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  • Sightseeing in der Nähe des Harbour Town Lighthouse auf Hilton Head Island, South Carolina
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    Hilton Head Island: Strandziel mit Südstaaten-Flair

  • Die farbenfrohen Häuser der „Rainbow Row“ in Charleston, South Carolina
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    Charleston: South Carolinas historisches Kronjuwel

  • Uferspaziergang am SkyWheel in Myrtle Beach, South Carolina
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    Myrtle Beach: Sand, Sonne und Spaß

  • Verträumtes Bergpanorama im Caesars Head State Park bei Greenville, South Carolina
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    Greenville: Malerische Stadt am Fuß der Blue Ridge Mountains

Romantischer Segeltörn vor Hilton Head Island, South Carolina
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Roadtrip durch South Carolina: Von der Küste in die Blue Ridge Mountains

Von Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    919,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    1-2 Wochen

South Carolina gehört zu den beneidenswerten Bundesstaaten, die Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten für jeden Urlaubertyp zu bieten haben.

Von den paradiesischen Stränden im Osten über den typischen Südstaaten-Charme der bezaubernden Städte und die naturbelassenen State Parks bis zu den malerischen Bergen im Westen: Hier werden Ferienträume wahr. Mit vier unterschiedlichen Arten Barbecue und ausgezeichnetem Bier aus über 60 Craft-Brauereien wird auch in kulinarischer Hinsicht einiges geboten. Auf dem hier vorgestellten Roadtrip erlebt ihr alles, was South Carolina auszeichnet.

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Sightseeing in der Nähe des Harbour Town Lighthouse auf Hilton Head Island, South Carolina
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Hilton Head Island: Strandziel mit Südstaaten-Flair

Sobald ihr am internationalen Flughafen Savannah/Hilton Head (SAV) den Schlüssel für euren Mietwagen abgeholt habt, könnt ihr euch Richtung Osten zur Küste aufmachen.

Hilton Head Island ist ein fantastisches Urlaubsziel mit traumhaften Stränden und unterhaltsamen Attraktionen für Besucher aller Altersgruppen. Ein über 100 km langes Netz von Mehrzweckwegen zieht sich über die gesamte Insel und bietet bequemen Zugang zu Stränden, Restaurants sowie vielseitigen Einkaufs- und Unterhaltungsangeboten. Ein Leihfahrrad könnt ihr euch auf Wunsch sogar ins Hotel liefern lassen. Zu den weniger bekannten, deshalb aber nicht weniger lohnenden Ausflugszielen gehören der Mitchelville Freedom Park mit der ältesten von befreiten Sklaven gegründeten Gemeinde der USA und der Greens Shell Park, in dem die Ureinwohner schon um 1335 Landwirtschaft betrieben.

Am Südende der Insel liegt das Sea Pines Resort. Für 6 USD könnt ihr dort das bekannte Harbour Town Lighthouse besichtigen. Nachdem ihr ausgiebig den Panoramablick von der Spitze des hübschen rot-weiß gestreiften Leuchtturms bewundert habt, könnt ihr euch das angeschlossene Museum über South Carolina ansehen und im Shop ein Souvenir mit Leuchtturmmotiv aussuchen. Abgerundet wird euer Tag durch eine Delfinbeobachtungstour und ein Abendessen im Shopping-, Gastronomie- und Unterhaltungskomplex Coligny Plaza. Das Rauschen der Wellen wiegt euch dann sanft in den Schlaf, sodass ihr am nächsten Morgen frisch erholt nach Charleston aufbrechen könnt.

158 km
2 Stunden mit dem Auto
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Die farbenfrohen Häuser der „Rainbow Row“ in Charleston, South Carolina
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Charleston: South Carolinas historisches Kronjuwel

Auf dem Weg nach Norden lohnt sich ein Zwischenstopp in Beaufort. Dort könnt ihr euch die Beine vertreten, auf einer Bank im Henry C. Chambers Waterfront Park den Ausblick genießen und Fotos von den menschenleeren Bilderbuchstränden im Hunting Island State Park machen.

Charleston wurde 1670 gegründet und ist damit die älteste Stadt in South Carolina. Einen stilvollen ersten Überblick verschafft ihr euch aus der Pferdekutsche. Bei der Fahrt durch die kopfsteingepflasterten Straßen im Zentrum erfahrt ihr mehr über die Geschichte Charlestons und fühlt euch an den bedeutendsten historischen Stätten geradewegs selbst in die Vergangenheit zurückversetzt. Sensationelle Fotomotive liefern euch die in allen Farben des Regenbogens angestrichenen Häuser in der Rainbow Row und der Pineapple Fountain im Waterfront Park. Geschichtsfreunde sollten es nicht versäumen, das Fort Sumter National Monument im Hafen von Charleston zu besichtigen, wo im April 1861 mit den ersten Schüssen auf Fort Sumter der Amerikanische Bürgerkrieg begann. Bei einem Bummel durch den Charleston City Market habt ihr Gelegenheit, einen der typischen Körbe aus Mariengras zu erstehen, die von den Gullah (Nachkommen afrikanischer Sklaven, die sich im Lowcountry angesiedelt haben) geflochten werden.

