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  • Ein Gourmet-Hotdog in Naan-Brot im Short Leash Hotdogs in Phoenix, Arizona
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    Phoenix, Arizona: Eine Stadt mit vielen Aromen

  • Rote Felsformationen nahe Sedona, Arizona
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    Sedona, Arizona: Ein mystisches Feinschmeckererlebnis

  • Mit dem Motorrad auf der Route 66 durch Flagstaff, Arizona
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    Flagstaff: Klassische amerikanische Küche

  • Blick über den Grand Canyon in Arizona
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    Der Grand Canyon: Ein geologisches Wunder

  • Klassische Gerichte in neuem Gewand im Restaurant Eat in Las Vegas, Nevada
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    Las Vegas, Nevada: Sehenswertes abseits des Strip

  • Joshua Tree-Nationalpark vor den Toren von Palm Springs, Kalifornien
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    Palm Springs, Kalifornien: Luxuriöse Wüstenoase

Blick über die Hoover-Talsperre unweit von Las Vegas, Nevada
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Von Phoenix, Arizona, nach Palm Springs, Kalifornien: Kulinarische Entdeckungen in der Wüste

Von Idoia Gkikas

  • Entfernung:
    1.194,00
  • Vorgeschlagener Zeitrahmen:
    1-2 Wochen

Roadtrip zu den verführerischen Aromen der Tex-Mex-Küche in reizvollen Wüstenstädten

Exotische Tiere und prachtvolle Wildblumen. Surreale Schluchten und hohe Berggipfel. Quirlige Großstädte und verlassene Geisterstädte. Wer zum ersten Mal die Wüsten im Westen den USA bereist, erkennt schnell, wie farbenfroh, vielseitig und voller Leben diese Region in Wirklichkeit ist. Diese mythischen Landschaften inspirieren Künstler aller Art – auch in kulinarischer Hinsicht. Auf diesem Roadtrip durch Städte in Arizona, Nevada und Kalifornien können Feinschmecker die gastronomische Vielfalt der Wüste entdecken.

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Ein Gourmet-Hotdog in Naan-Brot im Short Leash Hotdogs in Phoenix, Arizona
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Phoenix, Arizona: Eine Stadt mit vielen Aromen

Nach der Ankunft am internationalen Flughafen Phoenix Sky Harbor (PHX) könnt ihr euch einen Mietwagen nehmen (vielleicht ein Cabrio von Avis?) und euch auf den Weg nach Phoenix machen. Die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt des Bundesstaates Arizona steckt voller Geschichte, Kultur und augenfälliger Schönheit. Nachdem ihr euch im Heard Museum über die Kultur von 22 Stämmen der amerikanischen Ureinwohner informiert habt, die Kunstwerke in den Galerien entlang der Roosevelt Row bewundert habt und auf den Gipfel des Camelback Mountain geklettert seid, ist es an der Zeit, die örtliche Gastroszene genauer zu erkunden.

In Harlow’s Café könnt ihr euch mit einem Frühstück aus Omeletts oder Blaubeerpfannkuchen stärken. Zum Mittagessen empfiehlt sich ein Besuch bei Short Leash Hotdogs. Hier werden Gourmet-Hotdogs mit ausgefallenen Beilagen wie Erdnussbutter oder würzigem Chipotle-Frischkäse serviert, die statt in einem Brötchen in indischem Naan-Brot stecken. Etwas Zeit müsst ihr im Little Miss BBQ mitbringen, doch das Warten wird mit erstklassig zubereiteten Grillspeisen wie Rinderbrust, Pulled Pork oder Würstchen belohnt. Weitere Köstlichkeiten erwarten euch auch im Rito’s Mexican Food. Hier stehen authentische mexikanische Speisen wie Burritos, Enchiladas und Chimichangas (frittierte Burritos) auf der Karte.

Ein weiteres lohnendes Ausflugsziel ist die Goldfield Ghost Town. Die verlassene Goldgräberstadt aus den 1890er-Jahren wurde in authentischem Western-Ambiente wiederbelebt und bietet heute neben historischen Gebäuden auch Führungen durch unterirdische Goldminen, nachgestellte Schießereien und die einzige Schmalspureisenbahn in Arizona. Die ebenfalls angebotene Apache Trail Tour führt durch die reizvolle Landschaft der Superstition Mountains. Übernachten könnt ihr in Phoenix, ehe es am Morgen nach Sedona weitergeht.

