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  • Quilting-Projekt eines Stoffkünstlers im National Quilt Museum
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    Paducah: internationales Kunst- und Kunsthandwerkzentrum

  • Eine Bluegrass-Band sorgt beim ROMP Festival in Owensboro, Kentucky, für Stimmung
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    Owensboro: Museen in Hülle und Fülle

  • Besucher stöbern bei Tater Knob Pottery & Farm in der Nähe von Berea, Kentucky, nach Töpferwaren
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    Berea und Renfro Valley: bezaubernder Kleinstadtcharme

  • Das Centre Family Dwelling im National Historic Landmark Shaker Village of Pleasant Hill
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    Danville und Harrodsburg: facettenreiche lokale Geschichte

Die Wandmalereien am Schutzdamm in Paducah sind ein beliebtes Fotomotiv.
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Traditionen in Kentucky: Streifzüge durch die Kunst- und Kulturszene

Nach Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    610,00 km
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    4 Tage

Vom Erbe der ersten englischen Siedler über Kunst und Kunsthandwerk mit Tradition bis hin zu Bluegrass-Musik – der Bundesstaat Kentucky blickt auf ein reiches kulturelles Erbe zurück.

Geschichte wird in Kentucky gelebt, aber der Bundesstaat ist nicht von gestern. Kleinstädte wie Berea locken mit erstklassiger Kunst. Die Shaker-Gemeinde in Harrodsburg, die es schon seit einem Jahrhundert gibt, zeigt sich traditionsbewusst und modern zugleich. In Paducah wird die Geschichte anhand von modernen Wandmalereien erzählt. Bei einem Roadtrip durch diesen charmanten Bundesstaat warten einzigartige historische Stätten, eine vielfältige Kunstszene und musikalische Wurzeln auf euch.

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Quilting-Projekt eines Stoffkünstlers im National Quilt Museum
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Paducah: internationales Kunst- und Kunsthandwerkzentrum

Euer Roadtrip durch Kentucky beginnt am Nashville International Airport in Tennessee. Die 2,5-stündige Fahrt von Nashville nach Paducah, Kentucky, führt vorbei an abgeschiedenen Dörfern und sattgrünem Weideland. Trotz der geringen Größe – die Kleinstadt hat nicht einmal 25.000 Einwohner – ist Paducah für seine lebendige Kunstszene bekannt: In der Kategorie „Crafts and Folk Art“ des weltweiten UNESCO-Programms „Creative Cities“ belegt die Stadt den siebten Platz. Von einem speziellen Künstlerprogramm, in dessen Rahmen die historischsten Ecken der Stadt durch die Kunst wiederbelebt werden sollen, bis hin zum Kunstprojekt „Wall to Wall“ mit 50 lebensgroßen Wandmalereien zur Geschichte Paducahs – an Inspirationsquellen mangelt es hier garantiert nicht. Der Lower Town Arts District und die angrenzende historische Downtown mit ihren vielen Kunstgalerien und Geschäften laden zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Im William Clark Market House Museum könnt ihr von April bis Dezember mehr über die lokale Geschichte erfahren. Der Star unter den Museen Paducahs ist das National Quilt Museum, das weltweit größte seiner Art. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen bestechen durch Detailreichtum und Kreativität. Nach eurem Besuch in Paducah bietet sich ein Abstecher zur Land Between the Lakes Recreation Area an. Der traumhafte Blick auf das Wasser entlang des Kentucky Lake Scenic Drive ist einen kleinen Umweg wert.

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206 km
2,25 Stunden mit dem Auto
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Eine Bluegrass-Band sorgt beim ROMP Festival in Owensboro, Kentucky, für Stimmung
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Owensboro: Museen in Hülle und Fülle

Owensboro am Ohio River ist eine Stadt mit ländlichem Charme. In der Region ist die Bluegrass-Musik beheimatet und viele berühmte Persönlichkeiten stammen von hier – unter anderem Johnny Depp. Owensboro ist ein beliebtes Kultur- und Museumszentrum. Das International Bluegrass Music Museum umfasst eine Sammlung zu den größten Stars des Genres. Vor allem erfahrt ihr hier alles über das Leben von Bill Monroe, dem Vater des Bluegrass. Im Owensboro Museum of Fine Art gibt es Skulpturen, Gemälde, Buntglas und lokale Kunst zu bestaunen (Eintritt gegen Spende). Eine Bühnenshow im Veranstaltungszentrum Owensboro RiverPark Center am Flussufer ist ein einmaliges Erlebnis. Beim beliebten Musikprogramm „Friday After 5“ im Sommer gibt es ein Open-Air-Kino und andere Events für die ganze Familie. Mit Kindern lohnt ein Besuch im interaktiven und lehrreichen Owensboro Museum of Science and History. Dank des günstigen Eintrittspreises reicht das Budget anschließend sicher noch für ein Eis. Vor eurer Reise solltet ihr auch einen Blick auf den Veranstaltungskalender der Stadt werfen. Pro Jahr finden in Owensboro mehr als 20 Festivals statt.