Für das leibliche Wohl sorgen verführerische Spezialitäten aus dem Lowcountry wie Shrimp and Grits, ausgezeichnete Meeresfrüchte und Wohlfühlklassiker aus der Südstaaten-Küche oder auch einheimisches Bier und internationale Aromen. Charlestons Vergangenheit steckt voller Anekdoten um Sklaven, Piraten und blutige Auseinandersetzungen – beste Voraussetzungen also für eine schaurige Geistertour. Danach könnt ihr eure Nerven in einem gemütlichen historischen Hotel beruhigen, ehe es am nächsten Morgen weiter nach Myrtle Beach geht.

154 km
2 Stunden mit dem Auto
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Uferspaziergang am SkyWheel in Myrtle Beach, South Carolina
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Myrtle Beach: Sand, Sonne und Spaß

Vor der Ankunft in Myrtle Beach solltet ihr das historische Fischerdorf Murrells Inlet ansteuern. Am MarshWalk, einem hölzernen Fußsteg, sind eine Austernbar, eine Pizzeria mit Steinofen, ein Fischhaus und mehrere andere Uferrestaurants aufgereiht. Die rustikale Uferbar Creek Ratz bietet Livemusik. Danach könnt ihr im Huntington Beach State Park an unberührten Stränden die Seele baumeln lassen und ein (fast!) echtes Schloss besichtigen oder die landesweit größte Sammlung an Outdoor-Skulpturen in den Brookgreen Gardens bestaunen, die auch Gartenanlagen und einen Zoo umfassen.

Myrtle Beach ist von Kopf bis Fuß auf Besucher eingestellt. Die günstigen Strandhotels, legeren Restaurants und endlosen Unterhaltungsoptionen kommen bei Familien, Paaren, Freunden und Alleinreisenden gleichermaßen gut an. Vergnügungsangebote der klassischen Art verspricht der Myrtle Beach Boardwalk. Die Uferpromenade orientiert sich an den nostalgischen Boardwalks vergangener Jahre, bietet aber neben Snacks und lebhaften Bars auch moderne Attraktionen wie Spielhallen, Fahrgeschäfte, Spukhäuser und ein Spiegellabyrinth. Nicht zu toppen ist der Ausblick über die Küste vom SkyWheel, dem größten Riesenrad an der Ostküste.

Broadway at the Beach, der zweite große Unterhaltungsbezirk von Myrtle Beach, hält euch Tag und Nacht auf Trab. Neben einem Aquarium und dem Museum WonderWorks gibt es traditionelle Jahrmarktattraktionen und Fahrgeschäfte sowie einen Wasserpark und ein Wachsmuseum zu entdecken. Nach Sonnenuntergang wird in international bekannten Bars wie Señor Frog’s, Fat Tuesday oder dem Hard Rock Café weitergefeiert. Alternativ sind auch Comedyshows oder Clubs im Angebot, in denen ihr bis spät in die Nacht abtanzen könnt. Dann solltet ihr euch aber noch ein paar Stunden aufs Ohr legen, ehe ihr die doch recht lange Fahrt durch die Region Piedmont in die Berge antretet.

414 km
4 Stunden mit dem Auto
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Verträumtes Bergpanorama im Caesars Head State Park bei Greenville, South Carolina
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Greenville: Malerische Stadt am Fuß der Blue Ridge Mountains

Etwa auf halber Strecke nach Greenville bietet sich ein Zwischenstopp in South Carolinas Hauptstadt Columbia an. Dort könnt ihr über die Main Street bummeln, einen Blick in die Geschäfte und Restaurants werfen und am State House mehr über die faszinierende Geschichte und die beeindruckende Architektur des Kapitols von South Carolina erfahren.

Greenville ist das Zentrum der Region Upstate im Nordwesten des Bundesstaats, zu der auch ein Teil der uralten Blue Ridge Mountains gehört. Outdoor-Fans sollten sich den Caesars Head State Park vormerken. Vom Aussichtspunkt am 10 km langen Raven Cliff Falls Trail bietet sich ein spektakulärer Blick auf den gleichnamigen, 128 m hohen Wasserfall. Auf dem Rückweg nach Greenville könnt ihr euch im Water Tower District am Westrand der Stadt beim Birds Fly South Ale Project stärken. Neben einer Auswahl an einzigartigen Bieren erwarten euch in dieser städtischen Brauerei im Bauernhofstil zwei individuelle Bars, eine Außenterrasse, eine weitläufige Grünfläche und Livemusik.

Nicht weit entfernt führt der beliebte Swamp Rabbit Trail, eine asphaltierte ehemalige Eisenbahntrasse, von Greenville in die urige Kleinstadt Travelers Rest. Am Ziel angekommen könnt ihr euch im Café @ Williams Hardware in der Main Street leckere Wohlfühlgerichte aus örtlichen Zutaten schmecken lassen.

Greenville bildet den perfekten Schlusspunkt für euren Roadtrip. Das Besucherangebot reicht vom kostenlosen Greenville Museum of Art über Broadway-Shows und Konzerte im Peace Center bis zu familienfreundlichen Attraktionen wie dem Greenville Zoo und dem Children’s Museum of the Upstate. Der zentral gelegene Falls Park on the Reedy lockt mit Spazierwegen, einem Teich, Gartenanlagen, Wasserfällen und einer Fußgängerbrücke. Zum Abschluss könnt ihr dann noch in der Innenstadt zu Abend essen, ehe ihr vom internationalen Flughafen Greenville-Spartanburg (GSP) die Heimreise antretet.

Offizielle Tourismus-Website für South Carolina