187 km
2 Stunden mit dem Auto
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Rote Felsformationen nahe Sedona, Arizona
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Sedona, Arizona: Ein mystisches Feinschmeckererlebnis

Auf dem Weg nach Sedona lohnt sich ein Abstecher zum Montezuma Castle National Monument, einer 800 Jahre alten Felsensiedlung der Sinagua-Indianer. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen Felsbehausungen dieser Art in ganz Nordamerika. Weitere sehenswerte Zwischenstopps unweit von Sedona sind The Crack at Wet Beaver Creek, eine eindrucksvolle Felsschlucht mit einem schönen Badesee, und der Wanderweg Devil’s Bridge Trail, der zahlreiche atemberaubende Fotomotive bereithält, darunter die namensgebende „Devil’s Bridge“, den größten natürlichen Sandsteinbogen in der Region.

Sedona selbst ist ein bekanntes Pflaster für Mystiker und Künstler. Den Ureinwohnern, die seit Jahrhunderten in dieser Gegend leben, gilt das Land als heilig. Wer die uralten Sandsteinformationen und den von unzähligen Sternen erhellten Nachthimmel sieht, kann dem nur zustimmen.

Doch ihr seid natürlich wegen des Essens hier, also gönnt euch zum Einstieg gleich eine gewaltige Zimtschnecke im Red Rock Café. Dort gibt es auch mexikanische Frühstücksklassiker wie „Huevos rancheros“ – Tortillas mit gebratenen Eiern und frischer Salsa. Ein Frühstück der eleganteren Art inklusive Aussicht bietet das Casa Sedona, wo Gaumenfreuden wie Trüffel-Brie-Rühreier oder Ricotta-Pfannkuchen zur Auswahl stehen. Auf der Terrasse des Indian Gardens könnt ihr dagegen gesunde Sandwiches und Gourmetkaffee genießen. Von Sedona aus ist es nur eine Autostunde bis nach Flagstaff, sodass ihr entweder in einem gemütlichen Resort übernachten oder direkt weiterfahren könnt.

48 km
1 Stunde mit dem Auto
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Mit dem Motorrad auf der Route 66 durch Flagstaff, Arizona
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Flagstaff: Klassische amerikanische Küche

Obwohl Flagstaff nur eine Stunde nördlich von Sedona liegt, beträgt der Höhenunterschied fast 800 m. Damit einher geht auch ein merklicher Wandel, was das Terrain und das Wetter angeht. Die vier ausgeprägten Jahreszeiten in Flagstaff sorgen für ein wechselvolles Bild der umliegenden Landschaft und schaffen gleichzeitig das ganze Jahr über vielfältige Freizeitangebote. Im Frühling lädt der größte Gelbkiefernwald der Welt zu ausgiebigen Wanderungen und Radtouren ein. Wintersportfans bieten die verschneiten Pisten rund um Flagstaff beste Bedingungen. Im Herbst bestimmt das prachtvoll gefärbte Laub das Bild. Und die Sommerhitze lädt zu einem kühlen Bad im Pool ein.

Dazu wartet Flagstaff mit einigen Restaurants auf, die zu jeder Jahreszeit empfehlenswert sind. Die beliebteste Frühstücksadresse in der Stadt ist Brandy’s Restaurant & Bakery. Zur Auswahl stehen vor allem Espressogetränke und Gourmeteierspeisen wie Eggs Brandy – ein Bagel mit pochierten Eiern und Sauce hollandaise. Klassische amerikanische Burger und Pommes frites bekommt ihr dagegen im Bun Huggers unweit der historischen Route 66. Der Innenraum ist mit ausgefallenen Flohmarktartikeln und nostalgischen Erinnerungsstücken dekoriert. Hier solltet ihr euch noch einmal ausgiebig stärken, denn als letzte Station in Arizona steht jetzt ein Besuch im Grand Canyon an.

Weitere Informationen
120 km
1,25 Stunden mit dem Auto
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Blick über den Grand Canyon in Arizona
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Der Grand Canyon: Ein geologisches Wunder

Die Route von Flagstaff in den Grand Canyon führt durch eine ebenso karge wie eindrucksvolle Landschaft. Für die Schönheit und schiere Größe des Grand Canyon-Nationalparks sind eigentlich keine einleitenden Worte nötig. Der Ursprung der gewaltigen Schluchten und farbenfrohen Felsformationen liegt fast zwei Milliarden Jahre zurück. Die atemberaubende Felslandschaft erstreckt sich über eine Länge von 466 km, die Schluchten sind stellenweise bis zu 1,6 km tief. Für viele Besucher aus aller Welt ist dieses geologische Wunderwerk ein absolutes Traumreiseziel.

Im Grand Canyon Village am South Rim (ganzjährig geöffnet) befinden sich einige der besten Aussichtspunkte im Park, darunter der Yavapai Point. Ein Essen mit Aussicht erwartet euch im Arizona Room. Wer etwas im Voraus plant, kann auch einen Tisch im El Tovar Dining Room reservieren, einem historischen Restaurant, in dem schon illustre Gäste wie Bill Clinton und Paul McCartney zu Gast waren.

