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Roadtrip durch Montana: Top-Highlights im Westen des Bundesstaats
- Entfernung:
- 486 km
- Vorgeschlagener Zeitrahmen:
- 6 Tage
Endlose Landschaften und Outdoor-Abenteuer in den Nationalparks und charmanten Kleinstädten im Westen Montanas
Die hier vorgestellte Route führt euch vom spektakulären Glacier-Nationalpark in südlicher Richtung nach Bigfork und dann über den Flathead Lake und die Flathead Reservation ins hübsche und lebhafte Missoula. Unterwegs erwarten euch saubere Seen und Flüsse, Wanderwege sowie leckere Mahlzeiten und Getränke, mit denen ihr nach einem abenteuerlichen Tag im Freien neue Energie tanken könnt. Los geht es am Glacier Park International Airport (FCA), der nur 48 km vom Westeingang des Parks entfernt ist.
Glacier-Nationalpark: Unberührtes Naturparadies
Keine Frage: Der Glacier-Nationalpark zählt zu den größten Naturschätzen im Westen Montanas. Bei einer Sightseeing-Fahrt auf der berühmten 80 km langen Going-to-the-Sun Road bekommt ihr schneebedeckte Berge, alpine Wälder und Wildtiere wie Bergziegen und Dickhornschafe zu sehen. Plant genug Zeit ein, um immer wieder anzuhalten und den Ausblick zu bewundern – etwa am Logan Pass, dem höchstgelegenen Punkt der Panoramastraße auf 2.025 m, oder dem Jackson Glacier Overlook am gleichnamigen Gletscher. Wichtig, wenn ihr den Park auf eigene Faust erkunden wollt: Während der Hauptsaison ist eine Vorabreservierung für Autos erforderlich. Alternativ könnt ihr die überwältigende Natur mit Red Bus Tours vom Oldtimerbus aus erleben oder euch beim Veranstalter Sun Tour einem indigenen Guide der Blackfeet Nation anvertrauen.
In der Two Medicine Area im östlichen Teil des Parks lohnt sich eine Wanderung auf dem South Shore Trail oder eine Kanutour auf dem Two Medicine Lake. Gut 4 km weiter westlich liegt der Mount Henry Trail. Ihr könnt euch einer Wanderung unter Leitung eines Rangers anschließen oder die Strecke zum Scenic Point eigenständig in Angriff nehmen. Tipp: Auf einem kurzen Nebenweg erreicht ihr einen fantastischen Aussichtspunkt an den Appistoki Falls. Eine gute Alternative ist der Rundweg zu den Running Eagle Falls unweit vom East Glacier Park Village oder eine Wanderung um den Pray Lake. In der komfortablen Glacier Park Lodge von 1913 steht einem erholsamen Abend dann nichts mehr im Weg. Die freundlichen Mitarbeiter am Empfang sind euch gern mit Tipps für weitere Unternehmungen behilflich. Wenn ihr alles gesehen habt, was euch interessiert, verlasst ihr den Park und setzt euren Roadtrip in Richtung Südwesten fort.
Bigfork: Berge, Natur und Freizeitaktivitäten am See
Bei der Fahrt durch die Berge auf der U.S. Route 2 in Richtung Bigfork passiert ihr immer wieder Campingplätze, Resorts und Pensionen. Es spricht also nichts dagegen, einen Zwischenstopp einzulegen und die nähere Umgebung einen Tag lang genauer zu erforschen. Im hübschen Bigfork fließt der Swan River in den Flathead Lake. Neben einem vielseitigen Wassersportangebot im Wayfarers State Park und dem Flathead State Park hat der kleine Ort auch Wanderwege, Verkostungen und Stadtrundgänge zu bieten. Als perfekten Auftakt oder Abschluss eures Tags bietet sich ein Segel- oder Wasserski-Ausflug auf dem Flathead Lake bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang an. Wanderer sollten Proviant für ein Picknick an den Bond Falls mitnehmen. Ein ganz besonderes Erlebnis hat der Veranstalter Swan Mountain Llama Trekking im Programm: Bei der Wanderung durch den Flathead National Forest werdet ihr von Lamas begleitet, die eure Ausrüstung tragen. Zur Wahl stehen Touren mit einer Länge von drei Stunden bis fünf Tagen. Zurück im Ort solltet ihr regionale Spezialitäten wie Wapitiwürste, Bison-Burger und Heidelbeeren probieren und in den inhabergeführten Geschäften stöbern, die Kunst, Mode und Kunsthandwerk im Sortiment haben. Für die Übernachtung stehen Hütten, Cottages und traditionelle Hotels zur Verfügung, in denen euch ein erholsamer Schlaf garantiert ist. (Tipp: Bucht die gewünschte Unterkunft möglichst schon vorab.)
