universitäten Loyola und Tulane sowie der Audubon Zoo an eurem Fenster vorbei. Einen unvergesslichen Abend mit leckerem Essen, guten Drinks, Livemusik, Tanz und Bowling verspricht das etwas abseits der Hauptattraktionen gelegene Mid-City Lanes Rock ‘n’ Bowl. (Tipp: Jeden Donnerstag wird Zydeco gespielt.) Mit dem Mietwagen ist es dann gar nicht mehr weit bis zu eurem nächsten Etappenziel, der Northshore von New Orleans.

56 km
0,75 Stunden mit dem Auto
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Uferidylle im Fountainebleu State Park in Mandeville
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Die Northshore von New Orleans: Freizeitspaß am Lake Pontchartrain

Allein schon die Fahrt über den Lake Pontchartrain Causeway – mit 38 km die weltweit längste durchgängige Brücke über Wasser – ist ein echtes Erlebnis. Am nördlichen Ufer des Sees erstreckt sich die Region Northshore. Hier schlägt der Puls deutlich langsamer als in New Orleans. Das bedeutet aber nicht, dass Langeweile aufkommt, denn es gibt jede Menge erholsame Outdoor-Aktivitäten und Restaurants in idyllischer Uferlage zu entdecken. Im Fontainebleau State Park auf dem Gelände einer Zuckermühle aus dem 19. Jahrhundert lassen sich locker ein paar Stunden mit Wandern, Radfahren, Schwimmen und Sonnenbaden verbringen. Wasserratten können eine Segeltour auf dem Lake Pontchartrain unternehmen oder sich Kajaks bzw. Kanus mieten und den Cane Bayou erkunden. Ein Muss für Naturfreunde ist der Tammany Trace. Die 50 km lange asphaltierte Mehrzweckstrecke folgt dem Verlauf einer stillgelegten Eisenbahntrasse und wurde bereits in die Rails to Trails Hall of Fame aufgenommen. (Fahrräder gibt es im Brooks‘ Bike Shop.) Der asphaltierte Spazierweg am Ufer von Mandeville ist von jahrhundertealten Eichen gesäumt und passiert ausladende historische Anwesen und familienfreundliche Parks. In der Girod Street wechseln sich individuelle Antiquitätenläden und Boutiquen ab und am Mandeville Trailhead findet jeden Samstagvormittag ein quirliger Bauernmarkt statt. Hungrig? Dann nichts wie ab zum Rips on the Lake. Fragt nach einem freien Platz auf dem Balkon, um zu euren frischen Meeresfrüchtespezialitäten den traumhaften Blick auf den See zu genießen. Falls möglich, solltet ihr versuchen, euren Besuch auf eines der zahlreichen Events an der Northshore abzustimmen, bei denen sich (fast) alles um die enge Verbindung der Region zum Wasser dreht. Beim Madisonville Wooden Boat Festival im Oktober werden z. B. alte Holzboote ausgestellt sowie Kunst und Kunsthandwerk verkauft. Außerdem erwarten euch unterhaltsame Wettbewerbe, vielseitige Aktivitäten für die ganze Familie und ein Biergarten. Nächste Station ist das nicht weniger charmante Baton Rouge.

119 km
1,25 Stunden mit dem Auto
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Mardi Gras-Fans im Zentrum von Baton Rouge, Louisiana
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Baton Rouge: Gastronomie, Nachtleben und Geschichte im Überfluss