Im Dorf werden auch Hubschrauberrundflüge über den Canyon, Bustouren entlang des Randes sowie Reitausflüge mit Pferden oder Maultieren angeboten. Außerdem stehen zahlreiche Wanderwege zur Auswahl. Entlang des South Rim gibt es auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, sodass ihr so lange bleiben könnt, wie ihr möchtet, ehe es nach Las Vegas in Nevada weitergeht.

449 km
4,25 Stunden mit dem Auto
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Klassische Gerichte in neuem Gewand im Restaurant Eat in Las Vegas, Nevada
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Las Vegas, Nevada: Sehenswertes abseits des Strip

Die Fahrt nach Las Vegas, Nevada, führt durch weites, offenes Land mit einzelnen winzigen Siedlungen. Am Ziel angekommen, könnte der Kontrast kaum größer sein: Mit zahllosen, rund um die Uhr geöffneten Unterhaltungsangeboten, spektakulären Attraktionen und allen nur erdenklichen Annehmlichkeiten ist Las Vegas ein Paradies für Vergnügungssuchende.

Nachdem ihr den Las Vegas Strip erkundet und einige der Mega-Buffets probiert habt, lohnt ein Besuch in Restaurants, die bei den Einheimischen beliebt sind. Einen Block von der Fremont Street entfernt in Downtown Las Vegas befindet sich das Eat, in dem kreative Varianten klassischer Frühstücks- und Brunchgerichte serviert werden. Dazu gehören etwa die „Huevos motuleños“, zwei pochierte Eier mit würzigen Chilis und schwarzen Bohnen. Probiert auch eines der innovativen Sandwiches im The Goodwich, z. B. mit Eiersalat und knuspriger Chorizo, oder tut es den hungrigen Einheimischen gleich und lasst es euch in The Oyster Bar schmecken, einem beliebten, rund um die Uhr geöffneten Meeresfrüchterestaurant.

45 Minuten außerhalb der Stadt befindet sich die Hoover-Talsperre, ein Wunderwerk moderner Ingenieurskunst, das man unbedingt gesehen haben sollte. Abenteuerlustige können mit Vegas Off Road Tours eine Geländewagenfahrt in die Mojave-Wüste unternehmen. In Las Vegas stehen zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodass ihr vor der Weiterfahrt nach Palm Springs, Kalifornien, noch etwas ausspannen könnt.

Weitere Informationen
449 km
4 Stunden mit dem Auto
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Joshua Tree-Nationalpark vor den Toren von Palm Springs, Kalifornien
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Palm Springs, Kalifornien: Luxuriöse Wüstenoase

Lehnt euch zurück und genießt die Aussicht auf die weite Wüstenlandschaft. Vor euch liegt die letzte Etappe eures Gourmet-Roadtrips. Unterwegs solltet ihr einen Zwischenstopp in Pioneerville, Kalifornien, einlegen, um euch im Pappy & Harriet’s Pioneer Palace leckere Grillspeisen und kühle Getränke bei Livemusik zu gönnen. Dieses Lokal am Straßenrand wurde 1946 ursprünglich als Filmkulisse für einen Western erbaut.

Palm Springs ist seit Langem als beliebte Adresse für die Reichen und Schönen bekannt. Touristen zieht es vor allem wegen der exklusiven Unterkünfte in den weltberühmten Resorts in die Stadt. Daneben reisen viele Outdoor-Fans an, die den nahe gelegenen Joshua Tree-Nationalpark erkunden möchten. Mit Seilbahnen der Palm Springs Aerial Tramway lässt sich die 4 km lange Distanz vom Coachella Valley bis hoch zum Mt. San Jacinto State Park am bequemsten bewältigen. Packt dafür warme Kleidung ein – auf fast 2.600 m Höhe herrschen deutlich anderes Wetter und Terrain vor.

Wer vom Ausflug hungrig geworden ist, kann beispielsweise im Felipe’s einkehren, das im Ruf steht, einige der besten mexikanischen Speisen und Margaritas in der Region zu servieren. Bei Tony’s Burgers in Cathedral City erwarten euch gewaltige Burger und knusprige Zwiebelringe, wohingegen bei Mimmo’s in Palm Desert klassische italienische Spezialitäten wie Saltimbocca und Tiramisu auf der Karte stehen. Für das Dessert empfiehlt sich das Shield’s Date Garden, wo süße, mit Datteln verfeinerte Milchshakes unter Palmen serviert werden. Den Heimflug könnt ihr vom internationalen Flughafen Palm Springs (PSP) aus antreten.

 

 

 

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