Vom Flathead Lake zur Flathead Reservation: Bootsausflüge, Wildtiere und Ureinwohner-Kultur
Euer nächstes Etappenziel ist die südlich vom See gelegene Flathead Reservation, in der die Angehörigen der Confederated Salish and Kootenai Tribes of the Flathead Nation (CSKT) leben. Mit einem rund 300 km langen Ufer ist der Flathead Lake der größte natürliche Süßwassersee im Westen der USA. Egal, ob ihr euch für die Strecke am Ostufer oder die etwas längere Route am Westufer des Sees entscheidet: Es lohnt sich, immer wieder Halt zu machen, um das sagenhafte Naturpanorama zu bestaunen und euch verschiedenen Outdoor-Aktivitäten zu widmen. Am Westrand des Flathead Lake State Parks könnt ihr mit einem Motorboot zum Wild Horse Island State Park übersetzen und dort schwimmen oder wandern. In den Ponderosa-Kiefernwäldern und Graslandschaften leben unter anderem Dickhornschafe, Hirsche und Vögel. Auch einige Vertreter der namensgebenden Wildpferde streifen noch über die Insel. Der Legende nach wurden sie einst von Stammesangehörigen der Kootenai hierhergebracht, um sie besser vor Dieben zu schützen. Zurück auf dem Festland erhaltet ihr bei einer Rundfahrt durch die Flathead Reservation einen guten Eindruck vom Charakter des Reservats. Das Three Chiefs Cultural Center in Pablo zeigt geschichtliche Ausstellungen und Ureinwohner-Kunst. Der Souvenirshop führt handgefertigte Artikel. Von hier ist es dann am Abend auf dem Highway 93 nur noch eine knappe Stunde bis zur letzten Station eures Abenteuers.
Missoula: Wanderungen, Radtouren und buntes Lokalkolorit
Am Ziel angekommen könnt ihr euch auf einer Gästeranch, in einem B&B oder einem örtlichen Hotel einquartieren. Das kulinarische Spektrum reicht von Food Trucks über „Farm-to-Table“-Spezialitäten bis hin zur gehobenen Gourmetküche. Einige Restaurants bieten zum Essen auch einen malerischen Blick auf den Clark Fork River. Dazu passt ein Craft-Getränk aus den lokalen Brauereien, Weinhandlungen, Brennereien und Bars.
Frisch und ausgeruht beginnt ihr den nächsten Tag dann am besten mit einer morgendlichen Radtour, einer Joggingrunde oder einem Spaziergang. Der 5,6 km lange asphaltierte Riverfront Trail zieht sich auf beiden Seiten des Flussufers durch den Ortskern und mehrere kleine Parks. Der kurze, aber steile Aufstieg über den Mount Sentinel M Trail wird mit einem sensationellen Blick auf die Stadt belohnt. Samstagvormittags findet der Missoula Farmers Market mit heimischen Erzeugnissen, Kunsthandwerk und Livemusik statt. Ausklingen lassen könnt ihr den Tag im Cranky Sam Public House in der Main Street. Dort solltet ihr ein letztes Mal mit einem frisch gebrauten Bier auf euren Abenteuer-Roadtrip durch den Westen von Montana anstoßen, bevor ihr am nächsten Tag vom Missoula Montana Airport (MSO) die Heimreise antretet.
Offizielle Tourismus-Website für Montana