Baton Rouge, die Hauptstadt des Bundesstaats Louisiana, liegt nur rund eine Autostunde weiter westlich. Der wunderschöne Campus der Louisiana State University (LSU) ist bekannt für seine zahlreichen Eichen und Magnolien sowie die malerischen Radwege an den LSU Lakes. Wenn im Herbst die College Football-Saison beginnt, könnt ihr eine der traditionellen „Tailgate“-Partys besuchen – ein urtypisches Südstaaten-Ritual, das vor jedem Spiel mit Hingabe gepflegt wird. Wenn ihr dabei Lila und Gold tragt (die Farben der LSU und der LSU Tigers), habt ihr im Nu zahlreiche neue Freunde gewonnen, denn Sport ist in Louisiana eine Frage der Ehre. Im Zentrum von Baton Rouge könnt ihr euch in den lebhaften Bars und Restaurants der Third Street unter die Studenten mischen oder durch die fußgängerfreundlichen Straßen schlendern und das Kapitol des Bundesstaats Louisiana besichtigen. Nicht verpassen solltet ihr dabei das Aussichtsdeck im 27. Stock, von dem sich euch ein fantastischer Panoramablick über die Stadt und den Mississippi River bietet. Der Abstecher zum Old State Capitol, das einem europäischen Schloss nachempfunden ist, lohnt sich schon allein wegen der Fotos. Im Inneren ist das Museum of Political History untergebracht. Bevor ihr die Stadt verlasst, müsst ihr unbedingt noch den beiden ältesten Stadtteilen von Baton Rouge einen Besuch abstatten: der Spanish Town (bekannt für ihre ausgelassene Mardi Gras-Parade) und der Beauregard Town. Beide Viertel sind im National Register of Historic Places verzeichnet.

Weitere Informationen
404 km
3,75 Stunden mit dem Auto
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Blick auf den bunten Abendhimmel über dem Caddo Lake vom Earl G. Williamson Park in Oil City
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Shreveport-Bossier: Kultur, Kasinos und Festivals

Auf dem Weg nach Shreveport-Bossier im Nordwesten Louisianas lohnt sich ein Abstecher zum Cane River Creole National Historical Park in Natchitoches, in dem zwei sorgfältig erhaltene Plantagen zu besichtigen sind. Shreveport-Bossier liegt am Ufer des Red Rivers und heißt Besucher mit Kasinos auf Flussbooten, einem beeindruckenden Aufgebot an Festivals und unterschiedlichsten Events sowie kulturellen Attraktionen, den Louisiana Boardwalk Outlets und dem Shreveport Aquarium willkommen. Bei einem Rundgang durch das prächtige viktorianische Logan Mansion aus dem Jahr 1897 erfahrt ihr mehr über die Geschichte Louisianas und den hauseigenen Geist. Ein Muss für Geschichtsfreunde ist auch das Pioneer Heritage Center der LSU Shreveport, das anhand von Plantagenhäusern, einer Schmiede und einer Arztpraxis den Alltag der frühen Siedler nachzeichnet.

Weitere, etwas abseits der touristischen Hauptrouten gelegene Sehenswürdigkeiten gibt es am 218 km langen Boom or Bust Byway zu entdecken. Die Strecke führt durch vier Parishes und veranschaulicht das Schicksal der Kleinstädte im Nordwesten Louisianas, die durch mehrere Öl- und Gasbooms einen rasanten Aufstieg und dann einen ebenso schnellen und dramatischen Absturz erlebten. Sehenswert sind vor allem das Vivian Railroad Station Museum und das Louisiana State Oil and Gas Museum. Im Earl G. Williamson Park könnt ihr Boot fahren, angeln und zelten oder einfach ein paar schöne Naturfotos machen. Auf dem Veranstaltungskalender des Parks stehen das jährliche Christmas on Caddo Fireworks Festival, verschiedene Angelwettbewerbe, das Gusher Days Festival und der jährliche Get Hooked on Fishing Day für Kinder.

Bei insgesamt mehr als 60 jährlichen Festivals und Events fällt es nicht schwer, euren Besuch in der Stadt auf ein Highlight eurer Wahl abzustimmen. Das Angebot reicht vom Mardi Gras über das Mudbug Madness Festival, den Ark-La-Tex Ambassadors BBQ Cookoff und das Let the Good Times Roll Festival bis zum Louisiana Prize Fest und dem Red River Revel Arts Festival. Auch genügend Betten stehen bereit. Danach könnt ihr vom Regionalflughafen Shreveport aus die Rückreise antreten. Alternativ sind es mit dem Auto noch drei Stunden zum internationalen Flughafen Dallas/Fort Worth (DFW) oder fünf Stunden zurück nach New Orleans.

Offizielle Tourismus-Website für Louisiana