Weitere Informationen
354 km
3,33 Stunden mit dem Auto
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Besucher stöbern bei Tater Knob Pottery & Farm in der Nähe von Berea, Kentucky, nach Töpferwaren
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Berea und Renfro Valley: bezaubernder Kleinstadtcharme

Wenn ihr auf der I-64 zu eurem nächsten Reiseziel unterwegs seid, kommt ihr auch durch die Großstädte Louisville und Lexington. Falls ihr in einer der Städte einen halben Tag zur Verfügung habt, warten jede Menge Sehenswürdigkeiten und eine hervorragende Gastroszene auf euch. Das nächste Etappenziel Berea liegt nur 64 km südlich von Lexington. Die Kleinstadt gilt als Hauptstadt der Volkskunst und des Kunsthandwerks in Kentucky. In der Stadt befindet sich das erste College der Südstaaten, in dem die Rassentrennung abgeschafft wurde: das Berea College. Innovative und traditionelle Kunst hat in der Stadt Tradition – vom Juwelier bis zum Instrumentenbauer sind hier die verschiedensten Handwerkskünstler vertreten. Bei einem Spaziergang durch das historische Künstlerdorf solltet ihr Ausschau nach dem Hinweis „Studio Artists at Berea“ halten. Dort könnt ihr Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das Kentucky Artisan Center umfasst eine fantasievolle Sammlung an lokalen Kunstwerken. Das Museumscafé lädt zu einer kleinen Stärkung ein und im Museumsshop könnt ihr nach einzigartigen Souvenirs stöbern. Von April bis Dezember finden in Renfro Valley zahlreiche Livekonzerte von Countrymusikern statt. Die sogenannte „Hauptstadt der Countrymusik“ in Kentucky liegt nur 20 Minuten von Berea entfernt. Die Einrichtung im Boone Tavern Hotel, das bereits seit 1909 besteht, wurde von Studenten entworfen. Hier gibt es außerdem sehr leckeres Essen.

Weitere Informationen
50 km
0,75 Stunden mit dem Auto
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Das Centre Family Dwelling im National Historic Landmark Shaker Village of Pleasant Hill
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Danville und Harrodsburg: facettenreiche lokale Geschichte

Nach einem deftigen Frühstück im Boone Tavern Restaurant geht es über einsame Landstraßen auf direktem Weg nach Danville, dem Geburtsort von Kentucky. Hier wurde 1792 die Verfassung des Bundesstaates ausgearbeitet. Am Constitution Square laden zahlreiche historische Gebäude zu Streifzügen durch die Geschichte ein. In der Nähe von Harrodsburg befindet sich die älteste Stadt und die älteste Siedlung westlich der Appalachen. Dort könnt ihr das restaurierte Fort von 1774 im Old Fort Harrod State Park sowie den Lincoln Marriage Temple erkunden, in dem sich die Eltern von Abraham Lincoln 1806 das Jawort gaben. Das Shaker Village of Pleasant Hill lohnt ebenfalls einen Besuch. Mehr als ein Jahrhundert lang war es die Heimat der drittgrößten Shaker-Gemeinde in den USA. Im Museumsdorf könnt ihr unter anderem die 34 Originalhäuser und das historische Zentrum erkunden, einen Spaziergang unternehmen, den Streichelzoo besuchen und an einer Bootstour auf dem Fluss teilnehmen. Oder wie wäre es mit einer Übernachtung im The Inn, das von der BBC zu den Top-Geheimtipps unter den Reisezielen in den USA gekürt wurde? Bei der Fahrt zum Louisville International Airport könnt ihr einen letzten Blick auf die malerische Landschaft in der Heimat der Bluegrass-Musik werfen.

Offizielle Tourismus-Website für Kentucky

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Die Schmalspurbahn der historischen Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad arbeitet sich einen Berg hinauf.

Reiseziel

Durango